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Die Neuordnung der Seelsorge im Bezirk Rhein-Lahn |
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Papst segnet das Gnadenbild der
schmerzhaften Muttergottes |
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"Bornhofen hat seit meiner Jugend einen
festen Platz in meinem Herzen" sagte der
heilige Vater Benedikt XVI. zu dem aus
Kamp-Bornhofen stammenden
rheinland-pfälzischen Innenminister Roger
Lewentz.
Dem Wunsch der Franziskaner entsprechend
ließ der Innenminister ein Foto der
schmerzhaften Mutter Gottes von Bornhofen
durch den Papst segnen. Es ist ein
wertvolles päpstliches Zeichen für den
Marienwallfahrtsort. Das Abbild der Mutter
Gottes wird bestimmt einen Ehrenplatz im
Wallfahrtskloster erhalten.
„Es ist unglaublich schön zu erleben“, -
sagte Roger Lewentz nach dem Besuch bei dem
Heiligen Vater – „wie der Papst auf den
ersten Blick das Gnadenbild der
schmerzhaften Muttergottes zu Bornhofen
erkannt hat und aus seinem Mund dessen
eigene Erinnerung an unseren
Mittelrheinischen Wallfahrtsort zu hören“. |
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Benefizkonzert für Kinderkrankenhaus in Bethlehem In diesem Rahmen fand am Samstag, 05.11.11 nach dem Gottesdienst in der Pilgerhalle des Wallfahrtsklosters Bornhofen ein Konzert statt, zu dem Pater Matthäus eingeladen hatte. Der Kinderchor Filsen-Osterspai und die Jugendband (T)-Aufwind unter der Leitung von Pater Matthäus, Maja Westbomke und Dietmar Fischenich boten den Zuhörern ein abwechslungsreiches Programm. Präsentiert wurden Lieder aus dem Neuen Geistlichen Liedgut, sowie eigene Kompositionen.![]() Der Kinderchor animierte das Publikum mit schwungvollen Liedern zum Mitmachen. Nach dem Konzert wurden Dippedotz und Glühwein verkauft. Am Ende kam der stolze Spendenbetrag von € 1100,00 zusammen.
9. Feuerwehrwallfahrt nach Bornhofen Zur neunten Feuerwehrwallfahrt trafen sich am letzten Sonntag im Oktober die Wehren aus Kamp-Bornhofen, Lahnstein, Bad Honnef, Kestert und Oberlützingen sowie eine Abordnung des Technischen Hilfswerkes an der Kapelle Salve. Bei der musikalischen Begleitung von der Feuerwehrkapelle Mayen pilgerten die Truppen zur Pilgerhalle in Bornhofen.Die Wallfahrt führte der Weihbischof Dr. Thomas Löhr, der vor der Wallfahrtskirche ein neues Fahrzeug der Jugendfeuerwehr Bad Honnef eingesegnet hat. In seinem Predigt erinnerte er an den Brand des Klosters im November 1949 und betonte wie wichtig ist, um neue Kraft für den Dienst der Feuerwehr zu beten.
Predigt von dem Weihbischof Thomas Löhr Franziskusfest Am 4. Oktober feiern die Franziskaner das Franziskusfest. Den feierlichen Gottesdienst hat in diesem Jahr der Regens des Priesterseminars in Limburg, Dr. Christof Strüder zelebriert. In seinem Predigt hat die Gestalt des heiligen Franziskus in einer schönen Sprache näher gebracht. Nach der Eucharistiefeier, die von dem Frauenchor aus Dachsenchausen musikalisch gestaltet wurde, fand im Kloster ein gemütliches Beisammensein statt.
Patronatsfest der Wallfahrtskirche
Bornhofen-Hochfest Mariä Geburt
Die Franziskaner und der Freundeskreis des
Wallfahrtsklosters Bornhofen hatten am
Donnerstag, 08. September 2011 zum
feierlichen Gottesdienst anlässlich der
Geburt Mariens eingeladen. Guardian Pater
Dr. Roger Cicholaz begrüßte die zahlreichen
Kirchenbesucher, insbesondere den
Zelebranten Domkapitular Prälat Helmut
Wanka. Dieser ging in seiner Predigt
besonders auf das wohlbekannte
Geburtstagslied „Wie schön, dass du geboren
bist…“ ein und stellte den besonderen Bezug
zum Geburtstag Mariens her, deren Wesen
jeder –auf seine Weise- in sich spüren kann.
Im Anschluss an den Gottesdienst fanden sich
die Gläubigen im Klostergarten ein, hier
hatte der Freundeskreis der Franziskaner
schon alles für ein schönes Gartenfest
vorbereitet. So ließen sich die Gäste die
leckeren Speisen -meist vorbereitet von den
Damen des Freundeskreises- gerne schmecken
(an dieser Stelle ein herzliches
Dankeschön!).
Mariä
Himmelfahrt im Kloster Bornhofen
Bischof Prof. Dr. Franz-Peter Tebartz-van
Elst war am Vormittag des 15. August 2011
bei den Franziskanern von Kloster Bornhofen
zu Gast und feierte in der vollbesetzten
Wallfahrtskirche ein festliches
Pontifikalamt.
In seiner Predigt betonte der Bischof, dass
Maria die große Fürsprecherin und Mittlerin
der Menschen bei Gott sei.
Maria
strecke Ihre Arme in den Himmel, dadurch sei
Ihre ganze Haltung Gebet, wer zu Gott bete
und auf Maria schaue, gewinne eine Kraft,
sich dem Himmel entgegenzustrecken.
Als Zeichen seiner Verbundenheit entzündete
der Bischof eine Wallfahrtskerze und
überreichte der Gottesdienstgemeinde ein
Gebetsbild mit einem eigenen Gebet. |
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Gebet zum 900. Bornhofen-Jubiläum
V: Seit Jahrhunderten wirst Du Maria als schmerzhafte
Mutter Gottes /
in Deinem Gnadenbild zu Bornhofen verehrt. /
An diesem von Dir ausgewählten Gnadenort /
hast Du oft den Leidenden, Traurigen und
Unglücklichen geholfen. /
A: Darum hoffen wir, dass Du auch uns in unseren
Sorgen und Nöten beistehst /
und uns als die beste Mutter unter Deinen
Schutz nimmst. /
Wir reihen uns ein in die Schar der
ungezählten Gläubigen, /
die vor Deinem Gnadenbild Dein Lob gesungen
und Deine Fürbitte erfleht haben. /
V: Mit Dir preisen wir unseren Herrn und Gott, der auf
unsere Niedrigkeit geschaut /
und durch den Tod und die Auferstehung
seines Sohnes Großes für uns getan hat. /
A: Mit Dir erinnern wir uns an alles, was Gott durch
Deine Fürsprache /
für unsere Vorfahren und für uns gewirkt
hat. /
Mit Dir und durch Dich sagen wir ihm Dank. /
V: Mit allen Pilgern rufen wir Dich heute an,
schmerzhafte Mutter Gottes, /
Du bist unsere Hoffnung und die Quelle unseres Trostes. /
A: Deiner mütterlichen Liebe empfehlen wir unsere
reiche Geschichte, /
die unruhige Gegenwart, in der wir leben,
und die noch unbekannte Zukunft. /
V: Lehre uns in der heutigen Welt den lebendigen Gott
zu verkünden /
und Jesus, unseren Herrn, als einzigen
Retter zu bezeugen. /
A: Wache über die Kirche und über unsere Heimat - /
mögen sie ein wirklicher Ort der
Gemeinschaft, des Friedens und der
Versöhnung sein. /
Beschütze uns in allen Schwierigkeiten und
Prüfungen des Lebens /
und hilf uns, immer mehr geschwisterlich
vereint zu sein. /
Schenke unseren Familien die Liebe, die alle
Probleme überwindet /
und jede Spaltung entfernt. /
Schütze unsere Kinder, damit sie nicht zum
Bösen verführt werden. /
Zeige unseren Jugendlichen den sicheren Weg
und die guten Perspektiven für die Zukunft./
Tröste unsere Kranken und die älteren
Menschen, /
damit sie die Gegenwart Deines Sohnes
erfahren und sich nicht einsam fühlen. /
Schenke unseren Seelsorgern und
Seelsorgerinnen das Licht des Heiligen
Geistes, /
damit sie uns auf einem geraden Weg zum
Reich Christi führen. /
V: Beseele uns mit der Gnade des Glaubens, der
Hoffnung und der Liebe, /
damit wir wie Sauerteig der Gerechtigkeit in
unserer Gesellschaft werden. /
A: Wache über die Verantwortlichen in der Politik, /
mögen sie sich mit Umsicht und Weisheit für
den Aufbau unserer Heimat einsetzen, /
und die Würde und die Rechte eines jeden
Menschen achten. /
Breite Deine Hände aus über alle, /
die in unserer Heimat wohnen und zu ihrem
Wohle beitragen. /
Schmerzhafte Mutter Gottes von Bornhofen /
sei unsere Fürsprecherin jetzt /
und in der Stunde unseres Todes. Amen. /
Kamp-Bornhofen, August 2011
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Dankeschön-Fest
![]()
Herr Reichgeld, Herr Hülser und Pater Roger
dankten mit herzlichen Worten den bei Speis
und Trank versammelten Teilnehmer/innen und
nannten deren vielfältige Bemühungen
sehr hilfreich und wertvoll. Es sei
für die Klostergemeinschaft eine Freude,
sich auf eine solch tatkräftige und
zuverlässige Unterstützung verlassen zu
können.
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Wallfahrtskirche steht vor der “Abrüstung“
Redakteur der Rhein - Lahn Zeitung, Tobias Lui, berichtet.
Renovierung
Gerüst
im Herbst endlich weg?
Eigentlich sollte die Renovierung des Turms
der Marien-Wallfahrtskirche in Bornhofen
schon seit mehr als einem Jahr abgeschlossen
sein. Doch auch nach dreijähriger
Renovierungszeit steht das Gerüst noch
immer, kein schöner Anblick für die
Anwohner, die schon vor geraumer Zeit den
verwahrlosten Zustand monierten ( die RLZ
berichtete ).
Doch nun kann Hartmut Hülser, Zweiter
Vorsitzender der Franziskaner im
Wallfahrtskloster positive Nachrichten
vermelden. „ Ein neuer Architekt hat das
Ruder übernommen, und der macht einen
fleißigen und zuverlässigen Eindruck.“ Unter
dessen Leitung trafen sich jüngst alle mit
der Reparatur befassten Unternehmen mit dem
Ziel, die noch anstehenden Arbeiten
möglichst schnell zu beenden. „ das Treffen
war auch bitter nötig,denn auch nach knapp
drei Jahren Einrüstzeit war kein
Baufortschritt zu erkennen „,ergänzte Horst
Fischbach, Schatzmeister des
Freundeskreises.
Nun aber sollen die Arbeiten bis zum Herbst
abgeschlossen sein. Dann muss sich Pater
Desiderius nicht immer wieder den Fragen der
Pilger stellen, die wissen wollen, wann das
Gerüst endlich wegkommt. „ Das ganze Problem
ist entstanden, weil es große Probleme mit
dem alten Architekten gab“, berichtete
Hülser. Dieser war extrem unzuverlässig und
arbeitete fehlerhaft : So wurden große
Flächen bei den Putz- und Anstricharbeiten
vergessen. Auch die witterungsbedingte
Reparatur des Kirchendaches steht noch aus.
Dies alles soll nun geschehen, was einen
erneuten Gerüstumbau nötig macht. Obwohl
Dachdecker, Gerüstbauer, Putzer, Maler und
Restaurator sich über die weiteren Schritte
verständigten, ist ein lückenloses Arbeiten
allerdings
nicht möglich. Denn durch die
Trocknungszeit des Putzes von sechs Wochen
müssen die Anstricharbeiten noch warten.
Dennoch: Ein Ende ist in Sicht. Darüber
dürfen sich die Nachbarn freuen, die von der
Dauereinrüstung und den damit verbundenen
Beeinträchtigungen genau so genervt waren
wie Pilger und Gottesdienstbesucher.
„Der Unmut wurde immer lauter im Ort“,
erklärte Fischbach. Die Hauptschuld trug
dabei für viele das Kloster in Bornhofen :
Die Patres kriegen das nicht hin“, mussten
sich Pater Desiderius und seine sechs
Glaubensbrüder oft anhören. Dabei ist das
Kloster überhaupt nicht der Bauherr, sondern
das Bischöfliche Ordinariat in Limburg.
Die ließen den Baupfusch aber zunächst
einmal durchgehen : Auch deshalb glauben
viele
in Bornhofen, dass das Bistum dem
Wallfahrtskloster nicht die Bedeutung
beimisst, die im zukommt. Denn nicht nur an
den Außenwänden von der Kirche und Kloster
nagt der Zahn der Zeit : Auch der Zustand
der Innenräume ist teilweise desolat.“ Alle
Dorf- und Pfarrkirchen in der Region sind
bestens renoviert nur die Klosterkirche
nicht“, kritisierte daher Fischbach. |
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Mit Gottes Segen in die Sommerferien
Zu einem besonderen Start in die Sommerferien hatten Pater Matthäus und Frau Westbomke die Chorkinder aus Osterspai und Filsen sowie deren Eltern nach Bornhofen eingeladen. Und weil fast alle Familien der Einladung folgten, kamen über 50 Personen ins Franziskanerkloster.
Neben dem gemütlichen Kaffeetrinken und
Würstchen am Abend standen auch das
gemeinsame Singen und Spielen auf dem
Programm. So konnten die Kinder wie auch die
Erwachsenen durch ein Kloster-Quiz das
Gelände des Klosters spielerisch
erschließen. Und sie fanden Vieles was sie
zuvor noch nicht gesehen hatten.
Mit einem musikalischen Abendgebet, an dem
auch die ganze Gemeinschaft der Franziskaner
teilgenommen hat, endete der Tag für die
Familien. Die Kinder gingen müde und
erschöpft aber mit Gottes Segen heim und in
die Ferien.
Frau Westbomke, die den Kinderchor
mittlerweile 9 Jahre leitet, wünschte allen
erholsame Ferientage und gab ihrer Hoffnung
Ausdruck, dass alle nach den Sommerferien
wieder gesund und munter zur Chorprobe
zusammenkommen.
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Schiffswallfahrt des Niederrheins
Die Patres des Wallfahrtsklosters Bornhofen
konnten in der vergangenen Woche zum 173.
Mal die Niederrheinische Schiffswallfahrt an
der Gnadenstätte begrüßen. MS „Rhein Energie“ startete in Köln, pünktlich um 9:00 Uhr und landete in Kamp-Bornhofen etwa gegen 19.00 Uhr. Unterwegs hatten die Pilger bereits einen Gottesdienst auf dem Schiff, denn es gibt an Bord einen Altar. Unter Singen und Beten verläuft die traditionelle Schiffsreise. Das Rosenkranzgebet spielt dabei eine besondere Rolle und ebenfalls das Bornhofener Wallfahrtslied „Geleite durch die Wellen“.
So ist der Organisator der Wallfahrt,
Pfarrer Wilhelm Maqua aus Aldenhoven,
bereits zum 111. Mal in Bornhofen.
Einer der Höhepunkte der
Wallfahrt war am Abend des zweiten Tages die
traditionelle, abendliche Lichterprozession
durch den Wallfahrtsort.
Begleitet von der örtlichen
Feuerwehr mit Fackeln zogen die Pilger, es
waren in diesem Jahr rund 497, mit ihren
Lichtern zur Gnadenstätte.
Der Tag der Rückreise begann mit einem
Gottesdienst in der Pilgerhalle, ehe das
Schiff um 10:00 Uhr an der Kamper
Landestelle ablegte, noch einmal
rheinaufwärts Richtung Bornhofen fuhr mit
seinem Signalhorn den Wallfahrtsort grüßte
und dann rheinabwärts in Richtung Köln davon
fuhr. |