Wallfahrtskloster Bornhofen

 

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"... nur ein Gedanke weit"

So hoffen und so vertrauen wir: Der Gott der Liebe und des Lebens, an den wir glauben, ist „nur ein Gedanke weit“. Das ist die verbindende Idee der hier versammelten Texte, die zuerst auf der Homepage des Wallfahrtsklosters Bornhofen veröffentlicht wurden und soviel Zustimmung fanden.

Pater Dr. Roger Cicholaz OFM stellt uns in einer wunderbaren Weise Jesus, den Christus, vor Augen, der für uns Mensch war und uns zum Himmel auf Erden wurde, der Gott bezeugte wie nie einer zuvor – glaubwürdig bis in den Tod. – Begütigend und hoffnungsfroh spricht er von den verborgenen Sprachen zwischen Himmel und Erde und immer wieder von dem Gott der Liebe, der uns ins Leben rief und diesen Ruf niemals mehr zurücknimmt.

Einfühlsam und mit dem Blick nach innen beschreiben die Texte das Wunder jenes Vertrauens, das Jesus in diese Welt zu bringen kam und befreiend und heilend vorgelebt hat. In allem wird die Vision Jesu sichtbar, dass wir innerlich wahr werden, indem wir tiefer vertrauen, intensiver zu lieben und mutiger zu hoffen wagen.

Manfred Reichgeld
(1.Vorsitzender des Freundeskreises des Wallfahrtsklosters Bornhofen)

Das qualitativ hochwertige Büchlein kann ab sofort am Schriftenstand in der Wallfahrtskirche und im Kloster (Pforte) zu einem Preis von 5,00 € erworben werden.

Fotografie: © Jochen Querbach, Kamp-Bornhofen
Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht.
Eine Nutzung - gleich welcher Art - ohne Zustimmung des Fotografen ist nicht zulässig.
Gestaltung: QUERBACH · Media-Design, Kamp-Bornhofen
www.atelier-querbach.de
1. Auflage / Dezember 2009
 

Ostern 2010

 

Im 20. Kapitel des Johannes-Evangeliums wird erzählt, dass Maria aus Magdala am ersten Tag der Woche frühmorgens zum Grab kommt und sieht, dass es leer ist... Jesus spricht zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Er spricht sie mit ihrem Namen an: Maria, geh zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.

 

Maria – das ist in dieser Ostergeschichte der Name einer jeden und eines jeden von uns – ausgesprochen von dem, der den Tod überwunden hat, der lebt und hinfort nicht stirbt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben. Und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nie mehr sterben.“

 

In unserer täglichen Erfahrung ist es gar nicht vorstellbar, dass wir uns nicht „umwenden“, wenn uns einer überraschend beim Namen ruft... Er ruft, der auferstandene Christus ruft. Werden wir uns umwenden – wie Maria aus Magdala, die gehört und geglaubt hat? Jesus spricht zu ihr: Maria! Hier geschieht, was der Prophet Jesaja als Gottes Wort an Israel bezeugt: „Fürchte dich nicht. Ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein!“

 

Durch die Auferstehung Jesu gehören wir ganz und gar zu Gott. Ostern – das verspricht uns, dass wir Jesu Schwestern und Brüder geworden sind, Gottes Söhne und Töchter.

 

Meine Mitbrüder und ich wünschen Ihnen ein frohes Osterfest und die Freude des auferstandenen Herrn.

 

Pater Dr. Roger Cicholaz OFM

(Guardian)

 

 

Das Bornhofener Altargemälde ist wieder an seinem Platz

Ein erfreulicher Anblick bot sich den Besuchern des Hochamtes in der Wallfahrtskirche Bornhofen am vergangenen Sonntag. Das Großgemälde, „Aufnahme Mariens in den Himmel“ war wieder an seinem Platz über dem Hauptaltar.

Seit einem guten halben Jahr war das Gemälde "verschwunden", kein schöner Anblick für die Gläubigen. Nachdem es bereits 1976 einmal restauriert worden war, hatte das Bild von dem man weder das Alter, noch seinen Schöpfer kennt, im Laufe der Jahre seinen Glanz und seine Ausstrahlung verloren. Es wurde aus seinem Rahmen herausgenommen und zwecks Restauration in ein Atelier in Würzburg gebracht. Dieses im Rahmen der  angestrebten Innensanierung der Wallfahrtskirche.

Nunmehr ist es wieder an seinen angestammten Platz zurückgekehrt und erstrahlt jetzt  innerhalb des Altarensembles von gotischem Hochaltar, dem Zelebrationsaltar und  dem  Ambo, geschaffen 1986 von Arnold Morkramer, in neuem Glanz.

Im  Rahmen dieses Gottesdienstes am Sonntag. dem 21.03. wurde es durch den Guardian des Klosters, Pater  Dr. Roger Chicholaz  der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. (FJM)

 

Die Aufnahmen zeigen: Die Montage des Gemäldes in seinen Rahmen und das Bild in seiner jetzigen Ansicht.

 

Krankensalbung

Am Dienstag, 16.03.2010, um 15:00 Uhr fand eine heilige Messe mit der Spendung des Sakramentes der Krankensalbung für ältere und kranke Christen in der Wallfahrtskirche statt. Eingeladen waren Mitglieder der katholischen Pfarrgemeinden des Pastoralen Raumes Braubach/Kamp-Bornhofen und die Bewohner/innen des Pflege- und Altenheimes „Haus Marienberg“.

Sehr geehrter Herr Bischof Dr. Tebartz-van Elst,

 

wir freuen uns auf Ihren ersten Besuch in Bornhofen anlässlich der Eröffnung der Wallfahrtssaison 2010 am
1. Mai.

 

Wir freuen uns auf die Eucharistiefeier mit Ihnen, auf das, was Sie uns sagen werden und auf Ihren Zuspruch in einer bewegten Zeit. Mit Ihnen sind wir gemeinsam auf dem Weg und auf der Suche nach dem, was über den Tag hinaus Bestand hat, der „inneren Wahrheit“, von der wir leben und die uns trägt. Der Gott des Lebens und der Liebe, an den wir glauben, hat uns in Zeit und Raum keinen bequemen Weg zugedacht, aber doch ein Ziel vor Augen gestellt, das größer und unvorstellbarer ist als alles um uns.

 

Unser Beten und Hoffen vor dem gekrönten Gnadenbild in Bornhofen verbindet uns mit dem, was viele Menschen seit Jahrhunderten an dieser altehrwürdigen Wallfahrtsstätte gesucht und erfahren haben: Trost und Zuversicht, neue Hoffnung und die Gewissheit, gemeinsam mit anderen auf dem Weg zu sein, um die verborgenen Sprachen zwischen Himmel und Erde immer mehr zu verstehen.

 

Sehr verehrter Herr Bischof,

herzlich willkommen in Bornhofen! Mögen sich alle Ihre Wünsche und Hoffnungen erfüllen, mit denen Sie an einen besonderen Ort der Marienverehrung kommen.

 

Herzliche Grüße,

 

Manfred Reichgeld

(für den Freundeskreis des Wallfahrtsklosters Bornhofen)

Wallfahrtseröffnung 2010 in Bornhofen
durch den Limburger Bischof
Franz-Peter Tebartz-van Elst

Der Marienwallfahrtsort Bornhofen verzeichnet das ganze Jahr über viele Besucher, sowohl einzeln als auch in Gruppen. Die eigentliche Wallfahrtssaison beginnt aber am 1. Mai jeden Jahres und endet am letzten Oktobersonntag. Beginn  und Ende einer Wallfahrtssaison werden jeweils in einem großen Rahmen in der Pilgerhalle gefeiert. So ist die Klosterleitung immer bemüht, einen namhaften  Kirchenmann, meistens einen Bischof oder einen Abt für diese Eröffnungs- und Abschlussgottesdienste zu gewinnen. So war u. a. auch schon  Kardinal Lehmann aus Mainz und Kardinal Meißner aus Köln aus diesem Anlass in Bornhofen.

In diesem Jahr konnte der Franziskanerkonvent den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, der seit 2008 sein Amt in Limburg versieht, gewinnen.

Viele Pilger aus der näheren und weiteren Umgebung füllten die Pilgerhalle bis auf den letzten Platz.

An dem feierlichen Pontifikalamt beteiligten sich Priester aus den Nachbarpfarreien und die Geistlichen des Bornhofener Konvents als Co-Zelebranten.

Die Wallfahrer aus dem Pfarrverband Emmelshausen hatten neben ihren Geistlichen auch gleich die örtliche Musikkapelle mitgebracht, welche für den musikalischen Rahmen des Festgottesdienstes sorgte.

Der Guardian des Klosters, Pater Dr. Roger Cicholaz, begrüßte zunächst den Bischof, die Konzelebranten und die vielen Gläubigen, die zu diesem Gottesdienst gekommen waren, darunter auch Innen-Staatssekretär Roger Lewentz.

In seiner Predigt begann der Bischof gleich mit der Feststellung, dass in den drei Marienwallfahrtsorten der Diözese, nämlich in Bornhofen, Marienthal und Marienstatt jeweils die „Schmerzhafte Mutter Gottes“ verehrt werde. Er deutete dies damit,  dass die Leiden und Schmerzen Mariens symbolhaft sind für die Leiden und Schmerzen der Christen, die sie in ihrem Glauben und  die Menschen überhaupt, in ihrem Leben  erdulden müssen. Dabei sprach er auch mit Klarheit ein Thema an, welches die Christen, - welches die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit, zurzeit sehr stark berührt: Die Leiden und Schmerzen, verursacht durch Missbrauch und Misshandlung, begangen von Geistlichen und anderen Mitarbeitern der Kirche.

Der Bischof, ähnlich engagiert wie Bischof Ackermann aus der Nachbardiözese Trier, ließ keinen Zweifel aufkommen, dass es ihm mit der Aufklärung dieser Fälle ernst ist.

In seiner Predigt ließ er aber auch anklingen, wie sehr ihm an der Marienverehrung gelegen ist, wie sie in Bornhofen und den anderen Wallfahrtsorten der Diözese, als Quelle der Kraft in allen Leiden und Schmerzen den  Gläubigen  dient.

F.-J. Meurer

[Predigt des Bischofs]  [Bilder]

Schiffswallfahrt des Niederrheins

Die Patres des Wallfahrtsklosters Bornhofen konnten in der vergangenen Woche zum 171. Mal die Niederrheinische Schiffswallfahrt an der Gnadenstätte begrüßen.

Bereits seit dem Kriegsjahr 1917 kommen die Wallfahrer aus den Diözesen Köln, Aachen und  Münster , jeweils zweimal im Jahr nach Bornhofen,- einmal in der Woche nach Pfingsten und einmal in der letzten Ferienwoche der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen.

Seit dem Mittelalter werden schon Schiffswallfahrten nach Bornhofen erwähnt.

Als älteste, genau datierte Schiffswallfahrt nach Bornhofen, gilt jene der „Marianischen Bürgersodalität“ Koblenz aus dem Jahre 1609.

Allerdings ist die große Niederrheinische Wallfahrt wohl das größte Ereignis im Laufe der Wallfahrtssaison in Bornhofen. So konnte im vergangenen Jahr der Einhundert tausendste Pilger vom Niederrhein notiert werden.

MS „Wappen von Köln“ startete in Köln, pünktlich um 9:00 Uhr und landete in Kamp-Bornhofen etwa gegen 19.00 Uhr. Unterwegs hatten die Pilger bereits einen Gottesdienst auf dem Schiff, denn es gibt an Bord vier Altäre. Unter Singen und Beten verläuft die traditionelle Schiffsreise, die früher mit den Dampfern der KD und heute mit den Großmotoschiffen der gleichen Reederei durchgeführt wurden, bzw. werden. Das Rosenkranzgebet spielt dabei eine besondere Rolle und ebenfalls das Bornhofener Wallfahrtslied „Geleite durch die Wellen“, verfasst von dem Koblenzer Dichter Guido Görres. Auch haben die  Pilger an Bord die Gelegenheit zur Beichte.

Die Quartierbeschaffung wird vom örtlichen Verkehrsamt organisiert, sofern die Wallfahrer, die manchmal bereits seit Jahrzehnten nach Kamp-Bornhofen kommen, nicht schon selbst ihr „Stammquartier“ gebucht haben.

So ist der Organisator der Wallfahrt, Pfarrer Wilhelm Maqua aus Aldenhoven,  bereits zum 109. Mal  in Bornhofen.

 

 

 

 

 

 

 

Am Abend gab  es ein Abendgebet vor dem Gnadenbild und am anderen Morgen eine Pilgermesse, ehe das Schiff zu einer Fahrt  rheinaufwärts startete, die üblicherweise in den Rheingau, nach Rüdesheim und Marienthal, aber auch zu anderen Orten mit religiöser Tradition geht.. Als Ziel hatte man in diesem Jahr die Stadt Oberwesel gewählt, mit Besuch der Liebfrauenkirche wo eine eucharistische Andacht der Erbauung diente. Auch das benachbarte Bacharach wurde besucht, ehe man die Rückkehr nach Kamp-Bornhofen antrat.

Einer der Höhepunkte der Wallfahrt war am Abend des zweiten Tages die traditionelle, abendliche Lichterprozession durch den Wallfahrtsort.

Begleitet von der örtlichen Feuerwehr mit Fackeln zogen die Pilger, es waren in diesem Jahr rund 550, mit ihren  Lichtern zur Gnadenstätte.

Der Tag  der Rückreise begann wiederum mit einem Gottesdienst in der Pilgerhalle, ehe das Schiff um 10:00 Uhr an der Kamper Landestelle ablegte, noch einmal rheinaufwärts Richtung Bornhofen fuhr mit seinem Signalhorn den Wallfahrtsort grüßte und dann rheinabwärts in Richtung Köln davon fuhr..

In Linz am Rhein legte das Schiff noch einmal an. In einer Prozession ging es zur dortigen Marienkirche wo man noch einmal eine Andacht mit eucharistischem Segen feierte.

fjm

Britische Musiker und Sänger gastieren in der Bornhofener Wallfahrtskirche.

Sowohl die große Pilgerhalle, als auch die Wallfahrtskirche in Bornhofen sind ein beliebtes Ziel für Chöre und Orchester aus der näheren und weiteren Umgebung.

Erinnert sei nur an die Konzerte der einheimischen Kolpingkapelle oder an die Veranstaltungen im Rahmen der Mittelrhein- Musikmomente, oder an den Auftritt des Landes- Polizeiorchesters Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr. Oft sogar kommen auch ausländische Künstler und Formationen nach Bornhofen, denn beide sakralen Räume eignen sich hervorragend für derlei Veranstaltungen.

So werden am Donnerstag, dem 8. Juli 2010 um 19.30 Uhr der Chor und das Blasorchester  eines Schulinstituts aus Wales  „Ysgol Brynhyfryd“ in Bornhofen gastieren.

Diese zweisprachige Schule  in der sowohl in englisch, als auch in „welsh“  (die keltische Landessprache) gelehrt wird, hat in Wales und darüber  hinaus  einen sehr guten Ruf.

Auf dem Programm des Ensembles steht auch ein Konzert in Bad Bertrich.

Bei dem Konzert, welches dieses Mal in der  Wallfahrtskirche stattfinden wird, soll den Zuhörern, bei freiem Eintritt eine Auswahl geistlicher und klassischer Stücke geboten werden.

fjm

Einführungsgottesdienst des neuen Seelsorgerteams

Ab dem 01. August 2010 haben die Franziskaner aus Bornhofen solidarisch gemäß c. 517 § 1 CIC die Seelsorge im Pastoralen Raum Braubach/Kamp-Bornhofen übernommen. Am Sonntag, dem 05. September 2010, fand um 17 Uhr ein feierlicher Einführungsgottesdienst in der Heilig-Geist-Kirche in Braubach statt.

Das Seelsorgeteam setzt sich zusammen aus drei Pfarrern: Pater Roger Cicholaz OFM, der von Bischof Franz-Peter auch als priesterlicher Leiter und Moderator eingesetzt wurde, Pater Matthäus Górkiewicz OFM, der als Ansprechpartner für die Pfarreien Hl. Geist in Braubach und St. Martin in Osterspai tätig ist und Pater Desiderius Ziembla OFM, der für die Pfarreien St. Margaretha in Filsen und St. Nikolaus Kamp-Bornhofen zuständig ist. Zu diesem Team gehört auch die Gemeindereferentin Frau Maria Westbomke, deren Einsatzfeld sich auf alle Gemeinden erweitert.

Die Einführung erfolgte durch den stellvertretenden Bezirksdekan Pfarrer Karl-Heinz Königstein. Der Gottesdienst wurde musikalisch untermalt durch den kath. Kirchenchor "Cäcilia" Braubach (mit tatkräftiger Unterstützung des ev. Kirchenchores). Ein besonderer Musikgenuss waren jedoch die Beiträge des Kinderchores Osterspai/Filsen unter der Leitung von Maja Westbomke. Nach dem Gottesdienst lud der Pastoralausschuss zum anschließenden Empfang ins Pfarrzentrum ein.

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Patronatsfest der Wallfahrtskirche Bornhofen

Hochfest Mariä Geburt

Am Mittwoch, dem 8. September 2010, konnten der Guardian des Klosters Bornhofen, Pater Dr. Roger Cicholaz und seine Mitbrüder eine sehr große Zahl an Kirchenbesuchern begrüßen. Ein ganz besonderer Gruß erging an den Zelebranten Weihbischof Dr. Thomas Löhr von Limburg.

Jedes Jahr laden die Franziskaner des Wallfahrtsklosters der schmerzhaften Mutter Gottes am 8. September, dem Geburtstag Mariens, die Gläubigen zu einem feierlichen Gottesdienst ein. In diesem Jahr sorgten gleich zwei Chöre für die musikalische Ausgestaltung des Gottesdienstes. Der Shanty-Chor aus dem benachbarten Lahnstein sowie der Kinderchor „Niccolinis“ aus der Pfarrei St. Nikolaus bereicherten mit ihrem Gesang die Messe. In seiner Predigt ging der Weihbischof auf die Geburt der Gottesmutter ein. Die Kirche feiert – außer Weihnachten – nur zwei Geburtstage: von Johannes dem Täufer, der „den Weg“ für Christus vorbereitet hat und von Maria, die uns zu Christus führt. Gerade die Geburt Marias sei von großer Bedeutung, da es ohne Maria keine Inkarnation (Weihnachten) und somit keine Erlösung (Ostern) geben würde.

Dass Dr. Thomas Löhr mit dem Wallfahrtsort der schmerzhaften Mutter Gottes besonders verbunden ist, unterstreicht er in seinem bischöflichen Wappen, welches das Gnadenbild von Bornhofen trägt. Auch seine Familie blicke auf eine fast 200 Jahre anhaltende Pilgerschaft nach Bornhofen. 

Nach dem bischöflichen Segen bedankte sich Pater Roger beim Bischof für dessen Besuch und lud alle Gläubigen in den Klostergarten ein. Mit Unterstützung des Freundeskreises der Franziskaner wird hier seit mehreren Jahren ein ansehnliches Gartenfest veranstaltet. Neben einem vielfältigen Angebot an Speisen, meist vorbereitet von den Damen des Freundeskreises, leckeren Bratwürsten und einem guten Tropfen kam auch der Gedankenaustausch nicht zu kurz. Selbst dem Weihbischof schien dieses lockere Zusammensein zu gefallen und so hatte jeder die Gelegenheit, im persönlichen Gespräch Dr. Thomas Löhr näher kennen zu lernen.

Der Shanty-Chor sorgte derweil für ein ausgezeichnetes musikalisches Rahmenprogramm, das so manchen Besucher zum Mitsingen und -schunkeln veranlasste. Das Wetter zeigte sich  trotz starker Befürchtungen von seiner freundlichen Seite und Pater Roger konnte es sich nicht verkneifen, dem Weihbischof für die mitgebrachte Sonne zu danken. Der Vorsitzende Manfred Reichgeld bedankte sich für die rege Teilnahme bei den Besuchern und vergaß in seiner Begrüßung auch nicht, die fleißigen Helferinnen und Helfer zu würdigen, deren ehrenamtliches Mitwirken das Fest immer wieder garantiert.

Die Festbesucher, die Mitglieder des Freundeskreises und die Patres hielten es an diesem Abend noch recht lange in den kleinen aber gemütlichen Zelten im Klostergarten aus. Zumal der Gesang, begleitet von zwei ausgezeichneten Gitarristen, Pater Matthäus und einem Mitglied des Shanty-Chores, keine Langeweile aufkommen ließen.

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Im Kreuz ist Hoffnung allezeit

Alle Kirchenchöre des Bezirkes kamen am Samstag, 18. September, um 16 Uhr im Wallfahrtskloster Bornhofen zum Bezirkssingen zusammen. Dort feierte Generalvikar Apostolischer Protonotar Prof. Dr. Franz Kaspar um 18 Uhr eine musikalische Andacht. Am Gebet nahm auch teil und sprach ein Dankwort Weihbischof Dr. Thomas Löhr. Nach der Andacht konnten die Gäste aus Limburg mit den einzelnen Sängern und Sängerinnen ins Gespräch kommen.

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Franziskusfest im Wallfahrtskloster Bornhofen
 

Eines großen Zuspruches können sich  die polnischen Franziskaner im Wallfahrtsort Bornhofen erfreuen. Durch ihre Arbeit in den pastoralen Räumen Braubach/ Kamp-Bornhofen und Loreley, sind sie noch mehr als zuvor eingebunden in das religiöse Geschehen in den Gemeinden entlang der Rheinschiene und dem Taunus- Hinterland.

Entsprechend groß war auch die Beteiligung am „Franziskusfest“ welches die Franziskaner jährlich im Gedenken an ihren Ordensgründer feiern.

Zu dem feierlichen Gottesdienst, geleitet von Pater Claudius ofm, dem Leiter der Missionszentrale der Franziskaner in Bonn, welcher auch die Festpredigt hielt, konnte der Guardian des Klosters, Pater Roger Cicholaz, neben seinen Mitbrüdern aus dem Kloster noch den Franziskanerpater Hilarius, der in Japan seinen Dienst versieht und sich nun auf Heimaturlaub befindet, auch noch den Pfarrer Roman Lirka aus Frankfurt als Vertreter der Ostkirche begrüßen.

Ein besonderes Wort fand der Guardian für seinen Mitbruder Pater Matthäus, der in diesen Tagen sein 25.jähriges Ordensjubiläum feiern konnte.

Unter den Besuchern des Gottesdienstes, begrüßte Pater Roger auch den Staatssekretär im Innenministerium Roger Lewentz, sowie den Kamper Ortsbürgermeister Frank Kalkofen. Sein Gruß galt auch den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aus den oben genannten pastoralen Räumen.

Gleichzeitig erinnerte er daran, dass seit nunmehr  120 Jahren die Franziskaner in Bornhofen ihre segensreiche Tätigkeit ausüben.

In seiner Predigt konzentrierte sich Pater Claudius ganz auf das Leben und Wirken des Heiligen Franziskus, der sich  im 13 Jahrhundert unter schwierigen Bedingungen, teilweise im offenen Widerspruch zu Kirche und Papst und der damals herrschenden Gesellschaft für die Ärmsten einsetzte und dieses Ideal  auch vorgelebt hat, so wie es heute noch für die Ordensgemeinschaft gilt.

Für den hervorragenden, musikalischen Rahmen des Gottesdienstes sorgte der Singkreis 1984 Kamp-Bornhofen unter der Leitung von Franz Wagner.

Als Organist fungierte das Mitglied des Freundeskreises Herr Damrau.

Nach dem Gottesdienst hatte der Konvent die Besucher zu einem kleinen Imbiss mit Umtrunk eingeladen, organisiert von den Mitgliedern des Freundeskreises. Hier gab es reichlich Gelegenheit  zum Gedankenaustausch zwischen den Gästen und der Geistlichkeit.

Wieder einmal hat sich gezeigt, welche Ausstrahlung das Wallfahrtskloster mit seinen polnischen Franziskanern in unserem Heimatgebiet hat.
 

Fotos

 

Im Kreuz ist Hoffnung allezeit

Alle Kirchenchöre des Bezirkes kamen am Samstag, 18. September, um 16 Uhr im Wallfahrtskloster Bornhofen zum Bezirkssingen zusammen. Dort feierte Generalvikar Apostolischer Protonotar Prof. Dr. Franz Kaspar um 18 Uhr eine musikalische Andacht. Am Gebet nahm auch teil und sprach ein Dankwort Weihbischof Dr. Thomas Löhr. Nach der Andacht konnten die Gäste aus Limburg mit den einzelnen Sängern und Sängerinnen ins Gespräch kommen.

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Freundeskreis der Franziskaner im Wallfahrtskloster Bornhofen

Jahreshauptversammlung 

Manfred Reichgeld, der Vorsitzende des Freundeskreises und Pater Roger Cicholaz, der Guardian des Bornhofener Konvents, konnten anlässlich der Jahreshauptversammlung des Freundeskreises zahlreiche Mitglieder und Freunde im Wallfahrtskloster begrüßen.

Zur Einstimmung in die Versammlung traf man sich zunächst in der Wallfahrtskirche zu einer kurzen Andacht, bei der auch den verstorbenen Mitgliedern des Freundeskreises gedacht wurde. Sowohl der Vorsitzende, als auch der Guardian betonten eingangs die gute Zusammenarbeit zwischen Kloster und Freundeskreis. Mittlerweile besteht diese Einrichtung 5 Jahre.

Dies ging auch aus den Berichten der einzelnen Arbeitskreise hervor.

Der Vorsitzende konnte davon berichten, wie gut die Homepage des Klosters, die verantwortlich von Herrn Krämer betreut wird, von den Nutzern angenommen wird. Zwischen wenigstens zweihundert -  und in Spitzenzeiten mehr als sechshundert Besuchern pendelt die Zahl der Internetnutzer täglich.

Auch der Arbeitskreis  „Marienberg“ geleitet von Frau Anni Schmidt konnte eine erfreuliche Bilanz vorlegen. Die Damen dieses Arbeitskreises kümmern sich sehr erfolgreich um die Bewohner des Altenheimes durch die Gestaltung von gemeinsamen Gottesdiensten, im Wechsel katholisch – evangelisch, durch gemeinsames Singen und allgemein durch die Betreuung der alten Menschen.

Hierfür gab es ein besonderes Lob durch den Vorsitzenden.

Hartmut Hülser, verantwortlich für den Arbeitskreis Außenbereich berichtete von den Arbeiten in und um das Kloster, die teilweise in kleinen Gruppen durchgeführt werden. Sehr deutlich bemängelte er den schleichenden Fortgang der Außensanierung der Kirche und forderte: Beim Bischöflichen Ordinariat Druck zu machen, damit endlich das Gerüst um den Kirchturm abgebaut werden kann!  Dem stimmte die Versammlung einhellig zu.

Im Arbeitskreis Küche und Feste berichtete Frau Margit Beise von dem erfolgreichen Wirken dieses Kreises, der sich um die  Gestaltung  der Feste im Laufe des Jahres kümmert, wie z. B. dem Patronatsfest und dem St. Franziskusfest, die beide in diesem Jahr sehr erfolgreich verlaufen sind.

Herr Peter Bischof, verantwortlich für liturgische Fragen legte einen Plan für das nächste Jahr vor in welchem  neben einem Orgelkonzert in der Wallfahrtskirche auch Gebets – und Meditationsveranstaltungen vorgesehen sind, so  unter Anderem auch eine Lichterprozession  von der Kamper Pfarrkirche zur Wallfahrtskirche und ein Pontifikalamt mit dem Bischof .  In diesem Zusammenhang wurde auch der Wunsch des Guardians zur Bildung eines Gebetskreises, evtl. am Herz  Jesu Freitag in die Planungen mit aufgenommen.

Horst Fischbach, Schatzmeister des Freundeskreises erläuterte  in seinem Bericht die finanzielle Situation des Vereines und zählte die vom Freundeskreis geförderten Maßnahmen auf, zu denen unter Anderem auch die Restaurierung und Beleuchtung des Altarbildes und die Anbringung der Reproduktionen der Altartafeln des Berthold von Nördlingen in der Pilgerhalle zählen. Daneben konnten auch noch zwei Zelte, die zu den Festlichkeiten im Klostergarten genutzt werden können, beschafft werden. Insgesamt sind 104 Personen Mitglied des Freundeskreises

Der Vorsitzende des Freundeskreises bedankte sich zum Schluss für die rege Mitarbeit und die Teilnahme an der Jahreshauptversammlung.

fjm

 


 

Feuerwehrwallfahrt in Bornhofen.

Die Wallfahrt der Feuerwehren aus der näheren und weiteren Umgebung von Kamp Bornhofen ist mittlerweile schon zur festen Tradition geworden.

Organisiert von den Wehren aus Lahnstein, Bad Honnef und Kamp- Bornhofen und unterstützt auch vom Landesfeuerwehrverband, sowie wohlwollend begleitet vom Innenministerium in der Person von Staatssekretär Roger Lewentz, fand  die Wallfahrt nunmehr schon zum achten Male statt.

Trotz leichtem Nieselregen hatte sich eine große Anzahl Feuerwehrmänner am Zeiler Kappelchen „Salve“ eingefunden , um von dort, musikalisch begleitet von der Feuerwehrkapelle Bad Salzig, zur Wallfahrtskirche zu pilgern. Dabei muss man erfreulich feststellen, dass in jedem Jahr mehr Teilnehmer zu verzeichnen sind.

Vor dem Gottesdienst in der Pilgerhalle wurden zunächst noch zwei neue Einsatzfahrzeuge aus Nastätten und Singhofen eingesegnet.

Der Guardian des Klosters, Pater Roger Cicholaz, begrüßte unter den Ehrengästen auch den Staatssekretär Roger Lewentz , den Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Otto Fürst, den Landrat, viele Orts – und Stadtbürgermeister aus der Nachbarschaft sowie nicht zuletzt auch den Hauptzelebranten des Gottesdienstes, den emeritierten Abt des Klosters Marienstatt, Dr. Thomas Denter. Dieser ging in einer viel beachteten Predigt auf die Sorgen und Nöte der Feuerwehrleute ein, die bei vielen Einsätzen und Katastrophen Schreckliches sehen und erleben und dabei nicht selten selbst in Gefahr geraten. Daher sei es für Feuerwehrleute manchmal sehr wichtig, sich unter Gottes Schutz zu stellen.

Im Anschluss an den Gottesdienst  verlieh  Staatssekretär Roger Lewentz dem Kamper Feuerwehrkameraden Manfred Engelmann eine Auszeichnung, die nunmehr vom Land neu geschaffen wurde, das Goldene Feuerwehr – Ehrenzeichen. Manfred Engelmann, der von Beginn an in der Kreisausbildung der Feuerwehren als Kraftfahrzeugmeister die Maschinistenausbildung der Feuerwehrleute leitete, hatte nunmehr nach 45 Jahren Zugehörigkeit zur Feuerwehr diese Tätigkeit aufgegeben.

Peter Labonte,  Lahnsteiner Oberbürgermeister, welcher dem Guardian eine Erinnerungstafel überreichte, erinnerte noch einmal daran, was der eigentliche Ursprung der Wallfahrt war, nämlich der Tod des Feuerwehrkameraden Herman Doneth aus Lahnstein, der beim Großbrand am 21.11.1949 im Einsatz sein Leben verlor.

Nach dem Gottesdienst, mittlerweile war der Regen einem warmen Sonnenschein gewichen,traf man sich im schönen Klostergarten zu einem Umtrunk, bei der die Feuerwehrkapelle Bad Salzig mit beschwingter Musik viele kameradschaftliche Gespräche untermalte.

fjm

 

[Bildergalerie]

Hubertusmesse 2010

 

 

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Einrichtung eines Klosterarchivs

Schon von weitem sichtbar ist der eingerüstete Turm der Wallfahrtskirche Bornhofen, Zeichen dafür, dass sich im und um das Wallfahrtskloster Vieles bewegt.
Zusammen mit dem Konvent der Franziskaner unter Leitung des Guardians Pater Roger Cicholaz bemüht sich der Freundeskreis der Franziskaner die gesteckten Ziele zu erreichen, als da sind: Die Innen- und Außenrenovierung der Kirche, die Pflege der Außenanlagen, die Bildung von Helferkreisen bei Festen und auch innerhalb des Altenheimes und nicht zuletzt auch die Öffentlichkeitsarbeit in der Darstellung des Klosters in den Medien.
In der Person des Vorsitzenden des Vereins für Heimatgeschichte Kamp-Bornhofen e.V. 1985, Dr. Winfried Monschauer konnte nunmehr ein weiterer, wichtiger, ehrenamtlicher Mitarbeiter gewonnen werden.
Dr. Monschauer, seines Zeichens Historiker und herausragender Kenner der Geschichte des Wallfahrtsortes, wird sich nunmehr der Pflege des Klosterarchivs widmen.
Er soll alle Dokumente, die sich im Pfarrarchiv Kamp-Bornhofen, im Archiv des Vereins für Heimatgeschichte, im Hessischen Staatsarchiv in Wiesbaden, im Landes-Hauptarchiv in Koblenz, im Stadtarchiv Lahnstein und in weiteren Archiven, darunter auch seinem eigenen, befinden, zusammenführen.
Besonderen Wert wird dabei auch auf das Bildarchiv mit Personen und Wallfahrten gelegt.
Um Herrn Dr. Monschauer und den Mitwirkenden des V.f.H. die Arbeit zu erleichtern, hat der Freundeskreis der Franziskaner nunmehr einen Raum des Klosters hergerichtet und mit entsprechendem Inventar, darunter auch einem Laptop ausgestattet, damit die nötigen Arbeiten vor Ort erledigt werden können.

 

Bei der Übergabe des Raumes durch den Guardian des Klosters präsentierte Dr. Monschauer einige alte Dokumente, so ein Werbeplakat von 1913 für eine Wallfahrt von Belgien nach Bornhofen und eine vatikanische Urkunde von 1925 unter dem Pontifikat von Papst Pius XI, aus Anlass der Krönung des Gnadenbildes.

 

 

 

 

 

 

 

   

„Verlobter Tag“  in Kamp-Bornhofen

Viele Wallfahrten aus Nah und Fern besuchen jährlich den Marienwallfahrtsort Bornhofen. Auch die Kamp-Bornhofener Pfarrei, im ständigen Kontakt mit „ihrem Kloster“, pilgert einmal im Jahr ganz offiziell zum Gnadenbild.

Die Wallfahrt geht auf ein Gelübde vom 23.10.1944, also auf die Schlussphase des zweiten Weltkrieges zurück, als die Bevölkerung, zermürbt von den täglichen Angriffen der alliierten Luftwaffen in Bornhofen die Gnade und Hilfe der Gottesmutter für ihre Gemeinde erflehte.

Jeder Einheimische weiß, dass die Gemeinde auch tatsächlich von größerem Schaden verschont blieb, nicht zuletzt durch die mutige Tat von Pfarrer Josef Knoth und seinen drei Begleitern.

Am „Zeiler Kapellchen“ hatte man sich versammelt um sich  nunmehr zum 66. Mal auf den Weg nach Bornhofen zu begeben, begleitet von den Fahnen der Nachbarschaften und kirchlichen Vereine- und musikalisch begleitet von der Kolpingkapelle Kamp-Bornhofen, dirigiert von Olaf Rist.

Pfarrer Desiderius begrüßte seine Pfarrkinder in der Wallfahrtskirche um noch einmal auf den Ursprung der Wallfahrt zurückzukommen.

Mit der Feststellung, dass viele der Pfarrkinder, die damals das Gelübde „für ewige Zeiten“ abgelegt hatten, nunmehr nicht mehr leben würden, erinnerte er daran, dass heute diese Tradition von der jüngeren Generation weiter geführt werden soll.

Peter Becker las vor dem Gnadenaltar Passagen des Gelübdes vor, das damals am gleichen Ort von der Kamper Bevölkerung abgelegt wurde.

Die Schlussformel des Gelübdes endet mit folgendem Satz:  Wir wollen einen Tag im Jahr – und zwar, wenn kein Hindernis eintritt, den 8. Dezember das Fest der Unbefleckten Empfängnis, als kirchlich gebotenem Feiertag halten und ganz der Muttergottes weihen und ihn als den „Bornhofener Wallfahrtstag“  halten, (Verlobter Tag).

Wenn auch die Teilnehmerzahl nicht mehr so hoch ist wie noch vor einigen Jahren, so kann man doch erfreulich feststellen, dass vielen jüngeren Kampern doch sehr an der Weiterführung dieser Tradition gelegen ist.

fjm

Freundeskreis der Franziskaner  und Bornhofener Nachbarschaft

Neuer Hintergrund für die Krippe

 

Große Freude bereitete die neue Hintergrundlandschaft der Krippenbaugruppe um Bruder Hilarius OFM beim Aufbau der Weihnachtkrippe in der Wallfahrtskirche von Bornhofen..

Das neue Gemälde in den Maßen 6 mtr. * 1.60 mtr. mit den Silhouetten der alten Städte Bethlehem und Jerusalem bildet nunmehr eine harmonische Einheit zur gesamten Darstellung der Geburtsgeschichte des Christkindes.

Der alte Hintergrund war nicht nur gestückelt, sondern ist auch in die Jahre gekommen, und sah unschön aus. Umso mehr passt der neue sehenswerte Hintergrund zu der mit viel Liebe zum Detail aufgebauten Weihnachtskrippe. Die zur Zeit 9 Personen umfassende Krippenbaugruppe verändert in jedem Jahr mit neuen Ideen diese Krippe. Damit werden die Besucher der Wallfahrtskirche in jedem Jahr aufs Neue neugierig gemacht, um diese Krippendarstellung zu sehen.

 

 

Weihnachten 2010

 

 

„Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren, er ist der Messias, der Herr – das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet“ (Joh 12,9).

 

Von den vergänglichen und verlöschenden Lichtern in und um uns wendet sich unser Blick auf das Kind in der Krippe, das erwärmende und erleuchtende Licht, die frohe und heil machende Botschaft, der neue Anfang, der uns den Weg zu Gott ebnet. Mitten in der Finsternis erstrahlt das wahre Licht, unsere Hoffnung in Leid und Angst, dass zuletzt alle Tränen getrocknet werden und sich Dunkel und Kälte wandeln in Christus.

 

Wo unser Weg von dem hellen Licht der Weihnacht beleuchtet wird, da blenden uns die „äußeren Lichter“ weniger, und was scheinbar glänzend daherkommt, erscheint in einem anderen Licht. Jesus möchte, dass wir sein Licht an andere weitergeben und gemeinsam unterwegs sind. Wenn unser Licht einlädt und Wärme verbreitet, folgen wir dem, was Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht in der Finsternis bleiben, sondern wird das Licht des Lebens haben“ (Joh 8,12).

 

 

Meine Mitbrüder und ich wünschen Ihnen und Ihrer Familie das Licht und die Freude der Weihnacht.

 

Pater Dr. Roger Cicholaz OFM

(Guardian)