Kirchplatz 2, 56341 Kamp-Bornhofen; Fon: (067 73) 959 780; Fax: (067 73) 959 7820 E-Mail: franziskaner@wallfahrtskloster-bornhofen.de
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© Friedbert Simon / In: Pfarrbriefservice. de

Antoniusfest

(17.06.2017)

 

 

... Jesus Christus als Brot des Lebens !!

 

Getreide ?

 

Ja …. Es beginnt alles mit einem Getreidekorn …..

 

Das Korn, welches auch zu einem Brot wird? ….. So begann der Predigtdialog zwischen Pater Eryk und Messdiener Gideon zum Antoniusfest 2017 im Wallfahrtsort Bornhofen.

 

Es beten über 2 Milliarden Christen täglich mit den Worten, die uns Christus selbst gelehrt hat. So kennen auch wir den Satz aus dem Vater Unser in-und auswendig……. Er steht in diesem Grundgebet für die Christenheit, für alles was zum Leben nötig ist. Brot ist Leben, fast so elementar wie Wasser. Unser tägliches Brot, das ist alles, was wir nötig haben, angefangen vom Sonnenschein bis hin zu guten Freunden. Wir kommen in die Kirche, wir beten, feiern so wie am Tag des Antoniusfest, singen und suchen nach Gott, weil uns auch noch nach etwas Anderem verlangt. Wir brauchen zum irdischen noch ein himmlisches Brot. Gott hat dieses Bedürfnis gesehen und Christus zu uns geschickt, so wie es im Johannesevangelium heißt: „Denn Gottes Brot ist das, das vom Himmel kommt und gibt der Welt das Leben. Da sprachen sie zu ihm: „Herr, gib uns allzeit solches Brot“.

 

Das »Antoniusbrot« ist eine nach dem hl. Antonius von Padua benannte Aktion der Nächstenliebe für Notleidende, die im 19. Jh. von dem italienischen Priester Antonio Locatelli begründet wurde. Der Name bezieht sich auf ein dem hl. Antonius zugeschriebenes Wunder.

 

Nach dem Gottesdienst wurde an die Fülle der Menschen, die die Messe besuchten, jeweils ein gesegnetes kleines schmackhaftes Antoniusbrot ausgeteilt, mit der Einladung das Fest im Antoniusgarten, angrenzend am Wallfahrtskloster, bei weiterem Brot und Wein, fortzuführen. Bei strahlendem Sonnenschein strömten Viele in den Garten, um sich auch dort an Brot und Wein zu laben. Geteilt wurde im Franziskanischem Sinne und mit der Bitte an den heiligen Antonius, dass das Wunder der Predigt, sich heute an uns wiederhole; ….“Ich sehe meinen Jesus, das Brot des Lebens !“                      

 

Ein herzliches „Danke schön und vergelt’s Gott“ an die lieben, fleißigen Hände, ohne die es sicherlich nicht so schön geworden wäre.

Start: 19.12.2015