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... auf der Homepage des Franziskaner- und Wallfahrtsklosters Bornhofen

 

 

 

 

 

 

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NACHLESE

Frank Tischers 

musikalischer “ Sonnengesang“
Meditation in Bornhofen

 

Das fulminante musikalische Ende des Sonnengesangs des Hl. Franz von Assisi wurde in der Pilgerhalle des Klosters Bornhofen mit spontanem, begeistertem Beifall der Zuhörer gedankt. In der Schlussstrophe, dem Postludium ist dem selbst musizierenden Komponisten mit den Schlussakkorden die Interpretation der christlichen Glaubensgewissheit an die Auferstehung außerordentlich gelungen.

Doch der Reihe nach: Mit einem ruhigem, mit Akzenten bereicherten Klangteppich im Präludium begann die musikalische Meditation zum Sonnengesang. Die Texte zu den Strophen wurden mit der ausdruckstarken Stimme des Schauspielers Jürg Löw eingespielt. Auf den gezeigten thematischen Bildern hat die Künstlerin Antonia Cantalejo mit ihrer Darstellung den Text und die Musik gedanklich vereint.

Mit Klavier, Synthesizer, Klangschalen, Flöten und Naturgeräuschen interpretierte Tischer eine gewaltige Klangfülle zu den Gedanken zu Bruder Sonne, Schwester Mond (und Sterne), Bruder Wind, Schwester Wasser, Bruder Feuer, Schwester Mutter Erde, Die Liebe, Schwester leiblicher Tod und mit dem anfänglichem genannten Postludium des Hl. Franziskus von Assisi. 

 

Ein Höhepunkt für mich als Zuhörer war die Musikthematik zur Mutter Erde. Mit dem rhythmischen Bass als Puls der Erde, den Flöten in Verbindung des Synthesizers, war man musikalisch auf alle fünf Erdteile versetzt. Frank Tischer ist hiermit ein großartiges Gesamtwerk gelungen.

 

In der Pause und zum Ende reichten die Damen des Freundeskreises kleine
“Pausenfüller“ und der Jahreszeit entsprechende Getränke auf dem Marienplatz.

Diese durch den Freundeskreis der Franziskaner im Wallfahrtskloster Bornhofen e.V. begonnene Kulturreihe kann als voller Erfolg bezeichnet werden.

 

Hartmut Hülser

(03.11.2018)

Auf ein Wort

"Ewiges Leben" - © saftladen / cc0 – gemeinfrei / Quelle: pixabay.com

 

 

Die Frage aller Fragen

 

 

Gott ist unendlich größer als alle unsere Begriffe und Bilder und jenseits von dem, worüber Größeres nicht gedacht oder auch nur erahnt werden kann. - Wir sprechen (bildhaft) von den verborgenen Sprachen zwischen Himmel und Erde, vom Licht in der Dunkelheit, … In keiner Rede und in keinem Bild „haben“ wir Gott. Und doch glauben wir, dass wir auf der Suche nach „Ihm“ nicht ins Leere laufen und nicht nur hoffend und sehnend von einer unerreichbaren Wirklichkeit sprechen.

 

Gott ist der Gott der Menschen, der sich durch Wort und Tat in der Geschichte zu erkennen gibt – unüberbietbar und endgültig in der Person Jesu, der uns in ganz einmaliger Weise Gott als „Unser Vater“ lehrt, als den, der dem Verlorenen nachgeht, der uns wie Freunde anredet und in seine Gemeinschaft einlädt.

 

Gottes Liebe und Treue zu den Menschen wird dadurch offenbar, dass er Jesus nicht im Tode lässt, sondern ihn auferweckt zu einem neuen, endgültigen Leben – der Anfang und der Grund für das, was uns als „Ewiges Leben“ zugesagt ist: „Wie ich lebe, so werdet auch ihr leben.“ - „Gott ist die Liebe.“ Das ist die zusammenfassende Antwort des Neuen Testaments auf die Frage aller Fragen.

 

Pater Hugon Superson OFM

 

Manfred Reichgeld

(13.11.2018)

Ankündigungen

Start: 19.12.2015