© Elfriede Klauer / In: Pfarrbriefservice. de

 


 

... auf der Homepage des Franziskaner- und Wallfahrtsklosters Bornhofen

 

 

 

 

 

 

Wir hoffen, dass Sie ein wenig Zeit zum Verweilen haben 

und Ihnen unsere Angebote und Informationen gefallen.
 

Gedanken zum Evangelium

Blick in die Konzilsaula des Zweiten Vaticanums © Lothar Wolleh / CC-by-sa 3.0 / Quelle: Wikimedia Commons (aus: Pfarrbriefservice.de)

Das 2. Vatikanische Konzil - "Die Zeit großer Hoffnungen"
(geschrieben von

Manfred Reichgeld)

 

Am 11. Oktober 2019 jährte sich zum 57. Mal die feierliche Eröffnung des 2. Vatikanischen Konzils durch Papst Johannes XXIII. Die Versammlung der fast 2500 Bischöfe aus aller Welt dauerte bis zum 8. Dezember 1965. Es war das 21. Konzil in der fast 2000-jährigen Geschichte der katholischen Kirche.

In einer Artikel-Serie erinnern wir an dieses Jahrtausendereignis. „Eine andere Kirche ist möglich.“ Das war die große Hoffnung der damaligen Zeit. Wir gehen u.a. der Frage nach, was aus dieser Hoffnung und der Leitperspektive der katholischen Kirche als „Kirche der Armen“ (Johannes XXIII.) geworden ist.

 

1. Vor dem Konzil  
2. Johannes XXIII. kündigt das Konzil an

3. Erwartungen und Hoffnungen

4. Aufbruchstimmung

5. Der Katakombenpakt

6. Tradition und Fortschritt

7. Sichtbare Veränderungen

8. Option für die Armen

© Lothar Wolleh / CC-by-sa 3.0 / Quelle: Wikimedia Commons / In: Pfarrbriefbriefservice.de

 

9. - 57 Jahre danach


Wie die Situation der katholischen Kirche heute, 50 Jahre nach dem Konzil, zu beurteilen ist, hängt von der jeweiligen Sichtweise ab. Die Piusbrüder werden die Frage anders beurteilen als die, die einen neuen Klerikalismus Einzug halten sehen.

Gibt es wirklich eine Wende rückwärts? Sucht die Kirche nach den Gnadengaben der Getauften und deren Charismen und wo sie eingebracht werden könnten? Wie gehen wir mit denen um, die sich engagieren, selber denken und versuchen, das Evangelium tiefer zu begreifen und den Menschen von heute näher zu bringen? Wie können wir Misstrauen und Angst vor Neuem zurückdrängen und Wege finden, unbefangener zu vertrauen? Was ist aus der Leitperspektive „Kirche der Armen“ geworden? ...

Das Zweite Vatikanum ist ein Jahrtausendereignis mit einem neuen Verständnis von Kirche und Religionsfreiheit.
Es kommt darauf an, dass wir die Visionen und das Vermächtnis der Konzilsväter von einer anderen Kirche immer mehr zu verwirklichen suchen, dass der Geist des Konzils wachgehalten wird und der Aufbruch nicht versandet, sondern weitergeht.

© Peter Weidemann / In: Pfarrbriefservice.de

 

Sehr geehrte Besucher*innen unserer Homepage,

 

gelegentlich erreichen uns Fragen und Anmerkungen zu den Texten, die wir Ihnen hier anbieten; z.B.:

 

Frage:

 

„Wer die Grenze zwischen Haben und Nichthaben überwindet, der ist bei sich angekommen.“ Wie soll ich das verstehen und wie muss ich mir das konkret vorstellen?

 

Unsere Antwort:

 

In unserem Denken und Tun neigen wir dazu zu unterscheiden und Grenzen zu ziehen – zwischen gut und böse, arm und reich, … Dem „neuen Anfang“ Jesu zufolge geht es um menschliche Wärme und Nähe, nicht dass wir uns als „Habende“ aufführen, indem wir Grenzen ziehen und den eigenen Vorteil suchend messend und vergleichend mehr allein denn gemeinsam unterwegs sind.

 

Wir freuen uns, wenn Sie uns schreiben.

 

Manfred Reichgeld

Jahresprogramm 2020

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Start: 19.12.2015