Kirchplatz 2, 56341 Kamp-Bornhofen; Fon: (067 73) 959 780; Fax: (067 73) 959 7820 E-Mail: franziskaner@wallfahrtskloster-bornhofen.de
Kirchplatz 2, 56341 Kamp-Bornhofen;      Fon: (067 73) 959 780; Fax: (067 73) 959 7820     E-Mail: franziskaner@wallfahrtskloster-bornhofen.de

Kottenheimer pilgerten zum 320. Mal nach Bornhofen

 

Die Wallfahrt begann traditionsgemäß am 07. September, dem Tag vor dem Hochfest „Maria Geburt“, um 5 Uhr 30 in der heimatlichen Pfarrkirche St. Nikolaus.

 

Kaplan Andreas Burg feierte mit den Gläubigen das Pilgeramt und sandte sie anschließend mit Gottes Segen auf den Weg. Auch der Kaplan nahm diesmal die Strecke auf sich, sodass für „geistlichen Beistand“ gesorgt war.

 

Die vier amtierenden Brudermeister der „Marianischen Bruderschaft zu Kottenheim“ durften am Treffpunkt am Friedhof insgesamt 75 Pilgerinnen und Pilger begrüßen. Gemeinsam bekannten die Pilger dort noch einmal ihren Glauben vor Gott im Apostolischen Glaubensbekenntnis.

 

Um viertel nach 6 Uhr startete dann bei leichtem Frühnebel, aber sonst trockenem und nicht zu kaltem Wetter, die über 40 Kilometer lange Fußwallfahrt zum Gnadenbild der schmerzhaften Mutter Gottes. Der 1. Brudermeister Guido Walter gab mittels Brudermeisterstab dann das Signal für das Beten des ersten Rosenkranzes, dem noch viele weitere bis zum Ziel folgen sollten.

 

Unterwegs schlossen sich noch weitere Pilger der Wallfahrt an, sodass letztendlich ca. 90 Fußpilger in Bornhofen eintrafen. Doch bis dahin lagen noch einige Strapazen vor den Pilgern.

 

Die 1. Wegstrecke führte die Schar über Hausen und Nettesürsch nach Polch.

In Polch stärkte man sich während der dreiviertelstündigen Frühstückspause in einem Gasthaus bei Kaffee und belegten Brötchen für den weiteren Weg.

An einer kleinen Kapelle am Wegesrand zwischen Polch und Gappenach wurde dann kurz innegehalten und Kaplan Burg sprach dort auf freiem Feld ein paar Worte zur Besinnung. Dann führte der Weg weiter über Küttig in Richtung Mosel.

 

Bei der nächsten kurzen Rast in der Maifeld-Ortschaft Kalt wurde die Pilgerschar, nach steilem Anstieg durch den Ort, am „Kalter Kappelchen“ wieder mit kühlen Getränken und frisch gebackenen Nussecken versorgt. Dafür geht ein herzliches „Dankeschön“ an den Organisator, Herrn Bürgermeister Probstfeld! Schön, dass man hierbei schon von einer kleinen „traditionellen Pause“ sprechen kann, die so nett von Kalter Bürgern für uns gestaltet wird.

 

An der, am Rand des Maifelds gelegenen „Kehr-Kapelle“ oberhalb von Löf, wurde pünktlich um 11:30 Uhr kurz innegehalten und gemeinsam der „Engel des Herrn“ gebetet, ehe dann der Pilgerweg durch das Nachtigallental hinunter zur Mosel führte.

 

Über die Moselbrücke in Löf erreichte man dann Alken auf dem rechten Moselufer.Dort wurden die Pilger - wie schon seit 25 Jahren - durch die Alkener Schützengesellschaft unter anderem mit „Ärwessopp un Wüüschtje“ sowie leckerem Streuselkuchen zum Nachtisch bewirtet. Dies sorgte so für eine wie immer sehr schöne und erholsame Mittagspause.Natürlich hatten sowohl die Alkener Schützen als auch die Brudermeister an das Jubiläum gedacht, und so wurde der Schützenbruderschaft zum Dank für die langjährige Gastfreundschaft eine Basaltplatte mit Wappen und dem Schriftzug „25 Jahre Rast in Alken – Bornhofenwallfahrt Kottenheim 2014“ überreicht.

 

Dann machte man sich -bei inzwischen strahlendem Sonnenschein- betend und singend auf den steilen Anstieg durch den Wald entlang des Alkener Bachs hinauf nach Pfaffenheck, um gleich auf der anderen Seite hinunter, und am „Roten Kreuz“ und an der „Himmelsleiter“ vorbei, das Bopparder Mühltal zu erreichen. Nun waren es nur noch wenige Kilometer bis zum Schiffsanleger am Bopparder Rheinufer.In Boppard angekommen, wurde dann die „Rheinkrone“ als Pilgerschiff bestiegen und nach Bornhofen übergesetzt.

  

Die aktive Amtszeit eines Kottenheimer Brudermeisters beträgt 4 Jahre. Auf der Schiffsüberfahrt von Boppard nach Bornhofen wurde der Tradition gemäß ein neuer Brudermeister aus der Mitte der männlichen Mitpilger gewählt.Die Wahl fiel in diesem Jahr auf Alexander Drefs. Der ausscheidende 1. Brudermeister Guido Walter überreichte diesem seinen Brudermeisterstab unter dem Applaus der Pilger.

 

Am Schiffsanleger von Bornhofen wurden die Wallfahrer, neben Pater Eryk vom Franziskanerkloster, von einer Vielzahl von Freunden und Bekannten erwartet, die die letzten Meter bis zur Pfarrkirche und zum Gnadenbild der schmerzhaften Mutter Gottes mit zurücklegten.

Kottenheimer pilgerten zum 320. Mal nach Bornhofen

 

Die Wallfahrt begann traditionsgemäß am 07. September, dem Tag vor dem Hochfest „Maria Geburt“, um 5 Uhr 30 in der heimatlichen Pfarrkirche St. Nikolaus.

 

Kaplan Andreas Burg feierte mit den Gläubigen das Pilgeramt und sandte sie anschließend mit Gottes Segen auf den Weg. Auch der Kaplan nahm diesmal die Strecke auf sich, sodass für „geistlichen Beistand“ gesorgt war.

 

Die vier amtierenden Brudermeister der „Marianischen Bruderschaft zu Kottenheim“ durften am Treffpunkt am Friedhof insgesamt 75 Pilgerinnen und Pilger begrüßen. Gemeinsam bekannten die Pilger dort noch einmal ihren Glauben vor Gott im Apostolischen Glaubensbekenntnis.

 

Um viertel nach 6 Uhr startete dann bei leichtem Frühnebel, aber sonst trockenem und nicht zu kaltem Wetter, die über 40 Kilometer lange Fußwallfahrt zum Gnadenbild der schmerzhaften Mutter Gottes. Der 1. Brudermeister Guido Walter gab mittels Brudermeisterstab dann das Signal für das Beten des ersten Rosenkranzes, dem noch viele weitere bis zum Ziel folgen sollten.

 

Unterwegs schlossen sich noch weitere Pilger der Wallfahrt an, sodass letztendlich ca. 90 Fußpilger in Bornhofen eintrafen. Doch bis dahin lagen noch einige Strapazen vor den Pilgern.

 

Die 1. Wegstrecke führte die Schar über Hausen und Nettesürsch nach Polch.

In Polch stärkte man sich während der dreiviertelstündigen Frühstückspause in einem Gasthaus bei Kaffee und belegten Brötchen für den weiteren Weg.

An einer kleinen Kapelle am Wegesrand zwischen Polch und Gappenach wurde dann kurz innegehalten und Kaplan Burg sprach dort auf freiem Feld ein paar Worte zur Besinnung. Dann führte der Weg weiter über Küttig in Richtung Mosel.

 

Bei der nächsten kurzen Rast in der Maifeld-Ortschaft Kalt wurde die Pilgerschar, nach steilem Anstieg durch den Ort, am „Kalter Kappelchen“ wieder mit kühlen Getränken und frisch gebackenen Nussecken versorgt. Dafür geht ein herzliches „Dankeschön“ an den Organisator, Herrn Bürgermeister Probstfeld! Schön, dass man hierbei schon von einer kleinen „traditionellen Pause“ sprechen kann, die so nett von Kalter Bürgern für uns gestaltet wird.

 

An der, am Rand des Maifelds gelegenen „Kehr-Kapelle“ oberhalb von Löf, wurde pünktlich um 11:30 Uhr kurz innegehalten und gemeinsam der „Engel des Herrn“ gebetet, ehe dann der Pilgerweg durch das Nachtigallental hinunter zur Mosel führte.

 

Über die Moselbrücke in Löf erreichte man dann Alken auf dem rechten Moselufer.Dort wurden die Pilger - wie schon seit 25 Jahren - durch die Alkener Schützengesellschaft unter anderem mit „Ärwessopp un Wüüschtje“ sowie leckerem Streuselkuchen zum Nachtisch bewirtet. Dies sorgte so für eine wie immer sehr schöne und erholsame Mittagspause.Natürlich hatten sowohl die Alkener Schützen als auch die Brudermeister an das Jubiläum gedacht, und so wurde der Schützenbruderschaft zum Dank für die langjährige Gastfreundschaft eine Basaltplatte mit Wappen und dem Schriftzug „25 Jahre Rast in Alken – Bornhofenwallfahrt Kottenheim 2014“ überreicht.

 

Dann machte man sich -bei inzwischen strahlendem Sonnenschein- betend und singend auf den steilen Anstieg durch den Wald entlang des Alkener Bachs hinauf nach Pfaffenheck, um gleich auf der anderen Seite hinunter, und am „Roten Kreuz“ und an der „Himmelsleiter“ vorbei, das Bopparder Mühltal zu erreichen. Nun waren es nur noch wenige Kilometer bis zum Schiffsanleger am Bopparder Rheinufer.In Boppard angekommen, wurde dann die „Rheinkrone“ als Pilgerschiff bestiegen und nach Bornhofen übergesetzt.

  

Die aktive Amtszeit eines Kottenheimer Brudermeisters beträgt 4 Jahre. Auf der Schiffsüberfahrt von Boppard nach Bornhofen wurde der Tradition gemäß ein neuer Brudermeister aus der Mitte der männlichen Mitpilger gewählt.Die Wahl fiel in diesem Jahr auf Alexander Drefs. Der ausscheidende 1. Brudermeister Guido Walter überreichte diesem seinen Brudermeisterstab unter dem Applaus der Pilger.

 

Am Schiffsanleger von Bornhofen wurden die Wallfahrer, neben Pater Eryk vom Franziskanerkloster, von einer Vielzahl von Freunden und Bekannten erwartet, die die letzten Meter bis zur Pfarrkirche und zum Gnadenbild der schmerzhaften Mutter Gottes mit zurücklegten.

Dort angekommen, hielt unser Kaplan Burg das Dankamt.

Ca. 20 Wallfahrer -darunter alle 4 derzeit amtierenden sowie einige ehemalige Brudermeister- übernachteten in Bornhofen. Damit setzt sich seit einigen Jahren ein erfreulicher Trend fort!

 

Aber auch viele ältere Buspilger ließen es sich nicht nehmen, am nächsten Tag, dem 08. September, dem Fest Maria Geburt, in den Wallfahrtsort nachzureisen. Um 10:00 Uhr zelebrierte Kaplan Burg dann in der Pfarrkirche das Hochamt, als kleine Neuerung  unterstützt von 2 Messdienern sowie 2 Lektoren aus den Reihen der Brudermeister.

 

Zu einer weiteren schönen Pilger-Tradition der Kottenheimer gehört es, das Mittagessen auf Burg Liebenstein einzunehmen. Aufgrund des herrlichen Spätsommerwetters konnten wir dieses Mal auch die Terrasse nutzen, welche eine herrliche Aussicht aufs Rheintal bietet. Aber natürlich wurden auch die Pilger-Pflichten nicht vergessen! Mit einer feierlichen Andacht, die um 15:00 Uhr in der Kirche von Pater Eryk (OFM) gehalten wurde, endete der Aufenthalt am Wallfahrtsort.

 

Der Bus brachte die Wallfahrer dann zurück nach Kottenheim. Am heimischen Bahnhof versammelten sich um 18:00 Uhr bereits viele Bürger rund um Pastor Birkenheier, um die Pilger willkommen zu heißen. In feierlicher Prozession, angeführt von einer Schar von Messdienern mit Kreuz und Fahnen und Marienlieder singend, ging es dann durch die Bahnhofstraße und Hochstraße Richtung Pfarrkirche. Mächtig klangen Orgeltöne durch das Gotteshaus und alle Glocken läuteten, als die Gläubigen in die Kirche einzogen.

 

Der neue 1. Brudermeister, Christoph Konrad, berichtete in einer kurzen Ansprache über den Verlauf der Wallfahrt und überreichte Pastor Birkenheier anschließend zum Dank je eine mitgebrachte rote und weiße Traubenrebe. Auch dies ist eine langjährige Pilger-Tradition, die natürlich weiterhin von der Bruderschaft in Ehren gehalten wird, ebenso wie die süßen „Bornhofen-Wecken“, die die Brudermeister nach der Segnung mit Weihwasser an Klein und Groß verteilten. Mit einem eucharistischen Segen endete dann diese 320. Wallfahrt sehr feierlich.

Die Brudermeister Christoph Konrad, Thomas Konrad, Guido Weber und Alexander Drefs laden bereits jetzt herzlich zur 321. Wallfahrt am 07. und 08. September 2015 (Montag / Dienstag) ein und würden sich über zahlreiche Teilnehmer freuen.

 

Ein besonderer Dank der Bruderschaft gilt allen Personen, die diese traditionsreiche Wallfahrt, in welcher Form auch immer, unterstützen. Sei es als Geistliche bei der Gestaltung der Gottesdienste und Andachten, als Mitpilger, als „Fahrdienst“, als Spender und Förderer, etc.

 

Aktuelle Informationen zur Bornhofen-Wallfahrt finden sich auf der Homepage der Marianischen Bruderschaft, die dankenswerterweise von Hansi Bell betreut wird: www.bornhofenwallfahrtkottenheim.de

Start: 19.12.2015