Kirchplatz 2, 56341 Kamp-Bornhofen; Fon: (067 73) 959 780; Fax: (067 73) 959 7820 E-Mail: franziskaner@wallfahrtskloster-bornhofen.de
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Bild: Peter Weidemann In: Pfarrbriefservice.de

Kleiner Fisch, schwimm weg

 

Vor langer Zeit  lebte in Assisi ein Mann, der Franz hieß. Der liebte die Menschen und auch die Tiere. Die Elefanten und Igel, die großen und die kleinen Tiere, die Vögel und die Fische nannte er seine Brüder und Schwestern.

 

Eines Tages kam Franz an einen See. Ein Fischer, der gerade vom Fischfang zurückkam, schenkte ihm eine kleine Schleie. Franz bedankte sich, nahm den Fisch, legte ihn ins Wasser zurück und sagte: „Kleiner Fisch, sei klug, schwimm weg und lass dich nie mehr fangen.“

 

Pater Hugon Superson OFM

Manfred Reichgeld

(Oktober 2016)

© Missio, Pfarrbrief-service.de

Menschen fragen

 

Wie ist die Erde entstanden?

Wie war es früher, als es noch keine Menschen gab?

 

Alles hat nacheinander seinen Anfang genommen und

sich weiterentwickelt.

 

Ab warum ist alles geworden?

Warum gibt es eine Welt?

Warum gibt es mich?

 

Wir glauben:

Gott hat die Welt und mich selber darin aus Liebe erschaffen.

Wir beten:

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.

 

 

Pater Hugon Superson OFM

Manfred Reichgeld

(09.06.2016)

Bild: Peter Weidemann,Pfarrbriefservice.de

Türen öffnen

 

 

In vielen Märchen spielen Türen eine besondere Rolle: Der Wolf drückte auf die Klinke, die Tür sprang auf, und ohne ein Wort zu sagen ging er zum Bett der Großmutter von Rotkäppchen. Auch Schneewittchens böse Stiefmutter hat an die Tür geklopft – und als Hänsel und Gretel am Hexenhaus knuspern, geht die Tür auf...

 

Jesus erzählt von einer anderen Tür – er sagt: Ich bin wie ein Tür, die euch zu Gott führt. So wie der Hirt seine Schafe kennt und für sie sorgt, so kenne ich euch. Wenn ihr auf das hört, was ich sage, stehen euch alle Türen offen.

 

Jesus lädt uns ein: Zusammen können wir die verschlossenen Türen öffnen. Ihr seid nicht allein. Ich bin bei euch, wohin ihr auch geht.

 

P. Hugon Superson OFM

Manfred Reichgeld

(10.05.2016)

 

Vertrauen

Wir wissen von Jesus, dass Gott den Menschen alle Schuld vergibt und von uns möchte, dass auch wir „unseren Schuldigern“ vergeben. So beten wir im Vaterunser.

 

Immer wieder spricht Jesus von Gott als dem gütigen Vater, der uns nah ist und dem wir vertrauen können. – Zudem bietet uns Jesus, unser Freund und Bruder, seine Hilfe an: Ihr seid nicht allein. Ich bin bei euch, wohin ihr auch geht. 

Pater Hugon Superson OFM
Manfred Reichgeld

(25.01.2016)

Reiche Früchte 

 

Jesus sagt: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht.“

 

Wir wissen, was geschieht, wenn die Reben vom Weinstock und die Äste vom Baum getrennt werden – sie verdorren ... und zu nichts mehr nutze, werden sie ins Feuer geworfen.

 

Jesus möchte, dass wir mit ihm und seiner Liebe verbunden bleiben und reiche Früchte tragen – für andere und für uns. Wenn wir einander lieben, so wie uns Jesus liebt, dann tragen wir reiche Früchte.


Pater Hugon Superson OFM
Manfred Reichgeld

(29.12. 2015)

Alles erwarten

 

Von Jesus wissen wir: Von Gott dürfen wir alles erwarten – dass er sieht, wenn wir uns freuen und auch wenn wir traurig sind.

 

Jesus sagt: Dem ihr vertraut, ist der Gott allen Trostes... seine Hand hält euch fest... ihr seid nicht allein.

 

„Wenn Gott sieht, dass ich glücklich bin, freut er sich“, schrieb ein zehnjähriges Mädchen in sein Tagebuch. Schöner kann man das nicht sagen, was Jesus meint, wenn er von Gott als dem uns liebenden Vater spricht. 


Pater Hugon Superson OFM
Manfred Reichgeld

04.12.2015

Start: 19.12.2015