© Elfriede Klauer / In: Pfarrbriefservice. de

 


 

... auf der Homepage des Franziskaner- und Wallfahrtsklosters Bornhofen

 

 

 

 

 

 

Wir hoffen, dass Sie ein wenig Zeit zum Verweilen haben 

und Ihnen unsere Angebote und Informationen gefallen.
 

Evangelium (15.09.2019)                 Lk 15,1-32

 

Im Himmel herrscht Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.

 

In jener Zeit
1 kamen alle Zöllner und Sünder zu Jesus, um ihn zu hören.
2 Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Dieser nimmt Sünder auf und isst mit ihnen.
3 Da erzählte er ihnen dieses Gleichnis und sagte:
4 Wenn einer von euch hundert Schafe hat und eins davon verliert, lässt er dann nicht die neunundneunzig in der Wüste zurück und geht dem verlorenen nach, bis er es findet?
5 Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es voll Freude auf die Schultern,

6 und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf wiedergefunden, das verloren war!
7 Ich sage euch: Ebenso wird im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die keine Umkehr nötig haben.
8 Oder wenn eine Frau zehn Drachmen hat und eine davon verliert, zündet sie dann nicht eine Lampe an, fegt das Haus und sucht sorgfältig, bis sie die Drachme findet?
9 Und wenn sie diese gefunden hat, ruft sie die Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sagt: Freut euch mit mir, denn ich habe die Drachme wiedergefunden, die ich verloren hatte!
10 Ebenso, sage ich euch, herrscht bei den Engeln Gottes Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt.
11 Weiter sagte Jesus: Ein Mann hatte zwei Söhne.
12 Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht! Da teilte der Vater das Vermögen unter sie auf.
13 Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen.
14 Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über jenes Land und er begann Not zu leiden.
15 Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten.
16 Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon.
17 Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Brot im Überfluss, ich aber komme hier vor Hunger um.
18 Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt.

19 Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner!
20 Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von Weitem kommen und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.
21 Da sagte der Sohn zu ihm: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt;ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein.
22 Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand und zieht es ihm an, steckt einen Ring an seine Hand und gebt ihm Sandalen an die Füße!
23 Bringt das Mastkalb her und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein.
24 Denn dieser, mein Sohn, war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein Fest zu feiern.
25 Sein älterer Sohn aber war auf dem Feld. Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz.
26 Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle.
27 Der Knecht antwortete ihm: Dein Bruder ist gekommen und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn gesund wiederbekommen hat.
28 Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu.
29 Doch er erwiderte seinem Vater: Siehe, so viele Jahre schon diene ich dir und nie habe ich dein Gebot übertreten; mir aber hast du nie einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte.
30 Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet.
31 Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir und alles, was mein ist, ist auch dein.
32 Aber man muss doch ein Fest feiern und sich freuen; denn dieser, dein Bruder, war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.

Verlorenheit

 

Es gibt die Zeiten, in denen sich Menschen sehr verloren vorkommen, verloren in dieser Welt, verloren in ihrem Leben. Wie wenn alles dunkel wäre, weil man sich in der Dunkelheit ja leicht verirren und verlieren kann. Wie schön, wie hoffnungsvoll ist es dann, wenn es auch und gerade in dieser Dunkelheit ein Licht gibt, das unaufdringlich da ist und den Weg zurück finden lässt.

 

Pastor Paul Diederichs (Zell)

© Peter Weidemann / In: Pfarrbriefservice.de

 

Sehr geehrte Besucher*innen unserer Homepage,

 

gelegentlich erreichen uns Fragen und Anmerkungen zu den Texten, die wir Ihnen hier anbieten; z.B.:

 

Frage:

 

„Wer die Grenze zwischen Haben und Nichthaben überwindet, der ist bei sich angekommen.“ Wie soll ich das verstehen und wie muss ich mir das konkret vorstellen?

 

Unsere Antwort:

 

In unserem Denken und Tun neigen wir dazu zu unterscheiden und Grenzen zu ziehen – zwischen gut und böse, arm und reich, … Dem „neuen Anfang“ Jesu zufolge geht es um menschliche Wärme und Nähe, nicht dass wir uns als „Habende“ aufführen, indem wir Grenzen ziehen und den eigenen Vorteil suchend messend und vergleichend mehr allein denn gemeinsam unterwegs sind.

 

Wir freuen uns, wenn Sie uns schreiben.

 

Manfred Reichgeld

Pater Eryk Kapala OFM

- Ein geistliches Porträt -

Ein Gruß aus dem Kloster Bornhofen

Ankündigungen

Wallfahrten September 2019

September

01.09. Wallfahrt der Bornhofen Bruderschaft Bonn

04.09. Wallfahrt der Pfarrei St. Maria Magdalena  aus Horhausen

07.09. Wallfahrt der Pfarrei St. Marien in der Augst

07.09. Wallfahrt der Pfarrei St. Cäcilia Saffig

07.09. Wallfahrt der Pfarrei aus Kottenheim

08.09. Wallfahrt aus Prath / Lykershausen / Dahlheim

08.09. Wallfahrt aus Kaib / St. Goarshausen / Wellmich / Kestert

08.09. Wallfahrt der Pfarrei aus Kottenheim (Foto)

10.09. Wallfahrt der Pfarrei aus Frickhofen

10.09. Wallfahrt der kfd St. Katharina Buschhovern und kfd St. Kunibert Heimerzheim

13.09. Wallfahrt aus Oberndorf

14.09. Wallfahrt der Pfarreiengemeinschaft Maifeld zusammen mit Pilgern aus Dieblich, Nörtershausen, Udenhausen und Pfaffenheck

14.09. Wallfahrt der Pfarrei aus Bassenheim

14.09. Wallfahrt der Pfarrei aus Kettig

18.09. Wallfahrt der Pfarrgemeinde Buchholz (VG Asbach)

21.08. Wallfahrt der Pfarrei aus Balduinstein

22.09. Wallfahrt der Elbertgemeinden

23.09. Wallfahrt der Schwestern und Mitarbeiter des Klosters Arenberg

28.09. Wallfahrt der Kirchorte Gackenbach, Stahlhofen und Holler

Wallfahrt aus Kottenheim (08.09.2019)

Die Wallfahrtskirche in neuem Glanz

Die bekannte und angesehene Wallfahrtskirche des Mittelrheins in Bornhofen erstrahlt nun in neuem Glanz. Nach einer eineinhalbjährigen umfangreichen Sanierung des Innenraums wird die in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtete Wallfahrtskirche für Pilger, Besucher und Wanderer wiedereröffnet. Das Bistum Limburg als der Eigentümer der Wallfahrtskirche hat die Innensanierung von Oktober 2017 bis März 2019 durchgeführt und in diese Maßnahme das Geld investiert. In diesem Zusammenhang wurde die gesamte Elektrik erneuert; die Gnadenkapelle mit dem prächtigen Altar sowie der Hochaltar in schwarzer, weißgeaderter Lahn-Marmor; das Votiv-Tafel-Bereich beim Eingangsportal; die Kreuzweg-Gemälde restauriert. Ein digital-gesteuertes Lichtkonzept wurde installiert. Ein frischer Anstrich im Weiß, geziert mit Blau, Gold und Silber sorgt zudem für die strahlende Helligkeit sowie für die himmlische Ruhe des Innenraumes. Für die Franziskaner-Patres, die Hüter und Seelsorger des Wallfahrtsortes und auch als Ansprechpartner für Gläubige, ist deutlich: Es sind in erster Linie Pilger, Besucher und Wanderer, die diese Wallfahrtskirche mit Liebe und Wärme erfüllen sowie das christliche Leben vor Jesus und seine Mutter Maria einbringen. So strahlt die Wallfahrtskirche nun wieder für die Menschen aus als der Ort des Gottesdienstes und Gebetes; der Besinnung und Stille.

Jahr des Weines - 2019

Medienecho

Bistumszeitung "Der Sonntag"

Einfach auftanken

Zum Vergrößern an verschiedenen Stellen des Textes anklicken.

ePaper
Teilen:

TV Mittelrhein

 

 

 

Sehen Sie hier ein Interview

mit Pater Eryk

in der Sendung LIVE ab 6

im TV Mittelrhein

TV Mittelrhein

 

 

 

 

Hier ein weiterer Beitrag

des TV Mittelrhein mit dem Titel "Weingarten mitten im Kloster"

Mittelrheingold 

Lesen Sie bitte hier den ganzen Artikel.

Rhein-Lahn-Zeitung

Kamp-Bornhofen


Auf dem Marienplatz wachsen jetzt Rebstöcke: Im Kloster Bornhofen zieht das Jahr des Weins Besucher an

 

 

„Vor zwei Jahren war es hier leer“, erinnert sich Pater Eryk. Und er selbst fast der Verzweiflung nah. Denn eines war klar: Wenn es so weitergehen würde, wenn die bereits seit Längerem im Sinkflug begriffene Zahl der Pilger, die den Weg ins Kloster Bornhofen finden, weiter zurückgehen würde, wäre das in absehbarer Zeit das Aus für die Wallfahrtsstätte, die Pater Eryk als zuständiger Franziskaner betreut – und damit der traurige Schlusspunkt hinter einer jahrhundertelangen, überaus reichen Tradition.

 

Für Abonnenten der Rhein-Lahn-Zeitung:

Lesen Sie bitte hier den ganzen Artikel.

 

Rhein-Lahn-Zeitung vom 03.06.2019 / von Ulrike Bletzer

 

Zum Vergrößern bitte das Motiv anklicken!

 

 

"Jahr des Weines"
im Kloster Bornhofen

 

Nach der Innen- und Außenrenovierung des Klosters Bornhofen erstrahlt der über die Regionalgrenzen hinaus bekannte Wallfahrtsort Bornhofen seit Ostern wieder in neuem Glanz, wobei besonders die gelungene Restaurierung der dortigen Gnadenkapelle der Schmerzhaften Mutter Gottes zu erwähnen ist.

 

Als ein weiteres Glanzlicht hat die Ordensgemeinschaft der Franziskaner im Kloster Bornhofen die diesjährige Wallfahrtssaison unter das Motto „Jahr des Weines“ gestellt. Der Marienplatz, der sich an die Pilgerhalle anschließt wurde dazu durch einen extra geschaffenen Weinberg zu einem Ort der Besinnung und der Meditation umgestaltet:

 

Die Besucher erwarten dort Text- und Bildmeditationen zum Thema Wein und Weinanbau, die das Kloster und die Gemeinde Kamp-Bornhofen betreffen. Es gibt Informationen zum Wein im Alten - und Neuen Testament und an verschiedenen Audio-Stationen kann man den Ausführungen des katholischen Theologen und „Weinbotschafters“ Kalle Grundmann lauschen, der so manchem aus seinen Hörfunkbeiträgen bekannt sein dürfte.

 

Abgerundet wird das Erlebnis durch eine sanfte Hintergrundmusik, die man in einem bequemen Korbstuhl bei einem Gläschen Hildegardis-Wein aus Eibingen Wein genießen kann.

 

Wer sich dieses Erlebnis für alle Sinne nicht entgehen lassen will, kann dies noch bis Ende Oktober tun, die Wallfahrtskirche und der Marienplatz sind tagsüber geöffnet, der Besucherparkplatz befindet sich an der B 42 Ortsausgang Kamp-Bornhofen in Richtung Kestert.

 

Nähere Informationen auch über „www.wallfahrtskloster-bornhofen.de“

 

Bildergalerie 1 "Jahr des Weines - 2019"

Bildergalerie 2 "Jahr des Weines - 2019"

Jahresprogramm 2019

Zum Vergrößern und / oder Ausdrucken auf "PDF herunterladen" klicken.

ePaper
Teilen:

Zum Vergrößern und / oder Ausdrucken auf "PDF herunterladen" klicken.

ePaper
Teilen:

Start: 19.12.2015