© Elfriede Klauer / In: Pfarrbriefservice. de

 


 

... auf der Homepage des Franziskaner- und Wallfahrtsklosters Bornhofen

 

 

 

 

 

 

Wir hoffen, dass Sie ein wenig Zeit zum Verweilen haben 

und Ihnen unsere Angebote und Informationen gefallen.
 

Evangelium (17.11.2019)                 Lk 21,5-19

 

Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.

 

In jener Zeit,
5 als einige darüber sprachen, dass der Tempel mit schön bearbeiteten Steinen  und Weihegeschenken geschmückt sei,
sagte Jesus:

6 Es werden Tage kommen, an denen von allem, was ihr hier seht, kein Stein auf dem andern bleibt, der nicht niedergerissen wird.
7 Sie fragten ihn: Meister, wann wird das geschehen und was ist das Zeichen, dass dies geschehen soll?
8 Er antwortete: Gebt Acht, dass man euch nicht irreführt! Denn viele werden unter meinem Namen auftreten und sagen: Ich bin es! und: Die Zeit ist da. – Lauft ihnen nicht nach!
9 Wenn ihr von Kriegen und Unruhen hört, lasst euch nicht erschrecken! Denn das muss als Erstes geschehen; aber das Ende kommt noch nicht sofort.
10 Dann sagte er zu ihnen: Volk wird sich gegen Volk und Reich gegen Reich erheben.
11 Es wird gewaltige Erdbeben und an vielen Orten Seuchen und Hungersnöte geben; schreckliche Dinge werden geschehen
und am Himmel wird man gewaltige Zeichen sehen.

12 Aber bevor das alles geschieht, wird man Hand an euch legen und euch verfolgen. Man wird euch den Synagogen und den Gefängnissen ausliefern, vor Könige und Statthalter ringen um meines Namens willen.
13 Dann werdet ihr Zeugnis ablegen können.
14 Nehmt euch also zu Herzen, nicht schon im Voraus für eure Verteidigung zu sorgen;
15 denn ich werde euch die Worte und die Weisheit eingeben,
sodass alle eure Gegner nicht dagegen ankommen und nichts dagegen sagen können.

16 Sogar eure Eltern und Geschwister, eure Verwandten und Freunde werden euch ausliefern und manche von euch wird man töten.
17 Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden.
18 Und doch wird euch kein Haar gekrümmt werden.
19 Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen.

Ankündigungen

Blick in die Konzilsaula des Zweiten Vaticanums © Lothar Wolleh / CC-by-sa 3.0 / Quelle: Wikimedia Commons (aus: Pfarrbriefservice.de)

Das 2. Vatikanische Konzil - "Die Zeit großer Hoffnungen"
(geschrieben von

Manfred Reichgeld)

 

Am 11. Oktober 2019 jährte sich zum 57. Mal die feierliche Eröffnung des 2. Vatikanischen Konzils durch Papst Johannes XXIII. Die Versammlung der fast 2500 Bischöfe aus aller Welt dauerte bis zum 8. Dezember 1965. Es war das 21. Konzil in der fast 2000-jährigen Geschichte der katholischen Kirche.

In einer Artikel-Serie erinnern wir an dieses Jahrtausendereignis. „Eine andere Kirche ist möglich.“ Das war die große Hoffnung der damaligen Zeit. Wir gehen u.a. der Frage nach, was aus dieser Hoffnung und der Leitperspektive der katholischen Kirche als „Kirche der Armen“ (Johannes XXIII.) geworden ist.

 

1. Vor dem Konzil
Als im Oktober 1958 nach einer Amtszeit von fast zwei Jahrzehnten Papst Pius XII. starb, ging eine Ära zu Ende. Die katholische Kirche war streng hierarchisch strukturiert, eine in sich und nach außen geschlossene klerikale Gesellschaft, die den Zweifel und unterschiedliche Auffassungen nicht zu kennen schien.

Die lateinische Sprache, in der die heilige Messe (nach dem sog. tridentinischen Ritus) mit dem Rücken zum Volk zelebriert wurde, blieb den Menschen fremd und unverständlich. Es gab keine Möglichkeit, den Gottesdienst aktiv mitzufeiern und sich einzubringen.

Kulturell war die katholische Kirche europäisch geprägt, fast alle Bischöfe und Priester, auch in den sog. Missionsgebieten, waren Europäer. Gleichwohl gab es vor dem Konzil – etwa in Deutschland und Frankreich - in der Liturgie und der theologischen Wissenschaft einige Aufbrüche und neue Ansätze, die, zuerst kaum wahrgenommen, sich nun entwickeln konnten.

© Peter Weidemann / In: Pfarrbriefservice.de

 

Sehr geehrte Besucher*innen unserer Homepage,

 

gelegentlich erreichen uns Fragen und Anmerkungen zu den Texten, die wir Ihnen hier anbieten; z.B.:

 

Frage:

 

„Wer die Grenze zwischen Haben und Nichthaben überwindet, der ist bei sich angekommen.“ Wie soll ich das verstehen und wie muss ich mir das konkret vorstellen?

 

Unsere Antwort:

 

In unserem Denken und Tun neigen wir dazu zu unterscheiden und Grenzen zu ziehen – zwischen gut und böse, arm und reich, … Dem „neuen Anfang“ Jesu zufolge geht es um menschliche Wärme und Nähe, nicht dass wir uns als „Habende“ aufführen, indem wir Grenzen ziehen und den eigenen Vorteil suchend messend und vergleichend mehr allein denn gemeinsam unterwegs sind.

 

Wir freuen uns, wenn Sie uns schreiben.

 

Manfred Reichgeld

Pater Eryk Kapala OFM

- Ein geistliches Porträt -

Ein Gruß aus dem Kloster Bornhofen

Die Wallfahrtskirche in neuem Glanz

Die bekannte und angesehene Wallfahrtskirche des Mittelrheins in Bornhofen erstrahlt nun in neuem Glanz. Nach einer eineinhalbjährigen umfangreichen Sanierung des Innenraums wird die in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtete Wallfahrtskirche für Pilger, Besucher und Wanderer wiedereröffnet. Das Bistum Limburg als der Eigentümer der Wallfahrtskirche hat die Innensanierung von Oktober 2017 bis März 2019 durchgeführt und in diese Maßnahme das Geld investiert. In diesem Zusammenhang wurde die gesamte Elektrik erneuert; die Gnadenkapelle mit dem prächtigen Altar sowie der Hochaltar in schwarzer, weißgeaderter Lahn-Marmor; das Votiv-Tafel-Bereich beim Eingangsportal; die Kreuzweg-Gemälde restauriert. Ein digital-gesteuertes Lichtkonzept wurde installiert. Ein frischer Anstrich im Weiß, geziert mit Blau, Gold und Silber sorgt zudem für die strahlende Helligkeit sowie für die himmlische Ruhe des Innenraumes. Für die Franziskaner-Patres, die Hüter und Seelsorger des Wallfahrtsortes und auch als Ansprechpartner für Gläubige, ist deutlich: Es sind in erster Linie Pilger, Besucher und Wanderer, die diese Wallfahrtskirche mit Liebe und Wärme erfüllen sowie das christliche Leben vor Jesus und seine Mutter Maria einbringen. So strahlt die Wallfahrtskirche nun wieder für die Menschen aus als der Ort des Gottesdienstes und Gebetes; der Besinnung und Stille.

Jahr des Weines - 2019

Medienecho

Bistumszeitung "Der Sonntag"

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TV Mittelrhein

 

 

 

Sehen Sie hier ein Interview

mit Pater Eryk

in der Sendung LIVE ab 6

im TV Mittelrhein

TV Mittelrhein

 

 

 

 

Hier ein weiterer Beitrag

des TV Mittelrhein mit dem Titel "Weingarten mitten im Kloster"

Mittelrheingold 

Lesen Sie bitte hier den ganzen Artikel.

Rhein-Lahn-Zeitung

Kamp-Bornhofen


Auf dem Marienplatz wachsen jetzt Rebstöcke: Im Kloster Bornhofen zieht das Jahr des Weins Besucher an

 

 

„Vor zwei Jahren war es hier leer“, erinnert sich Pater Eryk. Und er selbst fast der Verzweiflung nah. Denn eines war klar: Wenn es so weitergehen würde, wenn die bereits seit Längerem im Sinkflug begriffene Zahl der Pilger, die den Weg ins Kloster Bornhofen finden, weiter zurückgehen würde, wäre das in absehbarer Zeit das Aus für die Wallfahrtsstätte, die Pater Eryk als zuständiger Franziskaner betreut – und damit der traurige Schlusspunkt hinter einer jahrhundertelangen, überaus reichen Tradition.

 

Für Abonnenten der Rhein-Lahn-Zeitung:

Lesen Sie bitte hier den ganzen Artikel.

 

Rhein-Lahn-Zeitung vom 03.06.2019 / von Ulrike Bletzer

 

Zum Vergrößern bitte das Motiv anklicken!

 

 

"Jahr des Weines"
im Kloster Bornhofen

 

Nach der Innen- und Außenrenovierung des Klosters Bornhofen erstrahlt der über die Regionalgrenzen hinaus bekannte Wallfahrtsort Bornhofen seit Ostern wieder in neuem Glanz, wobei besonders die gelungene Restaurierung der dortigen Gnadenkapelle der Schmerzhaften Mutter Gottes zu erwähnen ist.

 

Als ein weiteres Glanzlicht hat die Ordensgemeinschaft der Franziskaner im Kloster Bornhofen die diesjährige Wallfahrtssaison unter das Motto „Jahr des Weines“ gestellt. Der Marienplatz, der sich an die Pilgerhalle anschließt wurde dazu durch einen extra geschaffenen Weinberg zu einem Ort der Besinnung und der Meditation umgestaltet:

 

Die Besucher erwarten dort Text- und Bildmeditationen zum Thema Wein und Weinanbau, die das Kloster und die Gemeinde Kamp-Bornhofen betreffen. Es gibt Informationen zum Wein im Alten - und Neuen Testament und an verschiedenen Audio-Stationen kann man den Ausführungen des katholischen Theologen und „Weinbotschafters“ Kalle Grundmann lauschen, der so manchem aus seinen Hörfunkbeiträgen bekannt sein dürfte.

 

Abgerundet wird das Erlebnis durch eine sanfte Hintergrundmusik, die man in einem bequemen Korbstuhl bei einem Gläschen Hildegardis-Wein aus Eibingen Wein genießen kann.

 

Wer sich dieses Erlebnis für alle Sinne nicht entgehen lassen will, kann dies noch bis Ende Oktober tun, die Wallfahrtskirche und der Marienplatz sind tagsüber geöffnet, der Besucherparkplatz befindet sich an der B 42 Ortsausgang Kamp-Bornhofen in Richtung Kestert.

 

Nähere Informationen auch über „www.wallfahrtskloster-bornhofen.de“

 

Bildergalerie 1 "Jahr des Weines - 2019"

Bildergalerie 2 "Jahr des Weines - 2019"

Jahresprogramm 2019

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Start: 19.12.2015