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Das Kloster
Es wurde auf Initiative des Erzbischofs Johann Hugo von Orsbeck in den Jahren 1680-1684 von Baumeister Leonard von Feldkirch erbaut. Der Kurfürst legte am 16. April 1680 eigenhändig den ersten Stein. Die sich darin befindende Urkunde lautet: „D.O.M., B.M. VIRGINI, B. JOANNI EVANGELISTAE, B. FRANCISCO, OMNIBUS SANCTIS SUB INNOCENTIO XI. PAPA, LEOPOLDO 1. ROM. IMPERATORE, JOANNE HUGONE ARCHIEPPO. ET PRINCIPE ELECTORE TREVIRENSI AC EPPO. SPIRENSI, P. CLEMENTE BITBURGENSI PP. CAPUCINORUM PROVINCIALI 16. APRILIS 1680 POSITUS EST HIC LAPIS ANGULARIS". Da das Gelände um die Wallfahrtskirche der Pfarrei Kamp gehörte, wurde 1680 ein Vertrag abgeschlossen, in dem der Kamper Pfarrer als Ausgleich für das verloren gegangene Terrain fünf Weingärten erhielt. Am 8. März 1694 räumte Erzbischof Johann Hugo von Orsbeck der Pfarrgemeinde Kamp zusätzlich das Recht ein, das Waldstück „Im Steineck" zwischen Dahlheim und Lykershausen zu roden und darauf einen Hof zu errichten (Steininger Hof). Außerdem gewährte der Erzbischof als Beisteuer 100 rheinische Gulden. Nach vierjähriger Bautätigkeit war das Kloster vollendet und konnte am 5. Okt. 1684 von den Kapuzinern bezogen werden.
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