© Elfriede Klauer / In: Pfarrbriefservice. de

 


 

... auf der Homepage des Franziskaner- und Wallfahrtsklosters Bornhofen

 

 

 

 

 

 

Wir hoffen, dass Sie ein wenig Zeit zum Verweilen haben 

und Ihnen unsere Angebote und Informationen gefallen.
 

© Martin Manigatterer / In: Pfarrbriefservice.de

Ostern 2020 - Friede sei mit euch

 

Der auferstandene Christus ist den Jüngern erschienen – doch zunächst erkennen sie ihn nicht. Nur wo ER das Sehen gibt, wird er gesehen, man berührt ihn und doch ist er unberührbar, er ist derselbe und doch ganz anders. Auferstehung ist kein Zurückkehren in irdisches Leben, sondern Auferstehen in das Leben Gottes.

 

Am leeren Grab sagt der Engel zu den drei Frauen:

„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?

Er ist auferstanden, er ist nicht hier.“ Anders formuliert: Christus hat die Himmel durchschritten und sitzet

zur Rechten Gottes. - Auferstehung ist ein Geschehen in Gott, ein Mysterium des unzugänglichen göttlichen Lebens.

Die Dunkelheit des Karfreitags ist vergangen.

Jesus zeigt sich seinen Jüngern, er bleibt nicht im Tod.

Was bleibt, sind Schmerzen und Wunden

und die Kreuze in der Welt, die wir selbst errichten.

 

Die Jünger sind verängstigt. Sie haben alles verloren, worauf sie sich verlassen haben. Da tritt Jesus in ihre Mitte

und nimmt sie mit ihren Zweifeln und Ängsten an:

„Friede sei mit euch!“ Zu Thomas sagt er: „Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“ (Joh 20, 29)

- Ostern – das ist für uns der neue Tag, der niemals endet – durch Jesus, den Christus, der für uns Mensch war

und für uns zum Himmel auf Erden wurde.

 

Guter Gott,

Wir wissen uns auch in dieser Zeit der Bewährung,

in Leid und Schmerz, von Deiner grenzenlosen Liebe,

umfangen und bewahrt.

Dir vertrauen wir,

dass alles gut werden wird.

Amen.

 

 

Meine Mitbrüder und ich wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein gesegnetes Osterfest und die Freude des auferstandenen Herrn.

 

 

Pater Hugon Superson OFM
Guardian

Freude und Friede mit euch

 

Freude mit euch – der Gruß, auf den wir warten – gerade in diesen Tagen. Friede mit euch! Du darfst leben mit dir und den Menschen, die dich umgeben, in Frieden mit der Welt und mit dem Leben.

Maria ist verwandelt – durch die Begegnung mit dem Verwandelten. Ohne Berührung ist sie berührt, das lässt sie anders werden. Zurück geht sie in ihre alten Zusammenhänge, aber sie hat sich verändert – und so wird sie diese alten Bande aufreißen – und durch die Risse das aufblühende Morgenlicht hereinlassen.

 

Pfarrer Paul Diederichs, Zell/Mosel

Liebe Pilgerinnen und Pilger,

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben,

 

 

in der Wallfahrtskirche sind ausnahmslos                                    folgende Anweisungen zu beachten:

 

 

  •  zunächst bis mindestens 19. April 2020,                     unterbleiben alle öffentlichen Gottesdienste (Eucharistiefeiern, Andachten, Wort-Gottes-Feiern usw.).

 

  • Die Wallfahrtskirche wird geöffnet bleiben,       allerdings ausschließlich für das persönliche Gebet.

 

  • Beichtmöglichkeit bleibt weiterhin unverändert.

 

 

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis

 

 

 

 

Auf die Fürsprache der schmerzhaften Mutter Gottes beten wir

für alle Erkrankten - um baldige Genesung

für alle im Gesundheitswesen - um Kraft und Ausdauer in ihrem Dienst

 

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

P. Hugon Superson

Guardian

Gebet überwindet räumliche Trennung

ePaper
Teilen:

Mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Zeitung

(Ulrike Bletzer „Gebet überwindet räumliche Trennung“ 

Rhein-Lahn-Zeitung, Ausgabe RL, vom 23.03.2020, Seite 21)

Jahr des Apfels in der Wallfahrtskirche in Bornhofen

 

 

Liebe Pilgerinnen und Pilger,

Liebe Freunde,

 

für die Wallfahrtszeit 2020 habe ich das Motto gewählt: „Apfel“. Wenn wir den Apfel in der christlichen Tradition betrachten, dann sind wir schnell im Paradiesgarten unter dem Baum der Erkenntnis: Eva, Adam, Schlange. Die ersten Menschen verlieren das glückliche Leben. Sie erkennen, dass Sie durch Ungehorsam Gott gegenüber gesündigt haben. Ein großer Schock, Furcht und Leid. Das ganze Leben der Menschen ist zusammengebrochen. Das Paradies ist nicht mehr da: die Sicherheit, die Geborgenheit und das Vertrauen. Adam und Eva müssen von Neuem anfangen. Eine neue Welt müssen sie bauen, weil sie die Liebe Gottes und Seine Gebote nicht geachtet haben.

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

eine ähnliche Situation können wir seit ein paar Wochen in unserer Welt erleben. Das Vertraute, das Sichere, das Selbstverständliche ist nicht mehr da. Es war noch nie in der Menschheitsgeschickte, dass die Menschen so eine globale, überdimensionale und lähmende Wirkung in ihrem Leben wahrnehmen müssen: Verbote, Beschränkungen, Isolation, Angst.

Der blaue Planet hat endlich Stopp gemacht. Gott sei Dank! Es ist eine Chance für uns alle -trotz der schrecklichen Auswirkungen durch das Corona-Virus-

bereits bis jetzt und auch weiterhin. Aber wir Menschen haben uns – wie Adam Eva hatte und Eva Adam. Wir sind uns und so aufeinander angewiesen wie nie zuvor und haben nun Zeit für Dinge, für die wir vorher glaubten, keine Zeit zu haben. Zeit für Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach meinen Beziehungen zum Nächsten, zu Gott und zu mir selbst. Was ist das wirklich wichtig in meinem Leben?

Es ist keine einfache Zeit für uns alle. Aber es ist eine Zeit, in der wir Menschen auf der ganzen Welt von Neuem anfangen können. Die Natur, die Schöpfung Gottes ist durch uns Menschen so ausgebeutet, so verschmutzt und so geschunden wie nie zuvor. Auch unsere menschlichen Beziehungen sind sehr belastet. Wir Menschen voller Egoismus haben gedacht, dass das Wichtigste nur mein „Hab und Gut "ist. Unter welchen Umständen die Menschen in Afrika, Asien, Südamerika leben hat uns bisher nicht besonders berührt. Die Corona-Virus-Krise zeigt uns, dass wir alle eine gemeinsame Herkunft haben. Wir haben den einen Vater, unsern lieben Gott. Wir sind verbunden und haben die Verantwortung für unsere Mutter Erde und ihre Kinder. Was „Friday for Future“, „Green Peace und viele, viele andere Gruppen nicht erreicht haben, hat das Corona-Virus erreicht, so unglaublich das auch klingen mag.

Im Laufe der Menschheitsgeschichte hat Gott vieles zugelassen, damit sich die Menschen zum Schöpfer des Lebens bekehren. Gott will den Menschen nicht vernichten. Er gibt uns immer wieder viele Möglichkeiten zum Nachdenken, zur Umkehr, um mit dem Nächsten, mit sich selbst und mit unserer Welt gerecht, liebevoll und barmherzig umzugehen. Es hängt von uns Menschen ab, ob wir diese Situation gut und positiv ausnutzen, damit die nächsten Generationen unseren blauten Planeten als ein Paradies erleben können: ohne verschmutzte Meere und Ozeane, ausgeraubte Wälder und vergiftete Felder.

Der liebende Gott gibt uns eine große Chance, unser Leben besser, gerechter und sinnvoller zu gestalten. Das liegt in meiner und in deiner Hand! Gott ist immer mit uns, wie Er nach der Vertreibung aus dem Garten Eden mit Adam und Eva war. Er hat uns seinen Sohn Jesus Christus gegeben, damit wir das Leben in Fülle haben. Nicht nur das irdische, sondern auch das ewige Leben.

Und hier in diesem wunderbaren Marienwallfahrtsort Bornhofen dürfen wir seit fast 800 Jahren auf die Fürsprache der Gottesmutter Maria hoffen. Sie ist da, sie ist präsent. Die Votivtafeln unter der Empore in der Wallfahrtskirche bestätigen, dass die Mutter Gottes bei Ihrem Sohn Jesus viele Anliegen und Bitten der Menschen erhört hat und bei Jesus zahlreiche Gnaden erflehen konnte und kann.

Ich bete mit meinen Mitbrüdern jeden Tag um 21.00 Uhr vor dem Gnadenbild der schmerzhaften Muttergottes den Rosenkranz in allen Anliegen der Corona-Virus-Krise und die Kirchenglocken, die ich 5 Minuten vor 21.00 Uhr läuten lasse, laden uns alle ein, da wo wir sind, zu Gott zu beten, besinnlich zu bleiben – jede und jeder auf seine Art und Weise.

Ich hoffe, bald wieder viele Pilger, Wanderer, Touristen und Passanten bei der Muttergottes in Bornhofen willkommen heißen zu können.

Gott segne Sie alle reichlich und erteile Ihnen viele Gnaden und besonders Gesundheit an Leib und Seele.

 

Ihr

Pater Eryk ofm

Gedanken zum Evangelium

Ankündigung

Fastensonntage:

01.03.2020, 08.03.2020, 15.03.2020, 22.03.2020, 29.03.2020

© Peter Weidemann / In: Pfarrbriefservice.de

 

Sehr geehrte Besucher*innen unserer Homepage,

 

gelegentlich erreichen uns Fragen und Anmerkungen zu den Texten, die wir Ihnen hier anbieten; z.B.:

 

Frage:

 

„Wer die Grenze zwischen Haben und Nichthaben überwindet, der ist bei sich angekommen.“ Wie soll ich das verstehen und wie muss ich mir das konkret vorstellen?

 

Unsere Antwort:

 

In unserem Denken und Tun neigen wir dazu zu unterscheiden und Grenzen zu ziehen – zwischen gut und böse, arm und reich, … Dem „neuen Anfang“ Jesu zufolge geht es um menschliche Wärme und Nähe, nicht dass wir uns als „Habende“ aufführen, indem wir Grenzen ziehen und den eigenen Vorteil suchend messend und vergleichend mehr allein denn gemeinsam unterwegs sind.

 

Wir freuen uns, wenn Sie uns schreiben.

 

Manfred Reichgeld

Der Korb mit den wunderbaren Sachen

 

- eine Einstimmung zum „Jahr des Apfels“ -

 

Genesis 3,3 (aus der Paradiesgeschichte)

 

„... von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt: Davon dürft ihr nicht essen und daran dürft ihr nicht rühren, sonst werdet ihr sterben.“

 

Der Korb mit den wunderbaren Sachen

(ein afrikanisches Märchen nach dem Motiv von Genesis 3,3)

 

Als die Frau in das Haus des Mannes kam, trug sie einen Korb bei sich. „Niemals darfst du in diesen Korb schauen“, hatte sie zu ihm gesagt. „Wenn du es dennoch tust, wird uns ein großes Unglück treffen.“

 

Nach einiger Zeit, als der Mann allein im Haus war, schaute er in den Korb. Die Frau wusste, was geschehen war. Sie sah ihn an und weinte: „Du hast in den Korb geschaut.“ Der Mann lachte nur und sagte: „Du dumme Frau, da ist ja gar nichts drin.“ Aber noch während er dies sagte, wendete sie sich von ihm ab, ging in den Sonnenuntergang und wurde auf der Erde nie mehr gesehen.

 

Die Frau ging nicht, weil der Mann sein Versprechen gebrochen hatte, sie ging, weil er die schönen Sachen, die sie für sie beide mitgebracht hatte, nicht sehen konnte.

 

 

Was in dem Korb war?

 

Kinder im Grundschulalter antworten manchmal: Äpfel, Birnen, Obst... viele aber auch:

 

Die Frau hatte für ihren Mann und für sich die Liebe, das Glück, das Schöne mitgebracht.

 

Pater Eryk Kapala OFM

Manfred Reichgeld

 

 

Jahresprogramm 2020

Zum Vergrößern bitte die Motive anklicken!

Start: 19.12.2015