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Wallfahrtskloster Bornhofen
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Archiv 2010
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"... nur ein Gedanke weit"
So hoffen und so vertrauen wir: Der Gott
der Liebe und des Lebens, an den wir glauben, ist „nur
ein Gedanke weit“. Das ist die verbindende Idee der hier
versammelten Texte, die zuerst auf der Homepage des
Wallfahrtsklosters Bornhofen veröffentlicht wurden und
soviel Zustimmung fanden.
Pater Dr. Roger Cicholaz OFM stellt uns
in einer wunderbaren Weise Jesus, den Christus, vor
Augen, der für uns Mensch war und uns zum Himmel auf
Erden wurde, der Gott bezeugte wie nie einer zuvor –
glaubwürdig bis in den Tod. – Begütigend und
hoffnungsfroh spricht er von den verborgenen Sprachen
zwischen Himmel und Erde und immer wieder von dem Gott
der Liebe, der uns ins Leben rief und diesen Ruf niemals
mehr zurücknimmt.
Einfühlsam und mit dem Blick nach innen
beschreiben die Texte das Wunder jenes Vertrauens, das
Jesus in diese Welt zu bringen kam und befreiend und
heilend vorgelebt hat. In allem wird die Vision Jesu
sichtbar, dass wir innerlich wahr werden, indem wir
tiefer vertrauen, intensiver zu lieben und mutiger zu
hoffen wagen.
Manfred Reichgeld
(1.Vorsitzender des Freundeskreises des
Wallfahrtsklosters Bornhofen)
Das qualitativ hochwertige
Büchlein kann
ab sofort am Schriftenstand in der Wallfahrtskirche
und
im Kloster (Pforte) zu einem Preis von 5,00 €
erworben werden.
Fotografie: © Jochen Querbach, Kamp-Bornhofen
Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht.
Eine Nutzung - gleich welcher Art - ohne Zustimmung des
Fotografen ist nicht zulässig.
Gestaltung: QUERBACH · Media-Design, Kamp-Bornhofen
www.atelier-querbach.de
1. Auflage / Dezember 2009
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Ostern 2010
Im
20. Kapitel des Johannes-Evangeliums wird erzählt, dass
Maria aus Magdala am ersten Tag der Woche frühmorgens
zum Grab kommt und sieht, dass es leer ist... Jesus
spricht zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Er
spricht sie mit ihrem Namen an: Maria, geh zu meinen
Brüdern und sage ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater
und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.
Maria – das ist in dieser
Ostergeschichte der Name einer jeden und eines jeden von
uns – ausgesprochen von dem, der den Tod überwunden hat,
der lebt und hinfort nicht stirbt: „Ich bin die
Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird
leben. Und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nie
mehr sterben.“
In unserer täglichen
Erfahrung ist es gar nicht vorstellbar, dass wir uns
nicht „umwenden“, wenn uns einer überraschend beim Namen
ruft... Er ruft, der auferstandene Christus ruft. Werden
wir uns umwenden – wie Maria aus Magdala, die gehört und
geglaubt hat? Jesus spricht zu ihr: Maria! Hier
geschieht, was der Prophet Jesaja als Gottes Wort an
Israel bezeugt: „Fürchte dich nicht. Ich habe dich
erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist
mein!“
Durch die Auferstehung
Jesu gehören wir ganz und gar zu Gott. Ostern – das
verspricht uns, dass wir Jesu Schwestern und Brüder
geworden sind, Gottes Söhne und Töchter.
Meine Mitbrüder und ich
wünschen Ihnen ein frohes Osterfest und die Freude des
auferstandenen Herrn.
Pater
Dr. Roger Cicholaz OFM
(Guardian)
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Das Bornhofener
Altargemälde ist wieder an seinem Platz
Ein erfreulicher Anblick bot sich den Besuchern des
Hochamtes in der Wallfahrtskirche Bornhofen am
vergangenen Sonntag. Das Großgemälde, „Aufnahme Mariens
in den Himmel“ war wieder an seinem Platz über dem
Hauptaltar.
Seit einem guten halben Jahr war das Gemälde
"verschwunden", kein schöner Anblick für die Gläubigen.
Nachdem es bereits 1976 einmal restauriert worden war,
hatte das Bild von dem man weder das Alter, noch seinen
Schöpfer kennt, im Laufe der Jahre seinen Glanz und
seine Ausstrahlung verloren. Es wurde aus seinem Rahmen
herausgenommen und zwecks Restauration in ein Atelier in
Würzburg gebracht. Dieses im Rahmen der angestrebten
Innensanierung der Wallfahrtskirche.
Nunmehr ist es wieder an seinen angestammten Platz
zurückgekehrt und erstrahlt jetzt innerhalb des
Altarensembles von gotischem Hochaltar, dem
Zelebrationsaltar und dem Ambo, geschaffen 1986 von
Arnold Morkramer, in neuem Glanz.
Im Rahmen dieses Gottesdienstes am Sonntag. dem 21.03.
wurde es durch den Guardian des Klosters, Pater Dr.
Roger Chicholaz der Öffentlichkeit wieder zugänglich
gemacht. (FJM)


Die Aufnahmen zeigen: Die Montage des Gemäldes in seinen
Rahmen und das Bild in seiner jetzigen Ansicht.
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Krankensalbung
Am Dienstag,
16.03.2010, um 15:00 Uhr
fand
eine heilige Messe
mit der
Spendung des Sakramentes der Krankensalbung für ältere und kranke Christen in der Wallfahrtskirche statt. Eingeladen
waren Mitglieder der katholischen Pfarrgemeinden des
Pastoralen Raumes Braubach/Kamp-Bornhofen und die
Bewohner/innen des Pflege- und Altenheimes „Haus
Marienberg“.



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Sehr
geehrter Herr Bischof Dr. Tebartz-van Elst,
wir freuen uns auf Ihren
ersten Besuch in Bornhofen anlässlich der Eröffnung der
Wallfahrtssaison 2010 am
1. Mai.
Wir freuen uns auf die
Eucharistiefeier mit Ihnen, auf das, was Sie uns sagen
werden und auf Ihren Zuspruch in einer bewegten Zeit.
Mit Ihnen sind wir gemeinsam auf dem Weg und auf der
Suche nach dem, was über den Tag hinaus Bestand hat, der
„inneren Wahrheit“, von der wir leben und die uns trägt.
Der Gott des Lebens und der Liebe, an den wir glauben,
hat uns in Zeit und Raum keinen bequemen Weg zugedacht,
aber doch ein Ziel vor Augen gestellt, das größer und
unvorstellbarer ist als alles um uns.
Unser Beten und Hoffen vor
dem gekrönten Gnadenbild in Bornhofen verbindet uns mit
dem, was viele Menschen seit Jahrhunderten an dieser
altehrwürdigen Wallfahrtsstätte gesucht und erfahren
haben: Trost und Zuversicht, neue Hoffnung und die
Gewissheit, gemeinsam mit anderen auf dem Weg zu sein,
um die verborgenen Sprachen zwischen Himmel und Erde
immer mehr zu verstehen.
Sehr verehrter Herr
Bischof,
herzlich willkommen in
Bornhofen! Mögen sich alle Ihre Wünsche und Hoffnungen
erfüllen, mit denen Sie an einen besonderen Ort der
Marienverehrung kommen.
Herzliche Grüße,
Manfred Reichgeld
(für den Freundeskreis des
Wallfahrtsklosters Bornhofen) |
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Wallfahrtseröffnung 2010 in Bornhofen
durch den Limburger Bischof
Franz-Peter Tebartz-van Elst
Der
Marienwallfahrtsort Bornhofen verzeichnet das ganze Jahr
über viele Besucher, sowohl einzeln als auch in Gruppen.
Die eigentliche Wallfahrtssaison beginnt aber am 1. Mai
jeden Jahres und endet am letzten Oktobersonntag.
Beginn und Ende einer Wallfahrtssaison werden jeweils
in einem großen Rahmen in der Pilgerhalle gefeiert. So
ist die Klosterleitung immer bemüht, einen namhaften
Kirchenmann, meistens einen Bischof oder einen Abt für
diese Eröffnungs- und Abschlussgottesdienste zu
gewinnen. So war u. a. auch schon Kardinal Lehmann aus
Mainz und Kardinal Meißner aus Köln aus diesem Anlass in
Bornhofen.
In
diesem Jahr konnte der Franziskanerkonvent den Limburger
Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, der seit 2008 sein
Amt in Limburg versieht, gewinnen.
Viele
Pilger aus der näheren und weiteren Umgebung füllten die
Pilgerhalle bis auf den letzten Platz.
An
dem feierlichen Pontifikalamt beteiligten sich Priester
aus den Nachbarpfarreien und die Geistlichen des
Bornhofener Konvents als Co-Zelebranten.
Die
Wallfahrer aus dem Pfarrverband Emmelshausen hatten
neben ihren Geistlichen auch gleich die örtliche
Musikkapelle mitgebracht, welche für den musikalischen
Rahmen des Festgottesdienstes sorgte.
Der
Guardian des Klosters, Pater Dr. Roger Cicholaz,
begrüßte zunächst den Bischof, die Konzelebranten und
die vielen Gläubigen, die zu diesem Gottesdienst
gekommen waren, darunter auch Innen-Staatssekretär Roger
Lewentz.
In
seiner
Predigt begann der Bischof gleich mit der
Feststellung, dass in den drei Marienwallfahrtsorten der
Diözese, nämlich in Bornhofen, Marienthal und
Marienstatt jeweils die „Schmerzhafte Mutter Gottes“
verehrt werde. Er deutete dies damit, dass die Leiden
und Schmerzen Mariens symbolhaft sind für die Leiden und
Schmerzen der Christen, die sie in ihrem Glauben und
die Menschen überhaupt, in ihrem Leben erdulden
müssen. Dabei sprach er auch mit Klarheit ein Thema an,
welches die Christen, - welches die Gesellschaft in
ihrer Gesamtheit, zurzeit sehr stark berührt: Die Leiden
und Schmerzen, verursacht durch Missbrauch und
Misshandlung, begangen von Geistlichen und anderen
Mitarbeitern der Kirche.
Der
Bischof, ähnlich engagiert wie Bischof Ackermann aus der
Nachbardiözese Trier, ließ keinen Zweifel aufkommen,
dass es ihm mit der Aufklärung dieser Fälle ernst ist.
In
seiner Predigt ließ er aber auch anklingen, wie sehr ihm
an der Marienverehrung gelegen ist, wie sie in Bornhofen
und den anderen Wallfahrtsorten der Diözese, als Quelle
der Kraft in allen Leiden und Schmerzen den Gläubigen
dient.
F.-J.
Meurer
[Predigt
des Bischofs] [Bilder] |
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Schiffswallfahrt
des Niederrheins
Die
Patres des Wallfahrtsklosters Bornhofen konnten in der
vergangenen Woche zum 171. Mal die Niederrheinische
Schiffswallfahrt an der Gnadenstätte begrüßen.
Bereits seit dem
Kriegsjahr 1917 kommen die Wallfahrer aus den Diözesen
Köln, Aachen und Münster , jeweils zweimal im Jahr
nach Bornhofen,- einmal in der Woche nach Pfingsten und
einmal in der letzten Ferienwoche der Sommerferien in
Nordrhein-Westfalen.
Seit dem Mittelalter
werden schon Schiffswallfahrten nach Bornhofen erwähnt.
Als älteste, genau
datierte Schiffswallfahrt nach Bornhofen, gilt jene der
„Marianischen Bürgersodalität“ Koblenz aus dem Jahre
1609.
Allerdings ist die
große Niederrheinische Wallfahrt wohl das größte
Ereignis im Laufe der Wallfahrtssaison in Bornhofen. So
konnte im vergangenen Jahr der Einhundert tausendste
Pilger vom Niederrhein notiert werden.
MS „Wappen von Köln“
startete in Köln, pünktlich um 9:00 Uhr und landete in
Kamp-Bornhofen etwa gegen 19.00 Uhr. Unterwegs hatten
die Pilger bereits einen Gottesdienst auf dem Schiff,
denn es gibt an Bord vier Altäre. Unter Singen und Beten
verläuft die traditionelle Schiffsreise, die früher mit
den Dampfern der KD und heute mit den Großmotoschiffen
der gleichen Reederei durchgeführt wurden, bzw. werden.
Das Rosenkranzgebet spielt dabei eine besondere Rolle
und ebenfalls das Bornhofener Wallfahrtslied „Geleite
durch die Wellen“, verfasst von dem Koblenzer Dichter
Guido Görres. Auch haben die Pilger an Bord die
Gelegenheit zur Beichte.
Die
Quartierbeschaffung wird vom örtlichen Verkehrsamt
organisiert, sofern die Wallfahrer, die manchmal bereits
seit Jahrzehnten nach Kamp-Bornhofen kommen, nicht schon
selbst ihr „Stammquartier“ gebucht haben.
So ist der
Organisator der Wallfahrt, Pfarrer Wilhelm Maqua aus
Aldenhoven, bereits zum 109. Mal in Bornhofen.

Am Abend gab
es ein Abendgebet vor dem Gnadenbild und am anderen
Morgen eine Pilgermesse, ehe das Schiff zu einer Fahrt
rheinaufwärts startete, die üblicherweise in den
Rheingau, nach Rüdesheim und Marienthal, aber auch zu
anderen Orten mit religiöser Tradition geht.. Als Ziel
hatte man in diesem Jahr die Stadt Oberwesel gewählt,
mit Besuch der Liebfrauenkirche wo eine eucharistische
Andacht der Erbauung diente. Auch das benachbarte
Bacharach wurde besucht, ehe man die Rückkehr nach
Kamp-Bornhofen antrat.
Einer der Höhepunkte
der Wallfahrt war am Abend des zweiten Tages die
traditionelle, abendliche Lichterprozession durch den
Wallfahrtsort.
Begleitet von der
örtlichen Feuerwehr mit Fackeln zogen die Pilger, es
waren in diesem Jahr rund 550, mit ihren Lichtern
zur Gnadenstätte.
Der
Tag der Rückreise begann wiederum mit einem
Gottesdienst in der Pilgerhalle, ehe das Schiff um 10:00
Uhr an der Kamper Landestelle ablegte, noch einmal
rheinaufwärts Richtung Bornhofen fuhr mit seinem
Signalhorn den Wallfahrtsort grüßte und dann
rheinabwärts in Richtung Köln davon fuhr..
In Linz am Rhein
legte das Schiff noch einmal an. In einer Prozession
ging es zur dortigen Marienkirche wo man noch einmal
eine Andacht mit eucharistischem Segen feierte.
fjm |
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Britische Musiker
und Sänger gastieren in der Bornhofener
Wallfahrtskirche.
Sowohl die große Pilgerhalle, als auch
die Wallfahrtskirche in Bornhofen sind ein beliebtes
Ziel für Chöre und Orchester aus der näheren und
weiteren Umgebung.
Erinnert sei nur an die Konzerte der
einheimischen Kolpingkapelle oder an die Veranstaltungen
im Rahmen der Mittelrhein- Musikmomente, oder an den
Auftritt des Landes- Polizeiorchesters Rheinland-Pfalz
im vergangenen Jahr. Oft sogar kommen auch ausländische
Künstler und Formationen nach Bornhofen, denn beide
sakralen Räume eignen sich hervorragend für derlei
Veranstaltungen.
So werden am Donnerstag, dem 8. Juli
2010 um 19.30 Uhr der Chor und das Blasorchester
eines Schulinstituts aus Wales „Ysgol Brynhyfryd“
in Bornhofen gastieren.
Diese zweisprachige Schule in der sowohl
in englisch, als auch in „welsh“ (die keltische
Landessprache) gelehrt wird, hat in Wales und darüber
hinaus einen sehr guten Ruf.
Auf dem Programm des Ensembles steht auch
ein Konzert in Bad Bertrich.
Bei dem Konzert, welches dieses Mal in
der Wallfahrtskirche stattfinden wird, soll den
Zuhörern, bei freiem Eintritt eine Auswahl geistlicher
und klassischer Stücke geboten werden.
fjm |
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Einführungsgottesdienst des neuen
Seelsorgerteams
Ab
dem 01. August 2010 haben die Franziskaner aus Bornhofen
solidarisch gemäß c. 517 § 1 CIC die Seelsorge im
Pastoralen Raum Braubach/Kamp-Bornhofen übernommen. Am
Sonntag, dem 05. September 2010, fand um 17 Uhr ein
feierlicher Einführungsgottesdienst in der
Heilig-Geist-Kirche in Braubach statt.
Das Seelsorgeteam
setzt sich zusammen aus drei Pfarrern: Pater Roger
Cicholaz OFM, der von Bischof Franz-Peter auch als
priesterlicher Leiter und Moderator eingesetzt wurde,
Pater Matthäus Górkiewicz OFM, der als Ansprechpartner
für die Pfarreien Hl. Geist in Braubach und St. Martin
in Osterspai tätig ist und Pater Desiderius Ziembla OFM,
der für die Pfarreien St. Margaretha in Filsen und St.
Nikolaus Kamp-Bornhofen zuständig ist. Zu diesem Team
gehört auch die Gemeindereferentin Frau Maria Westbomke,
deren Einsatzfeld sich auf alle Gemeinden erweitert.
Die Einführung
erfolgte durch den stellvertretenden Bezirksdekan
Pfarrer Karl-Heinz Königstein. Der Gottesdienst wurde
musikalisch untermalt durch den kath. Kirchenchor
"Cäcilia" Braubach (mit tatkräftiger Unterstützung des
ev. Kirchenchores). Ein besonderer Musikgenuss waren
jedoch die Beiträge des Kinderchores Osterspai/Filsen
unter der Leitung von Maja Westbomke. Nach dem
Gottesdienst lud der Pastoralausschuss zum
anschließenden Empfang ins Pfarrzentrum ein.
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Patronatsfest der
Wallfahrtskirche Bornhofen
Hochfest Mariä Geburt
Am Mittwoch, dem 8.
September 2010, konnten der Guardian des Klosters
Bornhofen, Pater Dr. Roger Cicholaz und seine Mitbrüder
eine sehr große Zahl an Kirchenbesuchern begrüßen. Ein
ganz besonderer Gruß erging an den Zelebranten
Weihbischof Dr. Thomas Löhr von Limburg.
Jedes Jahr laden die
Franziskaner des Wallfahrtsklosters der schmerzhaften
Mutter Gottes am 8. September, dem Geburtstag Mariens,
die Gläubigen zu einem feierlichen Gottesdienst ein. In
diesem Jahr sorgten gleich zwei Chöre für die
musikalische Ausgestaltung des Gottesdienstes. Der
Shanty-Chor aus dem benachbarten Lahnstein sowie der
Kinderchor „Niccolinis“ aus der Pfarrei St. Nikolaus
bereicherten mit ihrem Gesang die Messe. In seiner
Predigt ging der Weihbischof auf die Geburt der
Gottesmutter ein. Die Kirche feiert – außer Weihnachten
– nur zwei Geburtstage: von Johannes dem Täufer, der
„den Weg“ für Christus vorbereitet hat und von Maria,
die uns zu Christus führt. Gerade die Geburt Marias sei
von großer Bedeutung, da es ohne Maria keine Inkarnation
(Weihnachten) und somit keine Erlösung (Ostern) geben
würde.
Dass Dr. Thomas Löhr
mit dem Wallfahrtsort der schmerzhaften Mutter Gottes
besonders verbunden ist, unterstreicht er in seinem
bischöflichen Wappen, welches das Gnadenbild von
Bornhofen trägt. Auch seine Familie blicke auf eine fast
200 Jahre anhaltende Pilgerschaft nach Bornhofen.
Nach
dem bischöflichen Segen bedankte sich Pater Roger beim
Bischof für dessen Besuch und lud alle Gläubigen in den
Klostergarten ein. Mit Unterstützung des Freundeskreises
der Franziskaner wird hier seit mehreren Jahren ein
ansehnliches Gartenfest veranstaltet. Neben einem
vielfältigen Angebot an Speisen, meist vorbereitet von
den Damen des Freundeskreises, leckeren Bratwürsten und
einem guten Tropfen kam auch der Gedankenaustausch nicht
zu kurz. Selbst dem Weihbischof schien dieses lockere
Zusammensein zu gefallen und so hatte jeder die
Gelegenheit, im persönlichen Gespräch Dr. Thomas Löhr
näher kennen zu lernen.
Der Shanty-Chor
sorgte derweil für ein ausgezeichnetes musikalisches
Rahmenprogramm, das so manchen Besucher zum Mitsingen
und -schunkeln veranlasste. Das Wetter zeigte sich
trotz starker Befürchtungen von seiner freundlichen
Seite und Pater Roger konnte es sich nicht verkneifen,
dem Weihbischof für die mitgebrachte Sonne zu danken.
Der Vorsitzende Manfred Reichgeld bedankte sich für die
rege Teilnahme bei den Besuchern und vergaß in seiner
Begrüßung auch nicht, die fleißigen Helferinnen und
Helfer zu würdigen, deren ehrenamtliches Mitwirken das
Fest immer wieder garantiert.
Die Festbesucher,
die Mitglieder des Freundeskreises und die Patres
hielten es an diesem Abend noch recht lange in den
kleinen aber gemütlichen Zelten im Klostergarten aus.
Zumal der Gesang, begleitet von zwei ausgezeichneten
Gitarristen, Pater Matthäus und einem Mitglied des
Shanty-Chores, keine Langeweile aufkommen ließen.
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Im Kreuz ist Hoffnung
allezeit
Alle
Kirchenchöre des Bezirkes kamen am Samstag, 18.
September, um 16 Uhr im Wallfahrtskloster Bornhofen zum
Bezirkssingen zusammen. Dort feierte Generalvikar
Apostolischer Protonotar Prof. Dr. Franz Kaspar um 18
Uhr eine musikalische Andacht. Am Gebet nahm auch teil
und sprach ein Dankwort Weihbischof Dr. Thomas Löhr.
Nach der Andacht konnten die Gäste aus Limburg mit den
einzelnen Sängern und Sängerinnen ins Gespräch kommen.

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Bilder]
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Franziskusfest im Wallfahrtskloster
Bornhofen
Eines
großen Zuspruches können sich die polnischen
Franziskaner im Wallfahrtsort Bornhofen erfreuen. Durch
ihre Arbeit in den pastoralen Räumen Braubach/
Kamp-Bornhofen und Loreley, sind sie noch mehr als zuvor
eingebunden in das religiöse Geschehen in den Gemeinden
entlang der Rheinschiene und dem Taunus- Hinterland.
Entsprechend groß war auch die Beteiligung am
„Franziskusfest“ welches die Franziskaner jährlich im
Gedenken an ihren Ordensgründer feiern.
Zu dem
feierlichen Gottesdienst, geleitet von Pater Claudius
ofm, dem Leiter der Missionszentrale der Franziskaner in
Bonn, welcher auch die Festpredigt hielt, konnte der
Guardian des Klosters, Pater Roger Cicholaz, neben
seinen Mitbrüdern aus dem Kloster noch den
Franziskanerpater Hilarius, der in Japan seinen Dienst
versieht und sich nun auf Heimaturlaub befindet, auch
noch den Pfarrer Roman Lirka aus Frankfurt als Vertreter
der Ostkirche begrüßen.
Ein
besonderes Wort fand der Guardian für seinen Mitbruder
Pater Matthäus, der in diesen Tagen sein 25.jähriges
Ordensjubiläum feiern konnte.
Unter den
Besuchern des Gottesdienstes, begrüßte Pater Roger auch
den Staatssekretär im Innenministerium Roger Lewentz,
sowie den Kamper Ortsbürgermeister Frank Kalkofen. Sein
Gruß galt auch den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aus
den oben genannten pastoralen Räumen.
Gleichzeitig erinnerte er daran, dass seit nunmehr 120
Jahren die Franziskaner in Bornhofen ihre segensreiche
Tätigkeit ausüben.
In seiner
Predigt konzentrierte sich Pater Claudius ganz auf das
Leben und Wirken des Heiligen Franziskus, der sich im
13 Jahrhundert unter schwierigen Bedingungen, teilweise
im offenen Widerspruch zu Kirche und Papst und der
damals herrschenden Gesellschaft für die Ärmsten
einsetzte und dieses Ideal auch vorgelebt hat, so wie
es heute noch für die Ordensgemeinschaft gilt.
Für den
hervorragenden, musikalischen Rahmen des Gottesdienstes
sorgte der Singkreis 1984 Kamp-Bornhofen unter der
Leitung von Franz Wagner.
Als
Organist fungierte das Mitglied des Freundeskreises Herr
Damrau.
Nach dem
Gottesdienst hatte der Konvent die Besucher zu einem
kleinen Imbiss mit Umtrunk eingeladen, organisiert von
den Mitgliedern des Freundeskreises. Hier gab es
reichlich Gelegenheit zum Gedankenaustausch zwischen
den Gästen und der Geistlichkeit.
Wieder
einmal hat sich gezeigt, welche Ausstrahlung das
Wallfahrtskloster mit seinen polnischen Franziskanern in
unserem Heimatgebiet hat.
Fotos
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Im Kreuz ist Hoffnung
allezeit
Alle
Kirchenchöre des Bezirkes kamen am Samstag, 18.
September, um 16 Uhr im Wallfahrtskloster Bornhofen zum
Bezirkssingen zusammen. Dort feierte Generalvikar
Apostolischer Protonotar Prof. Dr. Franz Kaspar um 18
Uhr eine musikalische Andacht. Am Gebet nahm auch teil
und sprach ein Dankwort Weihbischof Dr. Thomas Löhr.
Nach der Andacht konnten die Gäste aus Limburg mit den
einzelnen Sängern und Sängerinnen ins Gespräch kommen.

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Bilder]
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Freundeskreis der
Franziskaner im Wallfahrtskloster Bornhofen
Jahreshauptversammlung
Manfred Reichgeld, der Vorsitzende des Freundeskreises
und Pater Roger Cicholaz, der Guardian des Bornhofener
Konvents, konnten anlässlich der Jahreshauptversammlung
des Freundeskreises zahlreiche Mitglieder und Freunde im
Wallfahrtskloster begrüßen.
Zur Einstimmung in die Versammlung traf man sich zunächst
in der Wallfahrtskirche zu einer kurzen Andacht, bei der
auch den verstorbenen Mitgliedern des Freundeskreises
gedacht wurde. Sowohl der Vorsitzende, als auch der
Guardian betonten eingangs die gute Zusammenarbeit
zwischen Kloster und Freundeskreis. Mittlerweile besteht
diese Einrichtung 5 Jahre.
Dies ging auch aus den Berichten der einzelnen
Arbeitskreise hervor.
Der Vorsitzende konnte davon berichten, wie gut die
Homepage des Klosters, die verantwortlich von Herrn
Krämer betreut wird, von den Nutzern angenommen wird.
Zwischen wenigstens zweihundert - und in Spitzenzeiten
mehr als sechshundert Besuchern pendelt die Zahl der
Internetnutzer täglich.
Auch der Arbeitskreis „Marienberg“ geleitet von Frau
Anni Schmidt konnte eine erfreuliche Bilanz vorlegen.
Die Damen dieses Arbeitskreises kümmern sich sehr
erfolgreich um die Bewohner des Altenheimes durch die
Gestaltung von gemeinsamen Gottesdiensten, im Wechsel
katholisch – evangelisch, durch gemeinsames Singen und
allgemein durch die Betreuung der alten Menschen.
Hierfür gab es ein besonderes Lob durch den Vorsitzenden.
Hartmut Hülser, verantwortlich für den Arbeitskreis
Außenbereich berichtete von den Arbeiten in und um das
Kloster, die teilweise in kleinen Gruppen durchgeführt
werden. Sehr deutlich bemängelte er den schleichenden
Fortgang der Außensanierung der Kirche und forderte:
Beim Bischöflichen Ordinariat Druck zu machen, damit
endlich das Gerüst um den Kirchturm abgebaut werden
kann! Dem stimmte die Versammlung einhellig zu.
Im Arbeitskreis Küche und Feste berichtete Frau Margit
Beise von dem erfolgreichen Wirken dieses Kreises, der
sich um die Gestaltung der Feste im Laufe des Jahres
kümmert, wie z. B. dem Patronatsfest und dem St.
Franziskusfest, die beide in diesem Jahr sehr
erfolgreich verlaufen sind.
Herr Peter Bischof, verantwortlich für liturgische Fragen
legte einen Plan für das nächste Jahr vor in welchem
neben einem Orgelkonzert in der Wallfahrtskirche auch
Gebets – und Meditationsveranstaltungen vorgesehen sind,
so unter Anderem auch eine Lichterprozession von der
Kamper Pfarrkirche zur Wallfahrtskirche und ein
Pontifikalamt mit dem Bischof . In diesem Zusammenhang
wurde auch der Wunsch des Guardians zur Bildung eines
Gebetskreises, evtl. am Herz Jesu Freitag in die
Planungen mit aufgenommen.
Horst Fischbach, Schatzmeister des Freundeskreises
erläuterte in seinem Bericht die finanzielle Situation
des Vereines und zählte die vom Freundeskreis
geförderten Maßnahmen auf, zu denen unter Anderem auch
die Restaurierung und Beleuchtung des Altarbildes und
die Anbringung der Reproduktionen der Altartafeln des
Berthold von Nördlingen in der Pilgerhalle zählen.
Daneben konnten auch noch zwei Zelte, die zu den
Festlichkeiten im Klostergarten genutzt werden können,
beschafft werden. Insgesamt sind 104 Personen Mitglied
des Freundeskreises
Der Vorsitzende des Freundeskreises bedankte sich zum
Schluss für die rege Mitarbeit und die Teilnahme an der
Jahreshauptversammlung.
fjm
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Feuerwehrwallfahrt in Bornhofen.
Die
Wallfahrt der Feuerwehren aus der näheren und weiteren
Umgebung von Kamp Bornhofen ist mittlerweile schon zur
festen Tradition geworden.
Organisiert von den Wehren aus Lahnstein, Bad Honnef und
Kamp- Bornhofen und unterstützt auch vom
Landesfeuerwehrverband, sowie wohlwollend begleitet vom
Innenministerium in der Person von Staatssekretär Roger
Lewentz, fand die Wallfahrt nunmehr schon zum achten
Male statt.
Trotz
leichtem Nieselregen hatte sich eine große Anzahl
Feuerwehrmänner am Zeiler Kappelchen „Salve“ eingefunden
, um von dort, musikalisch begleitet von der
Feuerwehrkapelle Bad Salzig, zur Wallfahrtskirche zu
pilgern. Dabei muss man erfreulich feststellen, dass in
jedem Jahr mehr Teilnehmer zu verzeichnen sind.
Vor
dem Gottesdienst in der Pilgerhalle wurden zunächst noch
zwei neue Einsatzfahrzeuge aus Nastätten und Singhofen
eingesegnet.
Der
Guardian des Klosters, Pater Roger Cicholaz, begrüßte
unter den Ehrengästen auch den Staatssekretär Roger
Lewentz , den Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes
Otto Fürst, den Landrat, viele Orts – und
Stadtbürgermeister aus der Nachbarschaft sowie nicht
zuletzt auch den Hauptzelebranten des Gottesdienstes,
den emeritierten Abt des Klosters Marienstatt, Dr.
Thomas Denter. Dieser ging in einer viel beachteten
Predigt auf die Sorgen und Nöte der Feuerwehrleute ein,
die bei vielen Einsätzen und Katastrophen Schreckliches
sehen und erleben und dabei nicht selten selbst in
Gefahr geraten. Daher sei es für Feuerwehrleute manchmal
sehr wichtig, sich unter Gottes Schutz zu stellen.
Im
Anschluss an den Gottesdienst verlieh Staatssekretär
Roger Lewentz dem Kamper Feuerwehrkameraden Manfred
Engelmann eine Auszeichnung, die nunmehr vom Land neu
geschaffen wurde, das Goldene Feuerwehr – Ehrenzeichen.
Manfred Engelmann, der von Beginn an in der
Kreisausbildung der Feuerwehren als Kraftfahrzeugmeister
die Maschinistenausbildung der Feuerwehrleute leitete,
hatte nunmehr nach 45 Jahren Zugehörigkeit zur
Feuerwehr diese Tätigkeit aufgegeben.
Peter
Labonte, Lahnsteiner Oberbürgermeister, welcher dem
Guardian eine Erinnerungstafel überreichte, erinnerte
noch einmal daran, was der eigentliche Ursprung der
Wallfahrt war, nämlich der Tod des Feuerwehrkameraden
Herman Doneth aus Lahnstein, der beim Großbrand am
21.11.1949 im Einsatz sein Leben verlor.
Nach
dem Gottesdienst, mittlerweile war der Regen einem
warmen Sonnenschein gewichen,traf man sich im schönen
Klostergarten zu einem Umtrunk, bei der die
Feuerwehrkapelle Bad Salzig mit beschwingter Musik viele
kameradschaftliche Gespräche untermalte.
fjm
[Bildergalerie] |
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Einrichtung eines Klosterarchivs
Schon von weitem sichtbar ist der eingerüstete Turm der
Wallfahrtskirche Bornhofen, Zeichen dafür, dass sich im
und um das Wallfahrtskloster Vieles bewegt.
Zusammen mit dem Konvent der Franziskaner unter Leitung
des Guardians Pater Roger Cicholaz bemüht sich der
Freundeskreis der Franziskaner die gesteckten Ziele zu
erreichen, als da sind: Die Innen- und Außenrenovierung
der Kirche, die Pflege der Außenanlagen, die Bildung von
Helferkreisen bei Festen und auch innerhalb des
Altenheimes und nicht zuletzt auch die
Öffentlichkeitsarbeit in der Darstellung des Klosters in
den Medien.
In
der Person des Vorsitzenden des Vereins für
Heimatgeschichte Kamp-Bornhofen e.V. 1985, Dr. Winfried
Monschauer konnte nunmehr ein weiterer, wichtiger,
ehrenamtlicher Mitarbeiter gewonnen werden.
Dr. Monschauer, seines Zeichens Historiker und
herausragender Kenner der Geschichte des
Wallfahrtsortes, wird sich nunmehr der Pflege des
Klosterarchivs widmen.
Er soll alle Dokumente, die sich im Pfarrarchiv
Kamp-Bornhofen, im Archiv des Vereins für
Heimatgeschichte, im Hessischen Staatsarchiv in
Wiesbaden, im Landes-Hauptarchiv in Koblenz, im
Stadtarchiv Lahnstein und in weiteren Archiven, darunter
auch seinem eigenen, befinden, zusammenführen.
Besonderen Wert wird dabei auch auf das Bildarchiv mit
Personen und Wallfahrten gelegt.
Um Herrn Dr. Monschauer und den Mitwirkenden des V.f.H.
die Arbeit zu erleichtern, hat der Freundeskreis der
Franziskaner nunmehr einen Raum des Klosters
hergerichtet und mit entsprechendem Inventar, darunter
auch einem Laptop ausgestattet, damit die nötigen
Arbeiten vor Ort erledigt werden können.

Bei
der Übergabe des Raumes durch den Guardian des Klosters
präsentierte Dr. Monschauer einige alte Dokumente, so
ein Werbeplakat von 1913 für eine Wallfahrt von Belgien
nach Bornhofen und eine vatikanische Urkunde von 1925
unter dem Pontifikat von Papst Pius XI, aus Anlass der
Krönung des Gnadenbildes.
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„Verlobter Tag“ in Kamp-Bornhofen
Viele Wallfahrten aus Nah und Fern besuchen jährlich den
Marienwallfahrtsort Bornhofen. Auch die Kamp-Bornhofener
Pfarrei, im ständigen Kontakt mit „ihrem Kloster“,
pilgert einmal im Jahr ganz offiziell zum Gnadenbild.
Die
Wallfahrt geht auf ein Gelübde vom 23.10.1944, also auf
die Schlussphase des zweiten Weltkrieges zurück, als die
Bevölkerung, zermürbt von den täglichen Angriffen der
alliierten Luftwaffen in Bornhofen die Gnade und Hilfe
der Gottesmutter für ihre Gemeinde erflehte.
Jeder Einheimische weiß, dass die Gemeinde auch
tatsächlich von größerem Schaden verschont blieb, nicht
zuletzt durch die mutige Tat von Pfarrer Josef Knoth und
seinen drei Begleitern.
Am
„Zeiler Kapellchen“ hatte man sich versammelt um sich
nunmehr zum 66. Mal auf den Weg nach Bornhofen zu
begeben, begleitet von den Fahnen der Nachbarschaften
und kirchlichen Vereine- und musikalisch begleitet von
der Kolpingkapelle Kamp-Bornhofen, dirigiert von Olaf
Rist.
Pfarrer Desiderius begrüßte seine Pfarrkinder in der
Wallfahrtskirche um noch einmal auf den Ursprung der
Wallfahrt zurückzukommen.
Mit
der Feststellung, dass viele der Pfarrkinder, die damals
das Gelübde „für ewige Zeiten“ abgelegt hatten, nunmehr
nicht mehr leben würden, erinnerte er daran, dass heute
diese Tradition von der jüngeren Generation weiter
geführt werden soll.
Peter Becker las vor dem Gnadenaltar Passagen des
Gelübdes vor, das damals am gleichen Ort von der Kamper
Bevölkerung abgelegt wurde.
Die
Schlussformel des Gelübdes endet mit folgendem Satz:
Wir wollen einen Tag im Jahr – und zwar, wenn kein
Hindernis eintritt, den 8. Dezember das Fest der
Unbefleckten Empfängnis, als kirchlich gebotenem
Feiertag halten und ganz der Muttergottes weihen und ihn
als den „Bornhofener Wallfahrtstag“ halten,
(Verlobter Tag).
Wenn auch die Teilnehmerzahl nicht mehr so hoch ist wie
noch vor einigen Jahren, so kann man doch erfreulich
feststellen, dass vielen jüngeren Kampern doch sehr an
der Weiterführung dieser Tradition gelegen ist.
fjm


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Freundeskreis der
Franziskaner und Bornhofener Nachbarschaft
Neuer Hintergrund
für die Krippe
Große Freude bereitete die
neue Hintergrundlandschaft der Krippenbaugruppe um
Bruder Hilarius OFM beim Aufbau der Weihnachtkrippe in
der Wallfahrtskirche von Bornhofen..
Das neue Gemälde in den
Maßen 6 mtr. * 1.60 mtr. mit den Silhouetten der alten
Städte Bethlehem und Jerusalem bildet nunmehr eine
harmonische Einheit zur gesamten Darstellung der
Geburtsgeschichte des Christkindes.
Der alte Hintergrund war
nicht nur gestückelt, sondern ist auch in die Jahre
gekommen, und sah unschön aus. Umso mehr passt der neue
sehenswerte Hintergrund zu der mit viel Liebe zum Detail
aufgebauten Weihnachtskrippe. Die zur Zeit 9 Personen
umfassende Krippenbaugruppe verändert in jedem Jahr mit
neuen Ideen diese Krippe. Damit werden die Besucher der
Wallfahrtskirche in jedem Jahr aufs Neue neugierig
gemacht, um diese Krippendarstellung zu sehen.
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Weihnachten 2010
„Heute
ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren, er ist
der Messias, der Herr – das wahre Licht, das jeden
Menschen erleuchtet“ (Joh 12,9).
Von den vergänglichen und
verlöschenden Lichtern in und um uns wendet sich unser
Blick auf das Kind in der Krippe, das erwärmende und
erleuchtende Licht, die frohe und heil machende
Botschaft, der neue Anfang, der uns den Weg zu Gott
ebnet. Mitten in der Finsternis erstrahlt das wahre
Licht, unsere Hoffnung in Leid und Angst, dass zuletzt
alle Tränen getrocknet werden und sich Dunkel und Kälte
wandeln in Christus.
Wo unser Weg von dem
hellen Licht der Weihnacht beleuchtet wird, da blenden
uns die „äußeren Lichter“ weniger, und was scheinbar
glänzend daherkommt, erscheint in einem anderen Licht.
Jesus möchte, dass wir sein Licht an andere weitergeben
und gemeinsam unterwegs sind. Wenn unser Licht einlädt
und Wärme verbreitet, folgen wir dem, was Jesus sagt:
„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird
nicht in der Finsternis bleiben, sondern wird das Licht
des Lebens haben“ (Joh 8,12).
Meine Mitbrüder und ich wünschen Ihnen und Ihrer Familie
das Licht und die Freude der Weihnacht.
Pater Dr. Roger Cicholaz OFM
(Guardian)
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