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Weihnachten 2015

 

 

Weihnachten – da ist zuerst von der Freude die Rede, die der Engel verkündet, allen – und nicht nur denen, die einen verdreckten und unbehausten Stall niemals betreten würden. Freude für alle... auch für die, die zu oft vor verschlossenen Türen stehen.

 

Die Hirten in der Weihnachtsgeschichte lassen sich auf die Botschaft des Engels ein. Sie gehen dem Licht nach und erfahren: In Jesus sind Gott und die Menschen eins geworden. – Kann man das erklären? Kann man erklären, warum sich zwei Menschen lieben? Da geschieht etwas, was nicht zu fassen, aber doch wahr und wirklich ist.

 

Weihnachten – die dunkelste und die längste Nacht des Jahres. Mit der Geburt Jesu verdrängt das Licht die Finsternis, die Nächte werden kürzer und die Tage länger. Es wird sichtbar, was Gott den Menschen über den Tag hinaus zugedacht hat: „Das Licht leuchtet in der Finsternis...“ (Joh 1,5).

 

Von dieser Hoffnung leben wir: Das in Jesus aufstrahlende Licht wird niemals mehr verlöschen – nicht hier und nicht jenseits von Zeit und Raum. Mit dem Kind von Bethlehem ist uns ein Licht aufgegangen: Das wahre Licht des Lebens und der Liebe. Gibt es mehr Sinn in unserem Leben, als dieses Licht zu suchen und ihm nachzugehen? – Wir entscheiden selbst, ob uns das einleuchtet und erhellt.

 

 

Meine Mitbrüder und ich wünschen Ihnen die Freude der Weihnacht. Gehen wir gemeinsam dem „Licht der Völker“ entgegen - dem „neuen Tag“, der niemals endet.

 

Pater Hugon Superson OFM

Guardian

Start: 19.12.2015