Kirchplatz 2, 56341 Kamp-Bornhofen; Fon: (067 73) 959 780; Fax: (067 73) 959 7820 E-Mail: franziskaner@wallfahrtskloster-bornhofen.de
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Rhein-Lahn-Zeitung vom 04.Mai 2017

Feuerwehrwallfahrt 2016

Bericht in der Rhein-Lahn-Zeitung vom 02.11.2016:

Bild und Text: Jürgen Dedekind

Bericht zur Messfeier zum  Gedenken an den Hl. Franziskus von Assisi

Am Vorabend des Todestages des Hl. Franziskus hatte die franziskanische Klostergemeinschaft in die Wallfahrtskirche zum Andenken zu einem Gottesdienst mit sich anschließender Transitus- Andacht  eingeladen.  In seiner Begrüßung sprach  Guardian Pater Hugon Superson OFM über die aktuelle Flüchtlingssituation und spannte einen Bogen zum jugendlichen Franziskus, wie er in das feindliche Heerlager gelaufen ist und überraschender Weise herzliche Aufnahme fand. Nach einem Gespräch mit dem Heerführer konnte er unbehelligt zurückkehren.

Die Gläubigen in der sehr gut besuchten Kirche feierten nun gemeinsam mit den Franziskanern die Eucharistie, um abschließend die in ergreifender Weise vorgetragenen Texte über das Ableben des Hl. Franziskus mit einer Transitus - Andacht zu gedenken. Der auf dem Sterbelager verlesene „Sonnengesang“ beeindruckte und übermittelte noch einmal das Gottvertrauen des Heiligen.

Die musikalische Gestaltung bei dieser Messfeier hatten Werner Becker an der Orgel und die Spielleute P. Matthäus OFM, Maja Westbomke und  Dietmar Fischenich.

Die Gottesdienstbesucher waren zum Abschluss zu einem Empfang ins Kloster eingeladen. Bei Speis´ und Trank, wie immer sehr schön vorbereitet von der Gruppe um Margit Beise, ließ man in geselliger Runde diesen Abend ausklingen.

Patronatsfest

 

Am 08. September 2016 wurde das Patronatsfest (Mariä Geburt) in der Wallfahrtskirche
Bornhofen gefeiert.
Domkapitular Gereon Rehberg aus Limburg zelebrierte

mit den Franziskanern

den Festgottesdienst.

Erwin Damrau an der Orgel

und der gemischte Chor „Cäcilia“ aus Dahlheim untermalten

die Messe musikalisch.

 

 

In seiner Predigt sprach der Domkapitular u.a. von seiner besonderen Bindung

zu Bornhofen,  da er bereits 1987, anlässlich einer Wallfahrt die Kirche

mit der Schmerzhaften Mutter Gottes besucht hat. 
Nach dem  feierlichen Gottesdienst waren alle Besucher in den Klostergarten bei herrlichem Spätsommerwetter von den Franziskanern und vom Freundeskreis

zum gemütlichen Beisammensein mit Klosterbratwurst, tollen Salaten

und kühlen Getränken aus den Klostergewölben eingeladen. 
Bei köstlichem Essen, ausreichenden Getränken und guten Gesprächen

in netter Gesellschaft, hatten alle viel Freude und waren sich einig,

das war ein gelungenes Patronatsfest mit Gottes Segen. 
Alle freuen sich schon auf das nächste Fest im Kloster Bornhofen. 

 

 

 

Bornhofenwallfahrt zu Fuß - mit dem Bus - mit dem Schiff

Am 28. August 2016 wallfahrteten ca. 250 Pilger aus der Pfarrei St. Peter und Paul im Kannenbäckerland nach Bornhofen. Die katholischen Kirchorte Nauort, Stromberg und Hillscheid führen diese Wallfahrt nun im sechsten Jahr gemeinsam durch; aber auch eine recht hohe Anzahl von Gläubigen aus Ransbach-Baumbach und Höhr-Grenzhausen schlossen sich zum wiederholten Male der Pilgerschar an.

Die ersten Pilger waren bereits in aller Frühe bis nach Vallendar zu Fuß unterwegs, später starteten andere mit Bussen von ihren  Heimatorten aus. Schließlich konnte der Kapitän des Fahrgastschiffes "Königsbacher" wieder viele Passagiere kurz nach der Abfahrt in Vallendar begrüßen. Unter dem Ruf "Maria, hilf uns zu empfangen ein neues Herz!" wurde an Bord eine Andacht gebetet. Eröffnet wurde sie mit dem Bornhofer Wallfahrtslied "Geleite durch die Wellen". Am Ziel angekommen, zogen die Gläubigen in einer Prozession in die Pilgerhalle ein. Diese war nun gut gefüllt, auch mit vielen, die mit dem Auto angereist waren. Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte Pater Eryk Kapala OFM des für die Wallfahrtskirche zuständigen Franziskanerordens alle Gläubigen, so auch die Pilgergruppe der Pfarreiengemeinschaft Großmaischeid-Isenburg. Diese verbringen den Tag in Bornhofen schon seit vielen Jahren mit den Pilgern der Pfarrei "Peter und Paul im Kannenbäckerland". Diakon Norbert Hendricks rief in seiner Ansprache die Gläubigen dazu auf, die Werke der Barmherzigkeit in Wort und Tat umzusetzen und so Gottes Botschaft heute glaubwürdig zu leben.

Die Heilige Messe erhielt ihre musikalische Gestaltung durch die Sängerinnen und Sängern des gemischten Chores "Edelweiß Hillscheid" mit ihrer neuen Chorleiterin Angela Siry sowie dem Musikverein Nauort unter Leitung ihres Dirigenten Christian Gansemer. Der Musikverein begleitete zudem die Andacht auf dem Schiff und unterhielt auf der Rückfahrt die Wallfahrer mit einem bunten musikalischen Programm. Darin eingebettet war ein Ständchen für drei Geburtstagskinder an Bord sowie die spontane Suche und Ehrung von drei Pilgern, die schon seit vielen Jahrzehnten an der traditionellen Wallfahrt teilnehmen.

Erstmalig fand in diesem Jahr ein Familienprogramm auf dem Schiff und rund um ein gemeinsames Mittagessen im Klostergebäude statt, welches aufgrund der Hitze vom neu errichteten Klostergarten kurzfristig dorthin verlegt wurde. Begleitet vom Guitarrenspiel von Klaus Kron und Christa Hahn wurden Neue Geistliche Lieder auf dem oberen Deck des Schiffes und im späteren Verlauf des Tages gesungen.  Ein starkes, hoffnungsvolles Zeichen waren fast zwanzig Kinder und Jugendliche, die als große und kleine Messdiener ihre auf dem Schiff gebastelten Wallfahrtsfahnen mit in den Gottesdienst und die Andacht brachten. 

Den Wallfahrtstag begleitete Pfarrer Alfred Much. Er stand der Heiligen Messe vor.

Vorbereitet wurde die Wallfahrt von Maria Petmecky, Hillscheid; Gemeindereferentin Dorothee Dörschel und Pastoralreferentin Sonja Perk, die Pilgergruppe der Pfarreiengemeinschaft Großmaischeid begleitete Diakon Hendricks 

Die Lichterprozession am 17.08.2016

Nach einem wunderbaren Tag in Oberwesel und tollen Aktivitäten für die Pilger, Bornhofen einmal anders kennenzulernen

(Schiffermuseum und Fahrt zu den Burgen, Kirchenführung),

versammelten sich die Pilger gegen 21.30 Uhr am Platz vor der Wallfahrtskirche.
Alle entzündeten eine Kerze um in der Lichterprozession zu Ehren der allerheiligsten Jungfrau Maria mit zu ziehen.

 

 
 

Das Wetter war mit uns und wir konnten mit unserem kleinen Lichtermeer trocken bei milden Temperaturen den Kirchplatz entlang Richtung Rheinuferstraße ziehen.
Wie auch schon in den letzten Jahren wurde unsere Blaskapelle musikalisch von der Kolping Kapelle Kamp-Bornhofen unterstützt. 
Die musikalische Begleitung in dieser Form gibt der Prozession immer noch einmal eine ganz besondere Atmosphäre.
Die Prozession wurde angeführt von Pater Eryk und Pater Hugon als Geistliche

und den jüngsten Pilgern des Schiffes als Messdiener.

Zum Einzug in die Pilgerhalle reihte sich auch Pastor Steffens mit ein.
Pastor Bub war durch die Flüstertüte mit Gebet und unterstützender Singstimme gegenwärtig.
Wir zogen die bekannte Strecke in Richtung Parkplatz unterhalb des Klosters,

der - Gott sei Dank, in den letzten Jahren befestigt wurde.
Die Feuerwehr von Kamp-Bornhofen hatte sich wieder zu später Stunde

in den Dienst der Wallfahrt gestellt und die Straße gesperrt, sodass wir ohne Gefahr unseren Weg ziehen durften.
Die Schlußandacht mit Aussetzung des Allerheiligsten hielt Pater Hugon

und sprach in bewegender Weise vom Licht, das uns führt.
Das Segne Du Maria und der Schlusssegen baten wie immer ein würdiges Ende

des zweiten Wallfahrtstages, das zu Herzen geht.

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Grillfest im Klostergarten

Am Samstag,

dem 13.08.16, trafen sich Lektoren, Organisten und Helfer zum Grillen als „Dankeschön“

im Klostergarten

in Bornhofen.
Begrüßt wurden wir von Pater Eryk

mit einem Gebet und dem Segen

im Antoniusgarten. 
Da auch das Wetter es gut mit uns meinte, verbrachten wir einen schönen Spätnachmittag

bei köstlichem Klostergrillgut, Salaten, Franziskus-Broten und gekühlten Getränken aus den Klostergewölben.

Bei vielen Gesprächen und guter Laune, hätten wir das nach Hause gehen

fast vergessen, wenn es nicht langsam dunkel geworden wäre.

Fazit: „Danke, für die schönen Stunden im Klostergarten“

 

 

Bericht: "Infos aus der Verbandsgemeinde Loreley", 30. KW:

Marianische Bürgersodalität Koblenz - Bornhofenwallfahrt

Die Marianische Bürgersodalität war eine Laiengemeinschaft, die dem Jesuitenorden zugeordnet war und auch von ihm geistlich begleitet wurde. Die Koblenzer Gruppe wurde 1609 gegründet und führte seit 1610 Fuss- und Schiffswallfahrten nach Bornhofen durf. Der Wallfahrtstag war der erste Sonntag nach Mariä Heimsuchung (2. Juni).

Seit den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts gibt es die Sodalität in Koblenz nicht mehr. Die Wallfahrt in der Tradition der Bürgersodalität wird aber weiterhin durchgeführt.

Schiffswallfahrt aus Boppard

Seit Jahrhunderten gibt es ein Band, das Boppard und Bornhofen verbindet, wurde doch das Evangelium von Boppard aus auf die rechte Rheinseite gebracht und dort verkündet wie es auch so schön in der  Urkunde zur Erhebung der Severuskirche zur päpstlichen Basilika heißt „eximium praeconem evangelii apud Germanos“  so ist es auch verständlich, dass die Bopparder bis heute zweimal im Jahr nach Bornhofen pilgern. Traditionell am Freitag vor dem Palmsonntag mit den Frauen am Nachmittag und dann mit allen am ersten Freitag nach Maria Heimsuchung. Immer mit dem Schiff bis nach Kamp und von dort dann zu Fuß am Rhein entlang zur Wallfahrtskirche nach Bornhofen zur gekrönten Mutter der Betrübten.  Es ist immer eine Freude nach Bornhofen zu kommen und dort von den guten Franziskanern empfangen zu werden.

 

Hermann-Josef  Ludwig, Dechant, Boppard

Benefiz-Kreis-Chorkonzert zum 95-jährigen Jubiläum

Der Kreischorverband (KCV) Rhein-Lahn wird in diesem Jahr 95 Jahre alt. Das sei zwar kein klassisches Jubiläum meinte Kreischorleiter Jürgen Salzig, aber Grund genug, dieses Jubiläum musikalisch zu feiern. Dies umso mehr, da es wahrscheinlich das letzte Konzert des KCV Rhein-Lahn sein dürfte, bevor es sich mit dem Kreischorverband Unterlahn zu einem Kreis-Chorverband zusammenschließt und dann das gesamte Gebiet des politischen Rhein-Lahn-Kreises umfasst.

Da dem KCV Rhein-Lahn sehr viele Chöre angehören, die alle mit ihrer hohen musikalischen Qualität zu Gehör gebracht werden sollten,  musste das Jubiläumskonzert auf zwei Tage verteilt werden, und dazu bot sich die Pilgerhalle des Wallfahrtsklosters Kamp-Bornhofen geradezu an. Pater Eryk hieß sie alle auf das herzlichste willkommen, wie auch der Schirmherr dieser dann großen Chorveranstaltung, Landrat Frank Puchtler, sich in seiner Ansprache als ein großer Freund qualitativ hohen Chorgesanges zeigte. Innenminister Roger Lewentz hatte in seiner Lobeshymne zum Jubiläum des KCV Rhein-Lahn die Innenrenovierung der Wallfahrtskirche im kommenden Jahr angesprochen. Dieses Vorhaben bestätigte Pater Eryk, das Bistum habe so entschieden. Er wandte ich dem Chorgesang zu: „Es ist doch schön, dass es Lieder in allen Schattierungen gibt und wir alle an diesem beiden Tagen in einen großen Kunstgenuss kommen.“

Sehr schön zu sehen war das sehr große Interesse des Publikums, dass die Pilgerhalle nahezu vollständig für sich einnahm und während der Darbietungen der Chöre äußerst aufmerksam war. Fünf Chöre am Freitag, 6 am Samstag, die durch Zusammenschluss der Chorgemeinschaften Lahnstein und Braubach auf 7 anwuchs. Begleiteten am Freitag noch etliche Instrumente wie Saxophon, Posaune, Bratsche und Trompete, aber auch historische wie die Rauschpfeife den Gesang, so war es am Samstag das Klavier mit Elisabeth Derer oder auch Lisa Dor mit ihrem Frauen- und Kirchenchor Lierschied, sowie die Darbuka (orientalische Trommel) bei Wolfgang Kemp des Männerensembles Unerhört.

Am Freitag endeten die musikalischen Darbietungen in einer äußerst stimmungsvollen Serie Kölscher Melodien des Quartettvereins Osterspai, am Samstag war es, wie hätte es anders sein können, das Ensemble Unerhört. Bis dahin aber boten die Chöre musikalischen Hochgenuss, angefangen mit Sinfonia Eintracht Weisel und dem Song „Solang man Träume noch leben kann“ oder „Bridge over troubled Water“ und „Dona Nobis Pacem“. Einen Mix an kirchlichen Liedern wie „Jesus meine Freude“ und weltlichen Evergreens wie „Es klingt ein Lied (Greensleeves)“ bot der Frauen und Kirchenchor Lierschied. Gewohnt hoch akzentuiert und klar sangen die Damen des Frauen- und Kirchenchores Nochern unter Leitung von Helena Germonie, „Dies ist der Tag“, oder auch „Hebe Deine Augen“, um nur zwei zu nennen.

Die Chorgemeinschaft Braubach stand dem in nichts nach. Dieser reine Männerchor sang die 3 Abendlieder wie „Im Abendrot“ und „Der Mond ist aufgegangen innig und schön, dass 3 Lieder einfach zu wenig gewesen waren. Jürgen Salzig leitete nicht nur diesen Chor, auch die Chorgemeinschaft Braubach achtete auf seine Fingerzeige. Die ausgestreckten Zeigefinger des Chorleiters sind sein Markenzeichen, mit denen er sehr exakt die einzelnen Stimmen und Einätze abruft. Salzig stellte das Männerensemble Unerhört dazu, wodurch sich die „Hymne“ von Franz Schubert in ein Lied zum Mitbeten wandelte. Und wie wunderschön war dann „Heimat, Deine Sterne“ anzuhören. Beide Chorgemeinschaften zusammen stimmten dann „Über den Wolken“ von Reinhard Mey an, fügten das zukunftsblickende „Ihr von Morgen“, um dann die „Fröhliche Welt“ der Heimat am schönen Rhein zu besingen. Zwei Stimmen brillierten dabei von den beiden Flügeln mit ihren Baritonsoli, Stefan Reifferscheid links, Martin Lindner rechts. Das war Stereophonie in Reinkultur. „Unerhört“ ohne Choreographie war auch jetzt undenkbar. „Ave Maria“ der ukrainischen Komponistin Tatjana Wlasenko, was hätte besser in die Pilgerhalle gepasst als dieses Gebet an die segenreiche und leidgeprüfte Mutter Gottes, der diese Pilgerhalle gewidmet ist, meinte Winfried Kahl, bei seiner Moderation durch das Programm. Die Sänger bildeten einen Kreis um die Sopranistin Mareike Leypold, begannen mit ihren Stimmen und öffneten den Kreis, um die Sängerin freizugeben. Stefan Reifferscheid begleitet sie mit seiner unglaublich schönen Stimme. Damit aber nicht genug. „Lacrimosa“, das Klagelied einer afrikanischen Mutter um ihr verstorbenes Baby. Die Sänger als Patres in lateinischer Sprache, die Mutter, Mareike Leypold, antwortete und klagte in ihrer Stammessrache und ging durch das Publikum auf die Patres zu, die ihr beistanden. Das war Tränen rührend, höchst andächtig, was das Publikum mit absoluten Schweigen honorierte, bevor es dann in stehenden Beifall ausbrach.

Winfried Kahl forderte alle auf, zum Abschluss dieses großartigen Konzerts in den Sängerspruch „Du Land der Burgen“ mit einzustimmen.

(Norbert Schmiedel)

Lieber Herr Pater Matthäus,

 

zu Ihrem 25-jährigen Priesterjubiläum gratulieren wir Ihnen sehr herzlich.

 

Seit vielen Jahren sind Sie mit den Ihnen anvertrauten Menschen

auf dem Weg des Lebens und der Liebe – so wie ihn Jesus vorausgegangen ist. Durch Ihren Sinn und Ihre Hände wendet sich Gottes Geist der Welt zu.

Die Menschen, die suchend und fragend zu Ihnen kommen,

erfahren in Ihrem Rat und Ihrem Gebet Trost und Zuspruch.

Sie helfen uns, mehr und mehr die verborgenen Sprachen

zwischen Himmel und Erde zu verstehen.

 

Danke! – Gottes reicher Segen möge Sie auf

Ihrem wunderbaren Lebensweg begleiten.

 

Herzliche Grüße,

Manfred Reichgeld

(für den Freundeskreis)

Silbernes Priesterjubiläum          P. Matthäus

Feierlicher Gottesdienst am 11. Juni 2016

 

Anlässlich des 25-jährigen Priesterjubiläums von P. Matthäus Gorkiewicz hatten die Pfarreien St. Martin (Osterspai), St. Margaretha (Filsen), St. Nikolaus (Kamp-Bornhofen) und der Freundeskreis der Franziskaner zum feierlichen Gottesdienst in die Wallfahrtskirche des Klosters Bornhofen eingeladen.

 

P. Matthäus stand dem Festgottesdienst selbst vor und er war sehr erfreut, dass so viele zu seinem Jubiläum gekommen waren. Ein gemeinschaftlicher Kirchenchor der drei Pfarreien gestaltete den Gottesdienst musikalisch mit und P. Matthäus ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit Maja Westbomke einige Lieder vorzutragen.

Vertreter der Pfarreien trugen im Laufe des Gottesdienstes die Lesung, die Fürbitten und einen besinnlichen Text vor, im Anschluss an den Schlusssegen sollte die Feier im Klostergarten weitergehen. Doch P. Matthäus und die Gottesdienstbesucher wurden durch den Einzug der Kolping-Kapelle Kamp-Bornhofen überrascht, die P. Matthäus abholen und mit Musik zum Garten begleiten wollte.

Herr Schneller hielt vor dem Auszug eine Ansprache, die den bisherigen Lebensweg von P. Matthäus skizzierte und gratulierte ihm im Namen der drei Pfarreien und des Freundeskreises herzlich zum Jubiläum.

Anschließend wurde im Klostergarten weitergefeiert, dort hatten der Freundeskreis und die Pfarreien schon alles für einen gemütlichen Abend vorbereitet.

Da P. Matthäus keine Geschenke annehmen wollte, hatte er um Spenden zugunsten des Babyhospitals in Jerusalem gebeten, welches er schon seit Jahren unterstützt.

Für die tolle Summe von über 1000,- € sagt P. Matthäus

ein herzliches "Vergelt´s Gott"!

Feierliche Einweihung des neu gestalteten Antoniusgartens

 

Um eine weitere Attraktion reicher ist der Wallfahrtsort seit dem vergangenen Sonntag. Nach einem festlichen Gottesdienst wurde am Welterbetag 2016 unter Anteilnahme zahlreicher Bürger der Gemeinde und Gästen der neue Antoniusgarten am Kloster in Bornhofen eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Unter maßgeblicher Federführung von Hartmut Hülser, 2. Vorsitzender des Freundeskreis der Franziskaner wurde hier ein regelrechtes Kleinod, ein Platz der Ruhe und Besinnlichkeit geschaffen. Zahlreiche Liliengewächse zieren den Bereich, ein ruhig fließendes Rinnsal, das vom Bornhofener Bach gespeist wird, verleiht dem gesamten Ambiente eine beruhigende Atmosphäre.

 

Pater Eric war sehr angetan von der neuen Grünanlage. "Ohne den Freundeskreis hätte der Garten nie realisiert werden können", bekannte der Pater. Er dankte dem Freundeskreis für das Engagement und die Visionen bei der Erschaffung. Der Garten solle Ausdruck von Gottes Schöpfung sein, ein Ort zum Verweilen. "Wir können Leben nicht schaffen, wir können das Leben aber pflegen", so Pater Eric weiter.

 

Einen wichtigen Baustein im Antoniusgarten bilden auch 7 Informationstafeln. Im Stil der Welterbe-Informationstafeln gestaltet können sich Besucher des Antoniusgartens über die Entstehungsgeschichte des Klosters Bornhofen, über frühere Wallfahrten erkundigen und so manche Anekdote erfahren. Historiker Dr. Winfried Monschauer hat hier wieder umfangreiche Recherchen angestellt, um die Tafeln mit den wichtigen Details zu versehen. So sind Besucher nicht auf Führungen angewiesen, sondern können sich ungezwungen informieren. "Die gute Zusammenarbeit mit allen Verantwortlichen hat erheblich zum guten Gelingen des Projekts beigetragen", lobte der Historiker. "Anschaulicher kann man den Garten nicht vorstellen". schloss sich Hartmut Hülser im Namen des Freundeskreises der Franziskaner dem Lob an, und er dankte auch den Sponsoren und Gönnern des kleinen Parks.

 

"Der Garten besticht nicht nur durch seine Schönheit, sondern auch durch seine Robustheit", versicherte Ortsbürgermeister Frank Kalkofen. Denn in den vergangenen Tagen hat die Grünanlage schon einige Unwetter schadlos überstanden. Bei schönem Wetter konnten die Gäste nach der Einweihung im Antoniusgarten verweilen. Kulinarisch bestens gesorgt war natürlich auch. Die "Beckersche mobile Grillstation" vom Landhotel Becker beköstigte die Gäste mit herzhaften Leckereien vom Grill und regionale Getränken.

Jürgen Dedekind

 

Der Freundeskreis dankt allen Unterstützern dieses Projektes:

  • Welterbezweckverband
  • Volksbank Rhein-Lahn
  • Ottmar Schneider und Friedhelm Biernat für Ihre große Hilfe

Ausflug der Bornhofener Ministranten

Mit unseren, bereits seit einem Jahr (!) treuen Ministranten Joshua und Gideon sowie deren Freunde Maxim und Florian, unternahmen Pater Eryk und Bruder Hilarius einen Ausflug, als Dankeschön, für ihren Dienst am Altar.

Bei strahlendem Sonnenschein fuhr man mit dem Personenschiff „Asbach“ und einem reichhaltigem Picknick nach Assmannshausen. Nach einer fachkundigen Wanderung auf die Höhen des Niederwaldes durch Pater Eryk, sowie einem Besuch der Rüdesheimer Adlerwarte, ging es weiter mit der Seilbahn nach Rüdesheim.

Dort liefen die Jungs und ihre Begleitung u.a. durch die Drosselgasse.

Abgerundet wurde der Ausflug durch einen Besuch in die Lokalitäten von Rüdesheim, wo sich alle Beteiligten ausgiebig stärkten.

Man konnte sehen, dass alle sichtlich Spaß hatten und sich glücklich und erschöpft, zeitnah wieder per Radschaufelschiff „Goethe „ Richtung Heimat, machten.

Schiffswallfahrt des Niederrheins – Mai 2016

 

Geleite durch die Wellen das Schifflein treu und mild

zur heiligen Kapelle, zu deinem Gnadenbild. Und hilf uns in den Stürmen,

wenn sich die Wogen türmen. Maria, Maria, o Maria hilf !

 

Das Leben selbst ist eine Pilgerreise …

Es ist Mai -  und wieder fand  die Schiffswallfahrt des Niederrheins nach Bornhofen, zum „Gnadenbild der schmerzhaften Mutter“ großen Zuspruch bei vielen Pilgerinnen und Pilgern.

Bei der jährlich stattfindenden Schiffswallfahrt nach Bornhofen, und dieses Jahr zum 99 mal, waren unter den 420 Menschen auch Pater Eryk und Pater Marcjan sowie  Mitglieder des Freundeskreis der Franziskaner im Wallfahrtsort Bornhofen e.V., ohne deren Unterstützung und Organisation diese Wallfahrt nicht zu Stande gekommen wäre, dabei.

Eine intensive Vorbereitungszeit war voraus gegangen. Lob und Dank dafür !

Auch war es uns eine große Freude, die Blaskapelle, die die Niederrheinische Schiffswallfahrt nach Jahren wieder begleitete, begrüßen zu dürfen und wir alle erfreuten uns über deren musikalische Begleitung an allen drei Tagen. Hallelujah !

Betend, singend, meditierend, munter erzählend, durften wir eine gute Gemeinschaft erleben.

Ob dies am Donnerstag um 9 Uhr bei der hl. Messe in der Pilgerhalle war,

in der uns Pater Desiderius  mit der Predigt über die „Barmherzigkeit der Mutter Gottes“, die sich durch folgende Tugenden auszeichnete: Demut und Sanftmut, Keuschheit, Gottesliebe und Nächstenliebe, Güte und Barmherzigkeit, oder beim Marienlob in der Liebfrauenkirche in Oberwesel. Maria, nicht nur die Mutter des Sohn Gottes sondern auch unsere Mutter, war all gegenwertig.

 

Eine tolle Bereicherung dieser Wallfahrt war eine gut besuchte Kirchenführung in Bornhofen.

Vielfach erfahren wir auf dieser Pilgerreise unsere Grenzen, erleben aber auch, dass uns das Rosenkranzgebet hilft, Kraftanstrengungen zu überstehen.

Alles ist dann vergessen, wenn wir bei der Mutter Gottes in Bornhofen unter Glockengeläut, nach der Lichtprozession am 2. Wallfahrtstag, in die Pilgerhalle einziehen. Dankbarkeit erfüllt uns, wenn wir dann gemeinsam und bewegten Herzens diesen Ort betreten und das Lied "Großer Gott wir loben dich" aus voller Überzeugung singen können.
Mit Schwung und dem Gefühl „Wo Maria, die Mutter, geehrt wird, da schwingt immer zutiefst Gotteslob mit“ ging es am dritten Wallfahrtstag nach Koblenz zur St. Kastor-Kirche und im Anschluss wieder Richtung Heimat.

 

Mit den Worten und der Freude verabschieden sich die Franziskaner von Bornhofen und der Freundeskreis e.V.:

 

Komm oh fromme Christenschar, wir sehen uns wieder im nächsten Jahr !

„Mutter Gottes – wir rufen zu Dir …“

Dies waren die Anfangsworte zur Eröffnung der Wallfahrt 2016 in Bornhofen durch die Pfarrwallfahrt der kath. Pfarreien „St. Hildegard“ Emmelshausen und „St. Nikolaus“ Sevenich. Das Pontifikalamt wurde am 01. Mai konzelebriert durch Weihbischof Dr. Johannes Bündges, Guardian Pater Hugon sowie Pater Eryk.

„Mutter Gottes, wir rufen zu dir.

 Du, Mutter und Helferin Christi. Maria, wir rufen zu dir.

Mit IHM wirkst du für das Reich Gottes ... Mutter Gottes, wir rufen zu dir!“

 

Das Neue Testament vermittelt uns eine Mutter, die ein Prototyp für unsere menschliche Entfaltung ist. Wir sprechen von Maria, die wir in diesem Monat feiern. Maria, die Gott gebiert in Jesus Christus.

Wir sehen in dem einfachen Wort der Mutter Jesu zweierlei:  Einerseits ihre liebevolle Fürsorge für die Menschen, ihre mütterliche Wachheit, mit der sie die Bedrängnis der anderen wahrnimmt; wir sehen ihre herzliche Güte und Hilfsbereitschaft. Zu dieser Mutter pilgern die Menschen seit Generationen.

„Maria, die am Fuße des Kreuzes verzeiht;“ so der Papst in der Predigt nach der Öffnung der Heiligen Pforte am 08. Dezember letzten Jahres – „Maria, Mutter der Vergebung; Maria "Bild dessen, wie die Kirche die Vergebung auf jene, die sie anrufen, ausweiten muss. Die Mutter der Vergebung lehrt die Kirche, dass die auf Golgotha geschenkte Vergebung keine Grenzen kennt.“

„Sie ist Mutter der Hoffnung, die "Schwester der Gnade und der heiligen Freude“.

Das Geschenk, das Maria uns gibt, indem sie uns Jesus schenkt, ist jenes der Vergebung "die das Leben erneuert, die uns fähig macht, erneut den Willen Gottes zu tun und uns mit echter Freude erfüllt."

Die Vergebung ist "das wahre Gegenmittel gegen die Traurigkeit, die aus Groll und Rache kommt. Die Vergebung öffnet uns für die Freude und Gelassenheit, denn sie befreit unsere Seele von den Gedanken des Todes, während Groll und Vergeltung den Geist aufwiegeln und das Herz zerreißen und uns so Ruhe und Frieden rauben. Groll und Rache sind scheußliche Dinge."

Auch wir hier im Wallfahrtsort der schmerzhaften Mutter Gottes in Bornhofen, haben die Pforte der Barmherzigkeit.

Öffnen SIE diese; kommen SIE rein und geben Ihre Anliegen an Gott, Jesus und Maria. Tauchen SIE ein in die barmherzige Liebe des Vaters, voll Vertrauen und ohne Angst; und SIE können aus dieser Kapelle wieder fortgehen in der Gewissheit, dass Maria bei IHNEN ist und SIE begleitet."

Weihbischof Dr. Bündgen und Pater Eryk schlossen mit den Worten von Papst Franziskus- welcher in seine Betrachtung zur Mutter Gottes an der Pforte der Barmherzigkeit, mit einer Einladung: "Lassen wir uns von ihr begleiten, um die Schönheit der Begegnung mit ihrem Sohn Jesus wieder neu zu entdecken. Öffnen wir unser Herz weit für die Freude der Vergebung, im Bewusstsein der vertrauensvollen Hoffnung, die uns wiedergeschenkt wird, um aus unserem alltäglichen Leben ein demütiges Werkzeug der Liebe Gottes zu machen.“

 

Gewähre uns schließlich, dass wir  sicher das Ziel unserer irdischen Pilgerfahrt erreichen und das ewige Heil erlangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Ostern – das Fest des Lebens

 

 

Mit der Auferstehung Jesu ist der Kreislauf von Stirb und Werde

für immer unterbrochen und der Tod in all seinen Erscheinungen überwunden

– die vermeintlich „ehernen Gesetze“ (Goethe) gelten nicht mehr.

In sprachlichen Bildern versuchen wir uns ein wenig diesem Geheimnis zu nähern: Gott hat Christus zu sich erhöht und ihm einen Namen gegeben,

der größer ist als alle Namen.

 

Die Evangelien sagen, der auferstandene Christus

sei den Jüngern erschienen

– doch zunächst erkennen sie ihn nicht.

Nur wo ER das Sehen gibt, wird er gesehen,

man berührt ihn und doch ist er unberührbar,

er ist derselbe und doch ganz anders.

Auferstehung ist kein Zurückkehren in irdisches Leben,

sondern Auferstehen in das Leben Gottes.

Diese Wahrheit sehen die Augen des Glaubens,

für die so das Unsichtbare sichtbar wird.

 

Am leeren Grab sagte der Engel zu den drei Frauen:

„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?

Er ist auferstanden, er ist nicht hier.“

Anders formuliert: Christus hat die Himmel durchschritten

und sitzet zur Rechten Gottes.

Auferstehung ist ein Geschehen in Gott,

ein Mysterium des unzugänglichen göttlichen Lebens,

nicht zu sehen mit unseren äußeren Augen,

aber doch wahr und wirklich.

 

Ostern – das Fest des Lebens:

Jesus lebt – und mit ihm leben auch wir.

 

 

Meine Mitbrüder und ich wünschen Ihnen

ein gesegnetes Osterfest und die Freude des auferstandenen Herrn.

 

 

Pater Hugon Superson OFM

Guardian

 

Weihnachten 2015

 

 

Weihnachten – da ist zuerst von der Freude die Rede, die der Engel verkündet, allen – und nicht nur denen, die einen verdreckten und unbehausten Stall niemals betreten würden. Freude für alle... auch für die, die zu oft vor verschlossenen Türen stehen.

 

Die Hirten in der Weihnachtsgeschichte lassen sich auf die Botschaft des Engels ein. Sie gehen dem Licht nach und erfahren: In Jesus sind Gott und die Menschen eins geworden. – Kann man das erklären? Kann man erklären, warum sich zwei Menschen lieben? Da geschieht etwas, was nicht zu fassen, aber doch wahr und wirklich ist.

 

Weihnachten – die dunkelste und die längste Nacht des Jahres. Mit der Geburt Jesu verdrängt das Licht die Finsternis, die Nächte werden kürzer und die Tage länger. Es wird sichtbar, was Gott den Menschen über den Tag hinaus zugedacht hat: „Das Licht leuchtet in der Finsternis...“ (Joh 1,5).

 

Von dieser Hoffnung leben wir: Das in Jesus aufstrahlende Licht wird niemals mehr verlöschen – nicht hier und nicht jenseits von Zeit und Raum. Mit dem Kind von Bethlehem ist uns ein Licht aufgegangen: Das wahre Licht des Lebens und der Liebe. Gibt es mehr Sinn in unserem Leben, als dieses Licht zu suchen und ihm nachzugehen? – Wir entscheiden selbst, ob uns das einleuchtet und erhellt.

 

 

Meine Mitbrüder und ich wünschen Ihnen die Freude der Weihnacht. Gehen wir gemeinsam dem „Licht der Völker“ entgegen - dem „neuen Tag“, der niemals endet.

 

Pater Hugon Superson OFM

Guardian

125 Jahre Franziskaner in Bornhofen
Als die Franziskaner 1890 von Fulda an den Mittelrhein kamen, lag eine längere Zeit der Bedrängnis hinter ihnen. Die politischen Verhältnisse in Deutschland hatten ihnen ein ungestörtes Wirken und Ordensleben verwehrt. Mit der Wallfahrtsseelsorge in Bornhofen begann ein neues Kapitel. Auch wenn die zurückliegenden 125 Jahre nicht frei von Klippen und Untiefen waren (die Jahre der nationalsozialistischen Herrschaft, die Brandkatastrophen von 1907 und 1949, ...), haben die Ordensleute in der Nachfolge des heiligen Franz von Assisi unzählige Menschen mit ihren Anliegen und Nöten auf ihrem Weg begleitet, an diesem besonderen Ort, Zuversicht und neuen Halt zu finden...


Liebe Franziskaner-Patres,
seit 1998 sind Sie im Wallfahrtskloster Bornhofen – 1000 Kilometer von Ihrer geliebten polnischen Heimat entfernt. Was Sie in dieser Zeit für die Menschen hier und die Wallfahrer von nah und weither segensreich gewirkt haben, verdient unsere allerhöchste Anerkennung und Bewunderung. Durch Ihren Sinn und Ihre Hände wendet sich Gottes Geist der Welt zu. Die Menschen, die suchend und fragend zu Ihnen kommen, erfahren in Ihrem Rat und Ihrem Gebet Zuspruch und Trost – und noch viel mehr. 

 

Danke für die wunderbare Zusammenarbeit auf unserem gemeinsamen Weg zu dem, was uns als Wahrheit und Leben zugedacht ist. Der Gott des Lebens und der Liebe, möge seine schützende Hand über Sie halten.
 
Herzliche Grüße,
Manfred Reichgeld

Rhein - Lahn - Zeitung,  Nr. 251, Donnerstag, 29. Oktober 2015, S. 1

Franziskusfest im Wallfahrtskloster Bornhofen

 

Die Franziskaner von Bornhofen feierten am Samstag, 03. Oktober ihr Franziskusfest. Guardian P. Hugon Superson OFM freute sich besonders, dass in diesem Jahr auch das Jubiläum:"125 Jahre Franziskaner in Bornhofen", gefeiert werden konnte. Zu diesem besonderen Anlass begrüßte er den Provinzialminister der Deutschen Franziskanerprovinz Dr. Cornelius Bohl OFM und den Provinzial der Krakauer Ordensprovinz in der Wallfahrtskirche. Zwei weitere Jubiläen wollte P. Hugon nicht unerwähnt lassen: P. Desiderius Ziembla OFM und P. Cornelius Bohl OFM feierten im Jahr 2015 ihr silbernes Priesterjubiläum. P. Hugon gratulierte herzlich und übergab die Leitung des Gottesdienstes an den Zelebranten Dr. Cornelius Bohl. An den feierlichen Gottesdienst schloss sich die Transitus-Andacht an, "Transitus" bedeutet Durchgang, Franziskus selbst hat "Bruder Tod" als "Durchgang" auf dem Weg zu Gott begrüßt.


Anschließend bat die Ordensgemeinschaft alle Besucher zum Empfang in das Kloster, die sehr gute Bewirtung hatte wieder der Freundeskreis organisiert und so konnte man die Gelegenheit zu vielen Gesprächen nutzen.

Start: 19.12.2015