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Ostern 2011




   Ostern: Jesus lebt. Was für „den Ersten der Entschlafenen“ (1 Kor 15,20) gilt, gilt für alle, die nach ihm kommen: wir gehen der Vollendung in der göttlichen Liebe entgegen, über Zeit und Raum hinaus hat unser Leben eine ewige Zukunft.
   Jesus lebt – und mit ihm leben auch wir. Unsere Einstellung zu dem, was sein wird, hat mit der Liebe zu tun, die wir als höchstes Glück selber erfahren und weitergeben. Zu lieben und geliebt zu werden, lässt uns das Licht und die Weite erahnen, die wir hinter allen Grenzen glauben: „aufgehobenes Leben in Gott“. – Ist es nicht so, dass letztlich der Glaube an die Unsterblichkeit uns erst zur Liebe befähigt?
   Die Auferstehung Jesu in das Leben Gottes verheißt, dass Gott in Ewigkeit möchte, dass wir sind. – Nur dieses irdische Leben ohne Hoffnung über die Nacht hinaus? Wir müssten anders leben und alles tun, um uns die Gedanken an den Tod aus unserem Denken zu vertreiben.

   Meine Mitbrüder und ich wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein gesegnetes Osterfest, die Freude und den Frieden des auferstandenen Herrn.

Pater Dr. Roger Cicholaz OFM

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Bericht aus dem Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Braubach (12.04.2011 15/011):
 

Die Mainzer Hofsänger gastierten jetzt mit einem brillanten Chorkonzert sakraler Werke in der Pilgerhalle des Klosters Bornhofen.Mainzer Hofsänger begeisterten Publikum

Die Mainzer Hofsänger gastierten jetzt mit einem brillanten Chorkonzert sakraler Werke in der Pilgerhalle des Klosters Bornhofen

Mainzer Hofsänger begeisterten Publikum
mit brillantem geistlichen Konzert in der Pilgerhalle

  Gut 250 begeisterte Besucher und eine Spende von 5.000,00 Euro zum Wohle der Kinder- und Jugendarbeit in der Kirchen- und Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen, die Staatssekretär Roger Lewentz an Guardian Dr. Roger Cicholaz sowie den Ersten Beigeordneten Mike Weiland überreichen konnte, sind die tolle Bilanz des Konzertes der Mainzer Hofsänger, die am vergangenen Wochenende in der Pilgerhalle des Wallfahrts- und Franziskanerklosters Bornhofen gastierten. Präsentiert von Lotto Rheinland-Pfalz und dank einiger Sponsoren und Unterstützer, wie dem Freundeskreis der Franziskaner im Wallfahrtskloster Bornhofen, dessen Mitglieder Ursula und Rolf Lehr mit Tochter Heike Karbach auch die Verköstigung der Hofsänger übernommen hatten, der Volksbank Rhein-Lahn, der Energieversorgung Mittelrhein und der Süwag Gruppe, war dieses musikalische Highlight des meisterlichen Chorgesangs überhaupt erst möglich geworden.

  Seit nunmehr 10 Jahren haben die Hofsänger zu ihrem traditionellen Programm, also der Fastnachtskampagnen und der weltlichen Konzerte, eine weitere Bastion erobert - die der Kirchenkonzerte. Mit wachsender Begeisterung wurde das Repertoire immer weiter ausgebaut und namhafte Kirchen, wie etwa der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtnisdom, die Kathedrale von Palma de Mallorca, der Dom zu Speyer, Mainz, Magdeburg und Halberstadt, mit Konzerten besungen. Unter der musikalischen Leitung von Michael Christ und begleitet von Andreas Leuck am Klavier bot der 1926 gegründete Chor mit ihrem Kapitän Ralf Marling nun einen musikalischen Hochgenuss, von der die Besucher schier beeindruckt waren. Nach circa 80 Auftritten in acht närrischen Wochen und einigen weiteren Konzerten, die die Hofsänger zwischenzeitlich bereits geboten haben, war das Konzert am Wochenende nun ein etwas besinnlicherer Auftritt für den Chor. Mit Chorwerken von Silcher, Beethoven, Bruckner oder Wagner bis zu heutigen Komponisten und Spirituals reichte die musikalische Palette sehr weit und spannte damit einen großen Bogen über die bekannten sakralen Gesänge.

  Der voluminöse Chorklang, strahlende Tenöre und profunde Bässe beeindruckten die Zuhörer von Beginn an und rissen sie in ihren Bann. Hier überzeugten die Mainzer Hofsänger, die sowohl im A-cappella-Gesang als auch mit instrumentaler Begleitung einen harmonischen Klangkörper bilden. So sprang selbst bei diesem sakralen Konzert mit Werken, wie dem "Pilgerchor" von Richard Wagner, dem "Intermezzo" aus "Cavalleria Rusticana" von Pietro Mascagni oder Anton Bruckners bekannten "Ave Maria", der Funke der Sänger sofort aufs Publikum über. Gerade bei diesem Werk beeindruckte Frank Häser mit seiner Bassstimme in einer Solo-Nummer die Zuhörer. In der zweiten Konzerthälfte überzeugten insbesondere die Darbietungen der Spirituals. Mit "Kum ba ya, my Lord", "Swing low" oder "Good News" zeigten die Aktiven, wie sehr sie auch auf diesem musikalischen Stilgebiet wahre Meistersinger sind. Nach dem Stück "Die Rose" von Amanda Mc Broom riss es die Menschen gar von den Sitzbänken. Stehende Ovationen ernteten hier die beiden Solisten Stefan Zier (Tenor) und erneut Frank Häser (Bass), die erstmals an diesem Abend für Gänsehautgefühl sorgten. Dieter Schöneberger, eines der markantesten und bekanntesten Gesichter des Chores brachte die Stimmung der Gäste am Ende des Konzertes mit seiner Tenorstimme zum Überschäumen: Das Spiritual "Amen" und auch weitere bekannte Stücke, wie etwa das Finale mit dem Klassiker "Oh happy day", bei dem Hofsänger-Kapitän Ralf Marling den schließenden Glanzpunkt setzte, verleiteten die Zuhörer zum Mitsingen und Mitklatschen - ein brillanter Auftritt der Hofsänger, der sicherlich noch vielen Menschen in guter Erinnerung bleiben wird.

  Anschließend übergab Staatssekretär Roger Lewentz, der selbst Mitglied des Stiftungsrates der Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz ist und der im Vorfeld maßgeblich an der Vermittlung des Auftritts der Hofsänger in Kamp-Bornhofen beteiligt war, einen Spendenscheck zum Wohle der Kinder- und Jugendarbeit. Der Guardian des Klosters, Dr. Roger Cicholaz, Erster Beigeordneter Mike Weiland und Beigeordneter Peter Hohl zeigten sich über die Spendensumme in Höhe von 5.000,00 Euro sichtlich erfreut. Die Mittel werden zum Wohle der jungen Generationen in Kirchen- und Ortsgemeinde eingesetzt. Ein Dank der Ortsgemeinde gilt insbesondere dem Kloster Bornhofen und dem Freundeskreis der Franziskaner im Kloster Bornhofen für die großartige Unterstützung auch hinter den Kulissen.