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Protokoll der
Gründungsversammlung 27. Januar 2005
Zu Punkt 1 der Tagesordnung: Pater Edwin Sekowski, der Guardian des Klosters war sichtlicht erfreut, als er um 20.00 Uhr an diesem Abend die Gründungsversammlung eröffnete und 31 Anwesende sowie einen Vertreter der örtlichen Presse begrüßte. Einen besonderen Gruß richtete er an Herrn Reichgeld sowie den ehemaligen Staatsminister Herrn Rudi Geil. Herr Reichgeld war es, der den Vorschlag einen Freundeskreises zu gründen aktiv auf den Weg gebracht habe. Nach einer geistigen Einstimmung durch Pater Edwin, welcher auch im weiteren Verlauf die Sitzung leitete, stellte Herr Reichgeld die Idee und die damit verbundenen Absichten sowie Aufgaben des Freundeskreises vor. Detailliertere Angaben zu diesem Thema kann man dem beigefügten Flyer von Herrn Reichgeld entnehmen. Zu Punkt 2 der Tagesordnung: Alle Anwesenden erhielten eine Kopie der Tagesordnung und der Satzung. Die Tagesordnung wurde hiernach einstimmig (31) von der Versammlung angenommen und genehmigt. Im Anschluss hatten die geladenen Gäste die Gelegenheit, sich einzeln vorzustellen. Zu Punkt 3 der Tagesordnung: Als Protokollführer des Abends wurde Heribert Schneller vorgeschlagen, welcher diese Aufgabe gerne übernahm. Zu Punkt 4 der Tagesordnung: Mittels einer Unterschriftenliste wurde die förmliche Bekundung den Freundeskreis der Franziskaner im Wallfahrtskloster Bornhofen zu gründen bestätigt. 20 Personen haben durch ihre Beitrittserklärung an diesem Abend ihre Mitgliedschaft bekundet. Zu Punkt 5 der Tagesordnung: Diskussion zur Satzung. Herr Damrau bemerkte, dass unter § 1 der Sitz des Vereins mit genauer Anschrift sowie die Nennung des Geschäftsjahres noch zu erfolgen habe. Herr Günter Groß machte darauf aufmerksam, dass die Bezeichnung e. V. zum Name des Vereins noch hinzugefügt werden müsse, um beim Amtsgericht die Eintragung ordnungsgemäß zu bewirken. Unter § 6, Punkt e, schlug Herr Dieter Clasen vor, die Formulierung wie folgt zu ändern: „Turnusgemäße Wahl des Vorstandes“. Begründung: Die Mitgliederversammlung findet jährlich statt, die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt alle zwei Jahre. Bei weiterer Betrachtung der Satzung regte Herr Geil an, die Bezeichnung Hauptversammlung durch den Begriff Mitgliederversammlung auszutauschen, da unter Verwendung beider Bezeichnungen es eventuell zu Irritationen kommen könnte. Eventuelle Nachbesserungen bzw. Änderungen können vom Vorstand durchgeführt werden. Zu diesem Thema ergänzte Herr Clasen, dass diese Änderungen aber von der nächsten Mitgliederversammlung zu genehmigen sind. Zu Punkt 6 der Tagesordnung: Alle vor genannten Änderungen und Ergänzungen wurden berücksichtigt und im Anschluss wurde die Satzung einstimmig von der Versammlung ratifiziert. Zu Punkt 7 der Tagesordnung: Auf Vorschlag von Pater Edwin wurden die Herren Reichgeld und Schneller einstimmig von der Versammlung als Wahlausschuss bestimmt. Zu Punkt 8 der Tagesordnung: Nachdem alle Anwesenden einstimmig die Wahlform der offenen Abstimmung wünschten, wurde der Vorstand wie folgt gewählt. Pater Edwin unterbreitete der Versammlung jeweils einen Vorschlag. Da zur Frage eines weiteren Kandidaten keine Vorschläge gemacht wurden, kam es zu folgendem Ergebnis: 1.
Vorsitzender: Herr Erwin Damrau, einstimmig, bei eigener
Enthaltung 2.
Vorsitzender: Herr Manfred Reichgeld, einstimmig, bei eigener
Enthaltung
Geschäftsführer: Herr Heribert Schneller, einstimmig, bei
eigener Enthaltung
Schatzmeister: Herr Günter Groß, einstimmig, bei eigener
Enthaltung Beisitzer:
Herr Rudi Geil, einstimmig, bei eigener Enthaltung Beisitzer:
Herr Werner Groß, einstimmig, bei eigener Enthaltung Die Personen bekundeten ihre Bereitschaft der Annahme ihres jeweiligen Amtes. Der Guardian des Klosters gehört automatisch dem Vorstand an. Für die Position des 3. Beisitzers fragte Pater Edwin die Versammlung nach einem Vorschlag. Herr G. Groß nannte daraufhin Herrn Roger Lewentz, welcher unter dem Aspekt, dass noch keine Dame im Vorstand sei, seine Kandidatur ablehnte. Da aber keine der anwesenden Damen die Funktion des Beisitzers übernehmen wollte, wies Herr Geil darauf hin, dass auch in einer später stattfindenden Mitgliederversammlung hierzu eine Nachwahl erfolgen kann. Die Besetzung sei auch laut Satzung nicht dringend notwendig, da die Formulierung „bis zu drei Beisitzer“ laute. Zu Punkt 9 der Tagesordnung: Pater Edwin stellte jetzt die Klostergemeinschaft kurz vor. Zur Zeit versehen vier Patres und ein Bruder ihren Dienst im Wallfahrtskloster. Zu ihren Aufgaben zählen in erster Linie die Gottesdienste vor Ort, die Pilgerbetreuung sowie eine beachtliche Anzahl Vertretungstermine in der näheren und weiteren Umgebung. Im Wallfahrtsjahr, zwischen Mai und Oktober, kommen ca. 180 Pilgergruppen zum Gnadenort der schmerzhaften Mutter Gottes. Die größten Gruppen sind unter anderem die Fußwallfahrten aus Nentershausen/Westerwald mit ca. 800 bis 1.000 Teilnehmern sowie die zweimal jährlich kommende Niederrheinische Schiffswallfahrt mit bis zu 600 Gläubigen. Was die Planungen für die Zukunft angeht, so sei sicherlich die Sanierung des gesamten Klosters eine gewaltige Herausforderung, welche aber mit Zuversicht angegangen werde. Eine weitere Zukunftsvision sei die Bildung eines geistigen Zentrums der Marialogie. Hierzu steht eine Stellungnahme des Bistums Limburg noch aus. Zu Punkt 10 der Tagesordnung: Da nun die Wahl des Vorstandes vollzogen war übergab Pater Edwin das Wort an den neu gewählten 1. Vorsitzenden Herrn Damrau. Dieser bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und zeigte sich optimistisch, dass die zu erwartenden Aufgaben gemeinsam ganz sicher auch zu bewältigen sind. Es sei auch zu früh, um konkrete Angaben zu machen, da er, wie auch viele andere Vorstandsmitglieder mit diesem Amt mehr oder weniger Neuland betreten. Als erste Amtshandlung terminierte er eine Vorstandssitzung für den 17. März. Sie wird um 19.00 Uhr im Kloster Bornhofen stattfinden. Als weiteren Punkt solle man sich dann mit dem Finanzamt ins Benehmen setzen um die Gemeinnützigkeit zu klären. Auch eine Mitgliederversammlung gelte es durchzuführen. Hier bemerkte Herr Geil, dass dieser Zeitpunkt mit Rücksicht auf die Ferienzeit in der ersten Julihälfte sein sollte. Zu Punkt 11 der Tagesordnung: Pater Edwin bat die Anwesenden sich ins Gästebuch des Klosters einzutragen. Eine weitere Eintragung erfolgte in einem eigens für den Freundeskreis angelegten Buch zur Dokumentation der Gründung und vielleicht für spätere Notizen. Gegen 22.00 Uhr konnte ein sichtlich zufriedener Guardian die durchaus positive und gelungene Gründungsversammlung schließen. Er bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen, für die überwältigende Zustimmung der Teilnehmer, diesen Freundeskreis zu gründen und durch ihre Mitgliedschaft die Hilfe und Unterstützung der zukünftigen Aufgaben zu bekunden.
In vielen Klöstern hat es sich bewährt, Freundeskreise zu gründen, die nicht nur in wirtschaftlichen und finanziellen Anliegen helfen, sondern auch zur Schaffung von vielfältigen Kontakten und Beziehungen beitragen: Konzentrischen Kreisen ähnlich scharen sich ehrenamtliche Helfer(innen) und Ratgeber(innen) mit ihren je unterschiedlichen Kompetenzen und Möglichkeiten „rund um das Kloster“. Ihr Wirken und ihre Beziehungen untereinander bedeuten für beide Seiten Unterstützung und Bereicherung (des gemeinsam pilgernden Gottesvolkes zwischen den Anfechtungen der Zeit und den Tröstungen Gottes). Aufgaben Der Freundeskreis hat die
Aufgabe, Kontakte und Zusammenwirken zwischen Franziskanern und
Mitbürgern/Wallfahrern zu entwickeln und konkret auszufüllen,
indem die Mitglieder
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